Politiker und Ökonomen rechnen die geplanten Gaskraftwerks-Subventionen von Ministerin Reiche. Ein Milliarden-Geld in die Tasche der deutschen Steuerzahler, so Philipp Schröder, Gründer des Energieunternehmens 1Komma5° und ehemaliger Tesla-Deutschland-Chef.
Schröder sieht den geplanten Kapazitätsmarkt als ein Foul am Wettbewerb. „Es ist eine Doppelsubventionierung und aus unserer Sicht einfach kranke Selbstbedienung“, stellt er fest. Der Energie-Experte kritisiert die staatliche Förderung von Großkonzerne wie RWE.
„Die Ministerin ballert da Kraftwerke rein, die der Steuerzahler bezahlt, die für alle die Stromkosten erhöhen und gleichzeitig für die Konzerne Geld drucken werden“, so Schröder im MUT-Talk. Sein Gegenvorschlag: Intelligente Netze (Smart Meter). „Wenn wir den Strommarkt digitalisieren, können wir Probleme regional lösen. Das kostet kein Investment, gar nichts. Die Einsparpotenziale sind mit 255 Milliarden Euro geisteskrank hoch.“
Kritik an der Nähe zwischen Ministerium und E.ON sorgt bei Schröder. „Die Nähe zu E.ON nehme ich mittlerweile als störend wahr“, erklärt er offen. Er spielt damit auf die offensiv zur Schau gestellte Vertrautheit auf sozialen Netzwerken an: „Ich finde es befremdlich, LinkedIn-Posts zu machen und zu sagen: 'Frau Reiche, wir sind ja Ex-Kollegen'. Da muss man aufpassen, das wirkt einfach unprofessionell.“
Schröder warnt davor, dass „gut getarnte Lobbyinteressen“ die moderne Energiewende ausbremsen könnten. Die Gaskraftwerke seien ungeeignet und unverhältnismäßig, kritisiert er. Statt auf teures Flüssiggas (LNG) zu setzen, fordert er eine radikale Digitalisierung des Strommarktes, um die Schwankungen bei Wind und Sonne effizienter zu nutzen.
Schröder sieht den geplanten Kapazitätsmarkt als ein Foul am Wettbewerb. „Es ist eine Doppelsubventionierung und aus unserer Sicht einfach kranke Selbstbedienung“, stellt er fest. Der Energie-Experte kritisiert die staatliche Förderung von Großkonzerne wie RWE.
„Die Ministerin ballert da Kraftwerke rein, die der Steuerzahler bezahlt, die für alle die Stromkosten erhöhen und gleichzeitig für die Konzerne Geld drucken werden“, so Schröder im MUT-Talk. Sein Gegenvorschlag: Intelligente Netze (Smart Meter). „Wenn wir den Strommarkt digitalisieren, können wir Probleme regional lösen. Das kostet kein Investment, gar nichts. Die Einsparpotenziale sind mit 255 Milliarden Euro geisteskrank hoch.“
Kritik an der Nähe zwischen Ministerium und E.ON sorgt bei Schröder. „Die Nähe zu E.ON nehme ich mittlerweile als störend wahr“, erklärt er offen. Er spielt damit auf die offensiv zur Schau gestellte Vertrautheit auf sozialen Netzwerken an: „Ich finde es befremdlich, LinkedIn-Posts zu machen und zu sagen: 'Frau Reiche, wir sind ja Ex-Kollegen'. Da muss man aufpassen, das wirkt einfach unprofessionell.“
Schröder warnt davor, dass „gut getarnte Lobbyinteressen“ die moderne Energiewende ausbremsen könnten. Die Gaskraftwerke seien ungeeignet und unverhältnismäßig, kritisiert er. Statt auf teures Flüssiggas (LNG) zu setzen, fordert er eine radikale Digitalisierung des Strommarktes, um die Schwankungen bei Wind und Sonne effizienter zu nutzen.