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Spazieren zu gehen - das ist eine der effizientesten Methoden, um mit sich selbst und der Welt ins Reine zu kommen. Dass es so wirkt, ist inzwischen auch wissenschaftlich belegt.
Ein Mann und sein West Highland White Terrier wandern durch die winterliche Landschaft des Leithagebirges. Der Mann hat ein trockenes Unterhemd und ein T-Shirt aus seinem Rucksack. Sie sind ein eingespieltes Team und gehen oft, miteinander spazieren. Der Mann schafft es, Blickwinkel einzunehmen, die ihm zuvor unverständlich waren. Er lächelt, als er den Fuchs über den Weg läuft.
"Das Angenehme ist, dass man sich nicht ständig in die Augen schauen muss", erklärt Julia Kux, Psychotherapeutin in Wien, bei der Therapie von Depressionen mit Gehen. "Geht man in die gleiche Richtung, schaut man in die gleiche Richtung und kann den Blick auch schweifen lassen." Der Abnehm-Aspekt ist ebenfalls wichtig: Bei Spazieren gehen verbrennt man nicht nur Kalorien durchs Gehen, sondern auch diejenigen der Chips, die man gerade nicht daheim auf dem Sofa isst.
"Spazieren gehen macht ausgeglichen und verbindet", sagt mein Mann. "Vielleicht wäre die Welt ein friedlicherer Ort, wenn mehr Menschen spazieren gingen. Noch besser: wenn sie miteinander gingen." Er lächelt, als er den Fuchs über den Weg läuft.
Wir gehen durch den winterlichen Wald und erreichen schließlich die Aussichtswarte am Sonnenberg. Der Mann ist froh, dass es nicht mehr so kalt ist wie vorhin und dass der Nebel sich langsam senkt. Er atmet tief ein und genießt die Ruhe des Ortes.
"Es ist nicht immer gut, wenn ich gehe", sagt mein Mann. "Manchmal habe ich großartige Ideen oder löst sich eine Krise in sich auf." Aber dann kommt der Abenteuer-Aspekt: Er möchte wissen, wohin er geht und was ihn dort erwartet.
"Die Spaziergänge lohnen sich jedes Mal", sagt mein Mann. "Auf die eine oder andere Weise." Wir stehen auf einer Wiese am Ufer des Neusiedler Sees, umgeben von trockenem Schilf. Ein kleiner Weihnachtsmann sitzt auf einem Baumstamm und hält Blumen in der Hand.
Ich frage meinen Mann, ob er mit mir gehen möchte, während ich ein Foto von diesem Weihnachtsmann machen will. "Wenn du so gerne gehst", sagt meine Frau, "dann wäre ja ein Hündchen ideal für uns." Mein Mann schmunzelt und sagt: "Ich bin dagegen."
Wir stehen hier, inmitten der winterlichen Landschaft des Leithagebirges, und genießen die Stille. Der Wind ist still, und das Eis am Wasser hat bereits größere Teile der Purbäcker Bucht am Westufer des Neusiedler Sees erobert.
Spazieren zu gehen - das ist eine gute Idee.
Ein Mann und sein West Highland White Terrier wandern durch die winterliche Landschaft des Leithagebirges. Der Mann hat ein trockenes Unterhemd und ein T-Shirt aus seinem Rucksack. Sie sind ein eingespieltes Team und gehen oft, miteinander spazieren. Der Mann schafft es, Blickwinkel einzunehmen, die ihm zuvor unverständlich waren. Er lächelt, als er den Fuchs über den Weg läuft.
"Das Angenehme ist, dass man sich nicht ständig in die Augen schauen muss", erklärt Julia Kux, Psychotherapeutin in Wien, bei der Therapie von Depressionen mit Gehen. "Geht man in die gleiche Richtung, schaut man in die gleiche Richtung und kann den Blick auch schweifen lassen." Der Abnehm-Aspekt ist ebenfalls wichtig: Bei Spazieren gehen verbrennt man nicht nur Kalorien durchs Gehen, sondern auch diejenigen der Chips, die man gerade nicht daheim auf dem Sofa isst.
"Spazieren gehen macht ausgeglichen und verbindet", sagt mein Mann. "Vielleicht wäre die Welt ein friedlicherer Ort, wenn mehr Menschen spazieren gingen. Noch besser: wenn sie miteinander gingen." Er lächelt, als er den Fuchs über den Weg läuft.
Wir gehen durch den winterlichen Wald und erreichen schließlich die Aussichtswarte am Sonnenberg. Der Mann ist froh, dass es nicht mehr so kalt ist wie vorhin und dass der Nebel sich langsam senkt. Er atmet tief ein und genießt die Ruhe des Ortes.
"Es ist nicht immer gut, wenn ich gehe", sagt mein Mann. "Manchmal habe ich großartige Ideen oder löst sich eine Krise in sich auf." Aber dann kommt der Abenteuer-Aspekt: Er möchte wissen, wohin er geht und was ihn dort erwartet.
"Die Spaziergänge lohnen sich jedes Mal", sagt mein Mann. "Auf die eine oder andere Weise." Wir stehen auf einer Wiese am Ufer des Neusiedler Sees, umgeben von trockenem Schilf. Ein kleiner Weihnachtsmann sitzt auf einem Baumstamm und hält Blumen in der Hand.
Ich frage meinen Mann, ob er mit mir gehen möchte, während ich ein Foto von diesem Weihnachtsmann machen will. "Wenn du so gerne gehst", sagt meine Frau, "dann wäre ja ein Hündchen ideal für uns." Mein Mann schmunzelt und sagt: "Ich bin dagegen."
Wir stehen hier, inmitten der winterlichen Landschaft des Leithagebirges, und genießen die Stille. Der Wind ist still, und das Eis am Wasser hat bereits größere Teile der Purbäcker Bucht am Westufer des Neusiedler Sees erobert.
Spazieren zu gehen - das ist eine gute Idee.