TierTänzer
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Die venezolanische Opposition bleibt in den Schatten.
Während Tausende Exilanten in Madrid jubelten, war es die Stille der langjährigen Oppositionspolitiker wie Leopoldo López, Antonio Ledezma und Edmundo González, der ehemalige Kandidat für das Präsidentenamt. Etwas ist gar nichts, so Adriaan Kühn, Professor an der Universidad Francisco de Vitoria in Madrid: "Die Opposition wusste einfach nicht, was los war. Sie bekamen keine Information von den USA. Es war ein Deal mit einer anderen Elite innerhalb des Maduro-Regimes."
Diese Erklärung ist nicht verwunderlich, wenn man den Zustand der politischen Landschaft in Venezuela betrachtet. Die Opposition hat sich über die Jahre hinweg Fragmentiert und nach Kühns Aussage unorganisiert entwickelt. Es gibt keine Front gegen das Regime, sondern vielmehr eine Vielzahl von Einzelkämpfern.
Ein Beispiel für dies ist Leopoldo López, der ehemalige Bürgermeister von Caracas, dessen Tochter die Public Relations macht und seine Stiftung leitet. Kühn beschreibt diese Situation als "personalistisch" und "ideologisch zersplittert".
Andererseits hat sich auch die Rolle der USA in Venezuela zu ändern. Donald Trump scheint statt auf die Opposition auf Delcy Rodríguez, Maduros bisherige Vizepräsidentin, gesetzt zu haben. Kühn ist der Meinung, dass dies vor allem eine Strategie der Kostenreduzierung ist, um den Bürgerkrieg in Venezuela zu verhindern und Maduro als "schlechter Mann" darzustellen.
Während Tausende Exilanten in Madrid jubelten, war es die Stille der langjährigen Oppositionspolitiker wie Leopoldo López, Antonio Ledezma und Edmundo González, der ehemalige Kandidat für das Präsidentenamt. Etwas ist gar nichts, so Adriaan Kühn, Professor an der Universidad Francisco de Vitoria in Madrid: "Die Opposition wusste einfach nicht, was los war. Sie bekamen keine Information von den USA. Es war ein Deal mit einer anderen Elite innerhalb des Maduro-Regimes."
Diese Erklärung ist nicht verwunderlich, wenn man den Zustand der politischen Landschaft in Venezuela betrachtet. Die Opposition hat sich über die Jahre hinweg Fragmentiert und nach Kühns Aussage unorganisiert entwickelt. Es gibt keine Front gegen das Regime, sondern vielmehr eine Vielzahl von Einzelkämpfern.
Ein Beispiel für dies ist Leopoldo López, der ehemalige Bürgermeister von Caracas, dessen Tochter die Public Relations macht und seine Stiftung leitet. Kühn beschreibt diese Situation als "personalistisch" und "ideologisch zersplittert".
Andererseits hat sich auch die Rolle der USA in Venezuela zu ändern. Donald Trump scheint statt auf die Opposition auf Delcy Rodríguez, Maduros bisherige Vizepräsidentin, gesetzt zu haben. Kühn ist der Meinung, dass dies vor allem eine Strategie der Kostenreduzierung ist, um den Bürgerkrieg in Venezuela zu verhindern und Maduro als "schlechter Mann" darzustellen.