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Die Live-Übertragung der Wolkenkratzer-Besteigung auf Netflix hat die Zuschauer in eine faszinierende Welt eintauchen lassen, in der Extreme-Kletterer wie Alex Honnold und andere Sportler ihre Grenzen testen. Doch was lösen diese extremen Kletter-Vorhaben bei jungen Menschen aus? Einen Nachahmungseffekt?
Grundsätzlich ist es wichtig, dass Jugendliche Risiken eingehen und lernen, sich ohne unkalkulierbare Risiken "riskant" zu verhalten. Sie sollten die Gelegenheit haben, Abenteuer zu erleben, Risiken einzugehen und zu bewältigen, um kontrolliert eigene Grenzen kennen zu lernen.
Die Live-Übertragung der Kletter-Vorhaben auf Netflix ist jedoch für viele Kritiker problematisch. Die österreichische Philosophin und Theologin Claudia Paganini kritisiert die Live-Übertragung als "Spektakel", in dem das Ereignis aktiv mitproduziert wird, anstatt nur dokumentiert und kommentiert zu werden.
Ein anderer Extremschwimmer, André Wiersig aus Paderborn, hat eine ganz andere Meinung. Er sieht die Live-Übertragung als eine Möglichkeit, die Leute in Resonanz mit der Natur zu bringen. Doch was bringt dieses Kletter-Event tatsächlich in Resonanz? Faszination! Dann scrollt man weiter.
Wiersig selbst hat jedoch ein Anliegen: Er möchte die Menschen mit dem Meer bekannt machen und ihnen zeigen, wie es ist. Das Meer sei eigentlich ganz anders als man es am Strand und auf dem Surfbrett wahrnehme. Doch die Gefahren im Meer sind zwar nicht alle tödlich, aber die Todesgefahr ist immer da.
"For me," sagt Wiersig, "das Risiko ist Teil des Alltags. Wir müssen uns bewusst machen, dass es Risiken gibt und sie einschätzen können. Das Risiko auf der Autobahn anzuhändigen?Das ist doch viel größer als ein Kilometerlange Schwimmstrecke im Meer."
Grundsätzlich ist es wichtig, dass Jugendliche Risiken eingehen und lernen, sich ohne unkalkulierbare Risiken "riskant" zu verhalten. Sie sollten die Gelegenheit haben, Abenteuer zu erleben, Risiken einzugehen und zu bewältigen, um kontrolliert eigene Grenzen kennen zu lernen.
Die Live-Übertragung der Kletter-Vorhaben auf Netflix ist jedoch für viele Kritiker problematisch. Die österreichische Philosophin und Theologin Claudia Paganini kritisiert die Live-Übertragung als "Spektakel", in dem das Ereignis aktiv mitproduziert wird, anstatt nur dokumentiert und kommentiert zu werden.
Ein anderer Extremschwimmer, André Wiersig aus Paderborn, hat eine ganz andere Meinung. Er sieht die Live-Übertragung als eine Möglichkeit, die Leute in Resonanz mit der Natur zu bringen. Doch was bringt dieses Kletter-Event tatsächlich in Resonanz? Faszination! Dann scrollt man weiter.
Wiersig selbst hat jedoch ein Anliegen: Er möchte die Menschen mit dem Meer bekannt machen und ihnen zeigen, wie es ist. Das Meer sei eigentlich ganz anders als man es am Strand und auf dem Surfbrett wahrnehme. Doch die Gefahren im Meer sind zwar nicht alle tödlich, aber die Todesgefahr ist immer da.
"For me," sagt Wiersig, "das Risiko ist Teil des Alltags. Wir müssen uns bewusst machen, dass es Risiken gibt und sie einschätzen können. Das Risiko auf der Autobahn anzuhändigen?Das ist doch viel größer als ein Kilometerlange Schwimmstrecke im Meer."