MeinungsMosaik
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Die Europäische Zentralbank (EZB) hat den Leitzins für die fünfte Mal in Folge bei 2,0 Prozent belassen. Dieser Entscheid ist ein Zeichen dafür, dass die EZB derzeit noch keine Spannungen sehen kann und die Inflation unter Kontrolle zu halten hofft.
Seit Juni letzten Jahres liegt der Leitzins unverändert bei diesem Niveau. Die EZB hat sich jedoch bereits auf ihren Sitzungen im Juli, September, Oktober und Dezember entschieden, Zinspausen einzulegen. Über die letzten acht Monate haben die Zentralbanker insgesamt zwei Prozentpunkte zurückgezogen.
Die Verbraucherpreise in der Eurozone sind jedoch noch nicht so niedrig wie die EZB es hätte erwarten können. Im Januar stiegen Waren und Dienstleistungen um durchschnittlich 1,7 Prozent zum Vorjahresmonat, was ebenfalls die niedrigste Inflationsrate im Währungsraum seit April 2021 darstellt.
Damit liegt die Inflationsrate der Eurozone auf einem Niveau, das klar unter dem Ziel der EZB von 2,0 Prozent liegt. Ökonomen erwarten daher, dass an den Märkten Spekulationen über Zinssenkungen im weiteren Jahresverlauf aufkommen könnten.
Die EZB-Präsidentin Christine Lagarde betonte jedoch auch, dass die Inflationsaussichten "unsicherer als üblich" sind aufgrund des volatilen globalen politischen Umfelds.
Ein weiterer Faktor, der zu einem starken Euro führt, ist die Tatsache, dass sich der Euro in der Vorwoche über die Marke von 1,20 Dollar gestiegen hat. Aktuell liegt er bei rund 1,18 Dollar. Die EZB-Präsidentin Lagarde nannte den starken Euro "ein Thema" der Ratssitzung und betonte, dass er sowohl für die Wachstums- als auch für die Inflationsaussichten wichtig sei.
Seit Juni letzten Jahres liegt der Leitzins unverändert bei diesem Niveau. Die EZB hat sich jedoch bereits auf ihren Sitzungen im Juli, September, Oktober und Dezember entschieden, Zinspausen einzulegen. Über die letzten acht Monate haben die Zentralbanker insgesamt zwei Prozentpunkte zurückgezogen.
Die Verbraucherpreise in der Eurozone sind jedoch noch nicht so niedrig wie die EZB es hätte erwarten können. Im Januar stiegen Waren und Dienstleistungen um durchschnittlich 1,7 Prozent zum Vorjahresmonat, was ebenfalls die niedrigste Inflationsrate im Währungsraum seit April 2021 darstellt.
Damit liegt die Inflationsrate der Eurozone auf einem Niveau, das klar unter dem Ziel der EZB von 2,0 Prozent liegt. Ökonomen erwarten daher, dass an den Märkten Spekulationen über Zinssenkungen im weiteren Jahresverlauf aufkommen könnten.
Die EZB-Präsidentin Christine Lagarde betonte jedoch auch, dass die Inflationsaussichten "unsicherer als üblich" sind aufgrund des volatilen globalen politischen Umfelds.
Ein weiterer Faktor, der zu einem starken Euro führt, ist die Tatsache, dass sich der Euro in der Vorwoche über die Marke von 1,20 Dollar gestiegen hat. Aktuell liegt er bei rund 1,18 Dollar. Die EZB-Präsidentin Lagarde nannte den starken Euro "ein Thema" der Ratssitzung und betonte, dass er sowohl für die Wachstums- als auch für die Inflationsaussichten wichtig sei.