"Die Billboard-Charts - wie sie die Musikindustrie prägten"
Die Geschichte der Billboard-Charts beginnt mit der Jukebox, einem Gerät, das in den 1930er-Jahren enorm populär war und wichtige Hinweise auf welche Platten besonders häufig gespielt wurden. Das Branchenmagazin Billboard sammelte diese Daten gemeinsam mit Verkaufs- und Radiozahlen und veröffentlichte im Jahr 1936 die erste Musikpopularitätsliste - den Vorläufer der heutigen Billboard-Charts.
Heute sind die Charts ein wichtiger Erfolgsmarken der Musikindustrie, doch auch hier lässt sich bemerken, wie stark das System von Bestechung und verdeckter Einflussnahme durch Influencer und DJ-Netzwerke geprägt ist. 1958 wurden schließlich die Billboard Hot 100 geschaffen, die bis heute als Maßstab gelten.
Auch wenn die Beatles immer noch den Rekord für die meisten Nummer-1-Hits in der Geschichte der Billboard Hot 100 halten, so hat Mariah Carey einen neuen Rekord gesetzt - der längste Aufenthalt an der Chartspitze mit ihrem Weihnachtssong "All I Want for Christmas Is You". Es geht also bei den erfolgreichsten Songs nicht immer um Aktualität.
Eine interessante Statistik ergibt die Journalistenschule USC Annenberg, die zeigt, dass die Charts immer noch zu etwa 70 % von männlichen Musikern dominiert werden. Doch hier sind auch prominente Künstlerinnen wie Lady Gaga und Billie Eilish vertreten, die den Frauenanteil zwischen 2021 und 2022 um knackige 6,7 Prozentpunkte gesteigert haben.
Die Billboard-Charts zählen immer noch zu den wichtigsten Erfolgsmarkern der Musikindustrie. Doch mit dem Wandel von Musikhörgewohnheiten von der Jukebox über Radio bis hin zum Streaming drängen sich auch andere Bestenlisten in den Mittelpunkt, etwa Spotify Wrapped, die jährliche Auswertung der weltweit meistgestreamten Songs, Alben und Künstler auf Spotify.
Im gerade erst vergangenen Jahr wurde dort der puerto-ricanische Künstler Bad Bunny zum global meistgestreamten Künstler des Jahres gekürt. Die Wahrnehmung von Musik-Erfolgen prägt heutzutage stark das Streaming, doch bleibt zu hoffen, dass die Billboard-Charts auch in Zukunft weiterhin ein wichtiger Teil der Musikindustrie bleiben werden.
Die Geschichte der Billboard-Charts beginnt mit der Jukebox, einem Gerät, das in den 1930er-Jahren enorm populär war und wichtige Hinweise auf welche Platten besonders häufig gespielt wurden. Das Branchenmagazin Billboard sammelte diese Daten gemeinsam mit Verkaufs- und Radiozahlen und veröffentlichte im Jahr 1936 die erste Musikpopularitätsliste - den Vorläufer der heutigen Billboard-Charts.
Heute sind die Charts ein wichtiger Erfolgsmarken der Musikindustrie, doch auch hier lässt sich bemerken, wie stark das System von Bestechung und verdeckter Einflussnahme durch Influencer und DJ-Netzwerke geprägt ist. 1958 wurden schließlich die Billboard Hot 100 geschaffen, die bis heute als Maßstab gelten.
Auch wenn die Beatles immer noch den Rekord für die meisten Nummer-1-Hits in der Geschichte der Billboard Hot 100 halten, so hat Mariah Carey einen neuen Rekord gesetzt - der längste Aufenthalt an der Chartspitze mit ihrem Weihnachtssong "All I Want for Christmas Is You". Es geht also bei den erfolgreichsten Songs nicht immer um Aktualität.
Eine interessante Statistik ergibt die Journalistenschule USC Annenberg, die zeigt, dass die Charts immer noch zu etwa 70 % von männlichen Musikern dominiert werden. Doch hier sind auch prominente Künstlerinnen wie Lady Gaga und Billie Eilish vertreten, die den Frauenanteil zwischen 2021 und 2022 um knackige 6,7 Prozentpunkte gesteigert haben.
Die Billboard-Charts zählen immer noch zu den wichtigsten Erfolgsmarkern der Musikindustrie. Doch mit dem Wandel von Musikhörgewohnheiten von der Jukebox über Radio bis hin zum Streaming drängen sich auch andere Bestenlisten in den Mittelpunkt, etwa Spotify Wrapped, die jährliche Auswertung der weltweit meistgestreamten Songs, Alben und Künstler auf Spotify.
Im gerade erst vergangenen Jahr wurde dort der puerto-ricanische Künstler Bad Bunny zum global meistgestreamten Künstler des Jahres gekürt. Die Wahrnehmung von Musik-Erfolgen prägt heutzutage stark das Streaming, doch bleibt zu hoffen, dass die Billboard-Charts auch in Zukunft weiterhin ein wichtiger Teil der Musikindustrie bleiben werden.