HamburgHanna
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Bildungsminister Christoph Wiederkehr ist jetzt schon Geschichte, die Nachfolgerin Bettina Emmerling von der Neos-Partei hat Wien nachgezogen. Sie hat eine Grundsatzrede in der Bildungspolitik gelesen und nun soll es darum gehen: Kindergarten neu zu denken.
Mit dieser Rede will Emmerling die Vorurteile gegenüber dem Kindergarten beseitigen. Der Kindergarten ist keine Spielerei, sondern die erste wichtige Bildungsstätte für Kinder. Hier soll das Personal gefördert werden und der Kindergarten ein Ort der Entfaltung sein.
Emmerlings Vision: "Ein Kindergarten, der allen Kindern die besten Chancen im Leben ermöglicht." Das bedeutet mehr individuelle Förderung und eine gute Vorbereitung auf die Schule. Doch noch funktioniert das nicht immer in Wien. 19 Prozent der schulpflichtigen Kinder müssen in eine Vorschule gehen, weil sie das Schulreifescreening nicht bestehen können.
Das soll sich ändern. Emmerling fordert Eltern auf, sich einzubringen und die Sprache an ihre Kinder weiterzugeben. Und auch die Kindergartenträger sollen stärker in die Pflicht genommen werden, wenn sie ihrem "Auftrag der Sprachförderung" nicht nachkommen.
Bis März soll es eine neue Förderstruktur geben, die klare Ziele hat. Es wird ein neues Fördersystem eingeführt, das von den Pädagoginnen und Pädagogen gut umgesetzt werden muss. Und die Verwaltung soll sich neu organisieren, damit die Bildungslaufbahn der Kinder besser begleitet wird.
Die ÖVP fordert Reformen, aber es sieht schon wieder Wegschauen vor sich. Die Grünen bezeichneten die Rede von Emmerling als "blutleeren Marketingslogan".
Mit dieser Rede will Emmerling die Vorurteile gegenüber dem Kindergarten beseitigen. Der Kindergarten ist keine Spielerei, sondern die erste wichtige Bildungsstätte für Kinder. Hier soll das Personal gefördert werden und der Kindergarten ein Ort der Entfaltung sein.
Emmerlings Vision: "Ein Kindergarten, der allen Kindern die besten Chancen im Leben ermöglicht." Das bedeutet mehr individuelle Förderung und eine gute Vorbereitung auf die Schule. Doch noch funktioniert das nicht immer in Wien. 19 Prozent der schulpflichtigen Kinder müssen in eine Vorschule gehen, weil sie das Schulreifescreening nicht bestehen können.
Das soll sich ändern. Emmerling fordert Eltern auf, sich einzubringen und die Sprache an ihre Kinder weiterzugeben. Und auch die Kindergartenträger sollen stärker in die Pflicht genommen werden, wenn sie ihrem "Auftrag der Sprachförderung" nicht nachkommen.
Bis März soll es eine neue Förderstruktur geben, die klare Ziele hat. Es wird ein neues Fördersystem eingeführt, das von den Pädagoginnen und Pädagogen gut umgesetzt werden muss. Und die Verwaltung soll sich neu organisieren, damit die Bildungslaufbahn der Kinder besser begleitet wird.
Die ÖVP fordert Reformen, aber es sieht schon wieder Wegschauen vor sich. Die Grünen bezeichneten die Rede von Emmerling als "blutleeren Marketingslogan".