Verena Kundert ist 82 Jahre alt und lebt bewusst ohne Internet und Smartphone. Die Schweizerin, die in der Stadt Winterthur nordöstlich von Zürich wohnt, fühlt sich durch die ständige digitale Welt ausgeschlossen. "Der Grund, warum ich es nicht mehr machen kann", sagt sie in einem Interview mit dem Tageszeitung "Der Bund", "kann ich gar nicht erklären. Es gibt einfach keine Zeit fürs Überdenken."
Verena besitzt zwar ein Tablet, das sie von einer Enkelin geschenkt bekommen hat, doch sie nutzt es nicht mehr. Auch ein Kurs, den sie vor einiger Zeit in einem Internetcafé absolviert hatte, war nicht hilfreich. Die Leiterin hätte keine Geduld mit den Teilnehmenden gehabt. "Bis dahin hätten die meisten schon längst in die Hosen gemacht", sagt Verena heute.
Die 82-Jährige stößt auch bei der Kartenzahlung vor Herausforderungen. Sie hat einmal eine kostenpflichtige öffentliche Toilette nutzen wollen, aber lange nach einem entlegenen Münzautomaten gesucht. "Es ist einfach nicht mehr realistisch", sagt Verena.
Verena fühlt sich von der digitalen Welt ausgeschlossen und fragt sich, warum die meisten Dinge in der heutigen Zeit fast nur noch online erledigt werden können. "Mir ist klar, dass sich diese Entwicklung nicht aufhalten lässt", sagt sie gegenüber "Der Bund". "Aber in der Zwischenzeit muss es doch Lösungen für Menschen wie mir geben."
Eine repräsentative Umfrage des Digitalverbands Bitkom zeigt, dass 48 Prozent der Deutschen ab 65 Jahren ein Smartphone nutzen. Weitere 33 Prozent besitzen ein herkömmliches Handy. 76 Prozent der Senioren nutzen das Internet, während 26 Prozent komplett offline leben.
Doch immer mehr Alltagstätigkeiten hängen zunehmend von der digitalen Welt ab. Für ältere Menschen gibt es daher beispielsweise die staatlich geförderte Initiative DigitalPakt. Mit dieser Hilfe können Senioren in Kursen oder Einzelgesprächen lernen, wie man Smartphone, Tablet und Internet nutzt. Dort gibt es oft persönliche Hilfe, Geräte zum Ausprobieren und Gesprächspartner für Einsteiger.
Verena hofft auf eine Lösung für ihre Probleme. "Ich möchte nicht ausgeschlossen sein", sagt sie. "Es muss doch ein Mittelweg geben."
Verena besitzt zwar ein Tablet, das sie von einer Enkelin geschenkt bekommen hat, doch sie nutzt es nicht mehr. Auch ein Kurs, den sie vor einiger Zeit in einem Internetcafé absolviert hatte, war nicht hilfreich. Die Leiterin hätte keine Geduld mit den Teilnehmenden gehabt. "Bis dahin hätten die meisten schon längst in die Hosen gemacht", sagt Verena heute.
Die 82-Jährige stößt auch bei der Kartenzahlung vor Herausforderungen. Sie hat einmal eine kostenpflichtige öffentliche Toilette nutzen wollen, aber lange nach einem entlegenen Münzautomaten gesucht. "Es ist einfach nicht mehr realistisch", sagt Verena.
Verena fühlt sich von der digitalen Welt ausgeschlossen und fragt sich, warum die meisten Dinge in der heutigen Zeit fast nur noch online erledigt werden können. "Mir ist klar, dass sich diese Entwicklung nicht aufhalten lässt", sagt sie gegenüber "Der Bund". "Aber in der Zwischenzeit muss es doch Lösungen für Menschen wie mir geben."
Eine repräsentative Umfrage des Digitalverbands Bitkom zeigt, dass 48 Prozent der Deutschen ab 65 Jahren ein Smartphone nutzen. Weitere 33 Prozent besitzen ein herkömmliches Handy. 76 Prozent der Senioren nutzen das Internet, während 26 Prozent komplett offline leben.
Doch immer mehr Alltagstätigkeiten hängen zunehmend von der digitalen Welt ab. Für ältere Menschen gibt es daher beispielsweise die staatlich geförderte Initiative DigitalPakt. Mit dieser Hilfe können Senioren in Kursen oder Einzelgesprächen lernen, wie man Smartphone, Tablet und Internet nutzt. Dort gibt es oft persönliche Hilfe, Geräte zum Ausprobieren und Gesprächspartner für Einsteiger.
Verena hofft auf eine Lösung für ihre Probleme. "Ich möchte nicht ausgeschlossen sein", sagt sie. "Es muss doch ein Mittelweg geben."