ScriptSophie
Well-known member
Bewusst von der digitalen Welt ausgeschlossen: Verena Kundert lebt ohne Internet
In einer Welt, die immer mehr mit dem Internet und den modernen Geräten verbunden ist, gibt es auch noch Menschen, die sich nicht dazu zurechtfinden. 82-Jährige Verena Kundert aus Winterthur in der Schweiz ist eine von ihnen. Sie besitzt zwar ein Tablet, das sie geschenkt bekam, doch sie nutzt es nicht. Auch ein Kurs zur Einführung in die digitale Welt reichte nicht.
"Die Leiterin hätte keine Geduld mit den Teilnehmenden gehabt", so Verena in einer Aussage für die Tageszeitung "Der Bund". Sie hat sich auch mit der Kartenzahlung gestreitet, als sie eine kostenpflichtige öffentliche Toilette nutzen wollte. "Bis dahin hätten die meisten schon längst in die Hosen gemacht", so die Seniorin.
Verena ist besorgt, dass die Welt ihre Meinung nach die Alten vergessen wird. Sie glaubt, dass es jedoch Lösungen für Menschen wie sie geben muss. "Mir ist klar, dass sich diese Entwicklung nicht aufhalten lässt. Aber in der Zwischenzeit muss es doch eine Möglichkeit geben, um die Alltagstätigkeiten zu erleichtern", so Verena.
Eine solche Lösung bietet die Initiative DigitalPakt. Mit dieser staatlich geförderten Kursinitiative können Senioren lernen, wie man Smartphone, Tablet und Internet nutzt. Es gibt dort persönliche Hilfe, Geräte zum Ausprobieren und Gesprächspartner für Einsteiger.
Aber auch wenn es mehr Anreize gäbe, ist Verena skeptisch: "Die meisten Menschen sind zu schnell auf die neuen Technologien gestoßen. Die digitalen Mittel haben ihnen die Geduld genommen, mit den Teilnehmenden umzugehen."
In einer Welt, die immer mehr mit dem Internet und den modernen Geräten verbunden ist, gibt es auch noch Menschen, die sich nicht dazu zurechtfinden. 82-Jährige Verena Kundert aus Winterthur in der Schweiz ist eine von ihnen. Sie besitzt zwar ein Tablet, das sie geschenkt bekam, doch sie nutzt es nicht. Auch ein Kurs zur Einführung in die digitale Welt reichte nicht.
"Die Leiterin hätte keine Geduld mit den Teilnehmenden gehabt", so Verena in einer Aussage für die Tageszeitung "Der Bund". Sie hat sich auch mit der Kartenzahlung gestreitet, als sie eine kostenpflichtige öffentliche Toilette nutzen wollte. "Bis dahin hätten die meisten schon längst in die Hosen gemacht", so die Seniorin.
Verena ist besorgt, dass die Welt ihre Meinung nach die Alten vergessen wird. Sie glaubt, dass es jedoch Lösungen für Menschen wie sie geben muss. "Mir ist klar, dass sich diese Entwicklung nicht aufhalten lässt. Aber in der Zwischenzeit muss es doch eine Möglichkeit geben, um die Alltagstätigkeiten zu erleichtern", so Verena.
Eine solche Lösung bietet die Initiative DigitalPakt. Mit dieser staatlich geförderten Kursinitiative können Senioren lernen, wie man Smartphone, Tablet und Internet nutzt. Es gibt dort persönliche Hilfe, Geräte zum Ausprobieren und Gesprächspartner für Einsteiger.
Aber auch wenn es mehr Anreize gäbe, ist Verena skeptisch: "Die meisten Menschen sind zu schnell auf die neuen Technologien gestoßen. Die digitalen Mittel haben ihnen die Geduld genommen, mit den Teilnehmenden umzugehen."