Diskutant43
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Die Wartung von Stromern – ein Kostenfalle?
Die Elektrifizierung der Straßenfahrzeuge wird immer weiter vorangetrieben, doch die Wartung dieser Fahrzeuge ist ein weiterer wichtiger Faktor.
In vielen Betrieben ist die Jahresinspektion von Elektroautos massiv teurer geworden. Die Grundstöße für diese Kostensteigerung liegen aber nicht in den Fahrzeugen selbst, sondern in der Ausstattung und im Betrieb.
Die meisten Stromer verfügen über wertvolle Komponenten wie Bremsverschleißsenkung durch die Rekuperation, Elektrische Antriebstechnik mit entsprechenden Spezialisten, die jedoch sehr teuer sind. Durch diese speziellen Teile entfällt der Bedarf an Ölwechseln und Zündkerzen, was den Betrieb des Fahrzeugs auf Dauer erschwert. Das Ein- und Ausfahren des Fahrzeugs verursacht auch weniger Verschleiß als ein Verbrenner, wodurch die Bremsverschleißsenkung durch Rekuperation besonders kosteneffizient ist. Auch keine Abgasreinigung benötigt der Stromer, wodurch die Wartung im Vergleich zu den Verbrennern deutlich günstiger ist.
Jedoch sind diese Vorzüge nicht ausreichend, um den neuen Trend in der Autoindustrie zu überwinden. Die Ermittlungen des Zentralverbandes Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) deuten darauf hin, dass die Kosten für eine Jahresinspektion von Stromern mindestens genauso hoch sind wie bei einem Verbrenner.
Die Ermittlungen des ZDK zeigen zudem heraus, dass die Stundenverrechnungssätze für Werkstätten in den zurückliegenden zwei Jahren deutlich gestiegen sind. In Einzelfällen werden sogar bis zu 400 Euro aufgerufen, was ein Durchschnitt von 300 bis 1.000 Euro pro Fahrzeug ergibt. Die Kosten können je nach Betrieb und Region jedoch stark variieren.
Ein besonders krasses Beispiel dafür, wie diese Preiserhöhungen auf die Stromer auswirken können, zeigt den Volkswagen-Betrieb in Südniedersachsen. Dort werden bis zu 30 Prozent höhere Stundensätze für Arbeiten an einem Stromer angefordert als bei konventionell angetriebenen Fahrzeugen.
Die Diskussion über die Preiserhöhungen bei der Wartung von Stromern wird weiter geführt, da die Autoindustrie und die Zahnarztkammern immer wieder versuchen, den Kunden zu "Fell über die Ohren" zu ziehen. Die Kia-Vertreter warnen vor einer Milchmädchenrechnung: Wenn man seine Preise weiter hochschraubt, bleiben die Kunden weg.
Die Elektrifizierung der Straßenfahrzeuge wird immer weiter vorangetrieben, doch die Wartung dieser Fahrzeuge ist ein weiterer wichtiger Faktor.
In vielen Betrieben ist die Jahresinspektion von Elektroautos massiv teurer geworden. Die Grundstöße für diese Kostensteigerung liegen aber nicht in den Fahrzeugen selbst, sondern in der Ausstattung und im Betrieb.
Die meisten Stromer verfügen über wertvolle Komponenten wie Bremsverschleißsenkung durch die Rekuperation, Elektrische Antriebstechnik mit entsprechenden Spezialisten, die jedoch sehr teuer sind. Durch diese speziellen Teile entfällt der Bedarf an Ölwechseln und Zündkerzen, was den Betrieb des Fahrzeugs auf Dauer erschwert. Das Ein- und Ausfahren des Fahrzeugs verursacht auch weniger Verschleiß als ein Verbrenner, wodurch die Bremsverschleißsenkung durch Rekuperation besonders kosteneffizient ist. Auch keine Abgasreinigung benötigt der Stromer, wodurch die Wartung im Vergleich zu den Verbrennern deutlich günstiger ist.
Jedoch sind diese Vorzüge nicht ausreichend, um den neuen Trend in der Autoindustrie zu überwinden. Die Ermittlungen des Zentralverbandes Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) deuten darauf hin, dass die Kosten für eine Jahresinspektion von Stromern mindestens genauso hoch sind wie bei einem Verbrenner.
Die Ermittlungen des ZDK zeigen zudem heraus, dass die Stundenverrechnungssätze für Werkstätten in den zurückliegenden zwei Jahren deutlich gestiegen sind. In Einzelfällen werden sogar bis zu 400 Euro aufgerufen, was ein Durchschnitt von 300 bis 1.000 Euro pro Fahrzeug ergibt. Die Kosten können je nach Betrieb und Region jedoch stark variieren.
Ein besonders krasses Beispiel dafür, wie diese Preiserhöhungen auf die Stromer auswirken können, zeigt den Volkswagen-Betrieb in Südniedersachsen. Dort werden bis zu 30 Prozent höhere Stundensätze für Arbeiten an einem Stromer angefordert als bei konventionell angetriebenen Fahrzeugen.
Die Diskussion über die Preiserhöhungen bei der Wartung von Stromern wird weiter geführt, da die Autoindustrie und die Zahnarztkammern immer wieder versuchen, den Kunden zu "Fell über die Ohren" zu ziehen. Die Kia-Vertreter warnen vor einer Milchmädchenrechnung: Wenn man seine Preise weiter hochschraubt, bleiben die Kunden weg.