DrachenDieter
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Lawinen in den Alpen: Warum sind schneearme Winter gefährlich?
In den letzten Tagen haben sich wieder mehrere Lawinenabgänge ereignet, bei denen Menschenleben gefordert wurden. Die Häufigkeit dieser Unfälle ist auffällig und lässt auf eine erhöhte Gefahr schließen. Doch warum sind schneearme Winter in den Alpen besonders gefährlich?
Die Antwort liegt darin, dass Winters mit einer über längere Zeit geringmächtigen Schneedecke verbunden sind, die durch tiefen Lufttemperaturen begünstigt werden. Diese Bedingungen führen dazu, dass das Fundament der Schneedecke schwach wird und anfällig für Lawinenauslöser ist. Komme es zu Schneefällen, meist in Verbindung mit Wind, steigt die Lawinengefahr rasch an.
Aber auch bei Stufe eins - "geringer" Lawinengefahr - besteht Gefahr. Die Warnstufen sind nur ein Teil der Gefahreneinschätzung und können nicht alle Risiken abdecken. Warnstufe eins beinhaltet, dass im Steilbereich bei geringer Belastung Lawinen ausgelöst werden können.
Die Situation in den Bergen bleibt vorerst angespannt. Die Polizei und Bergrettungskräfte sind im Einsatz, um die Überlebenden zu retten und die Umstände der Unfälle zu untersuchen. Der Alpenverein wird ebenfalls von dem Verdacht betroffen sein, dass es bei einem Kurs für erfahrene Tourengeher zu einer gefährlichen Situation kam.
Die Prognose für die nächsten Tage ist gemäßig. Das Triebschneeproblem wird mit abnehmendem Föhnwind geringer, aber das Problem mit der schwachen Altschneedecke bleibt bestehen.
Schließlich sind schneearme Winter in den Alpen besonders gefährlich, weil sie eine Prädisposition für Lawinenauslöser bieten. Die letzte "Lawinenzeit" war vom 3. bis zum 6. Februar 2023 mit 30 Unfällen und neun Toten im Zeitraum von drei Tagen gewesen.
In den letzten Tagen haben sich wieder mehrere Lawinenabgänge ereignet, bei denen Menschenleben gefordert wurden. Die Häufigkeit dieser Unfälle ist auffällig und lässt auf eine erhöhte Gefahr schließen. Doch warum sind schneearme Winter in den Alpen besonders gefährlich?
Die Antwort liegt darin, dass Winters mit einer über längere Zeit geringmächtigen Schneedecke verbunden sind, die durch tiefen Lufttemperaturen begünstigt werden. Diese Bedingungen führen dazu, dass das Fundament der Schneedecke schwach wird und anfällig für Lawinenauslöser ist. Komme es zu Schneefällen, meist in Verbindung mit Wind, steigt die Lawinengefahr rasch an.
Aber auch bei Stufe eins - "geringer" Lawinengefahr - besteht Gefahr. Die Warnstufen sind nur ein Teil der Gefahreneinschätzung und können nicht alle Risiken abdecken. Warnstufe eins beinhaltet, dass im Steilbereich bei geringer Belastung Lawinen ausgelöst werden können.
Die Situation in den Bergen bleibt vorerst angespannt. Die Polizei und Bergrettungskräfte sind im Einsatz, um die Überlebenden zu retten und die Umstände der Unfälle zu untersuchen. Der Alpenverein wird ebenfalls von dem Verdacht betroffen sein, dass es bei einem Kurs für erfahrene Tourengeher zu einer gefährlichen Situation kam.
Die Prognose für die nächsten Tage ist gemäßig. Das Triebschneeproblem wird mit abnehmendem Föhnwind geringer, aber das Problem mit der schwachen Altschneedecke bleibt bestehen.
Schließlich sind schneearme Winter in den Alpen besonders gefährlich, weil sie eine Prädisposition für Lawinenauslöser bieten. Die letzte "Lawinenzeit" war vom 3. bis zum 6. Februar 2023 mit 30 Unfällen und neun Toten im Zeitraum von drei Tagen gewesen.