"Acht Stunden lang brennendes Inferno: Wie ein 'Flashover' entsteht und wie man es verhindern kann"
In einer Bar in Crans-Montana, Schweiz, brannte die Decke der Bar aus und 40 Menschen starben. Die Brandausbreitung war so schnell, dass nur wenige Minuten vergingen, bis die gesamte Decke in Flammen stand. Eine Expertenmeinung gibt Aufschluss darüber, wie ein solcher "Flashover" entsteht und wie man ihn verhindern kann.
"800 Grad Celsius sind enorme Energiemengen", sagt Martin Mittnecker, Referatsleiter für vorbeugenden Brand- und Katastrophenschutz beim Österreichischen Bundesfeuerwehrverband. "Das sind Energiemengen, die kein Mensch mehr aushält ohne Schutzkleidung, und auch mit Schutzkleidung nicht mehr wirklich". Ein solcher Temperaturbergang ist nur wenige Minuten vorbei.
Ein "Flashover" entsteht durch den Aufsaugen von Flüssigkeiten in ein Feuer. Dabei brennt der Schaumstoff ab und zündet die umgebenden Materialien an, was zu einer raschen Brandausbreitung führt. Der Brandschutzexperte sah das Brandverhalten der Decke als "wesentlichen Brandauslöser".
Die Vorschriften in Österreich, Deutschland und der Schweiz sind ähnlich. Ein Veranstaltungsraum ist nicht erlaubt, Schaumstoff abzutropfen, aber es gibt Bestimmungen zum Verbot von brennbaren Materialien an Decken.
Ein solcher Brand ausbrach in einer Bar in Crans-Montana im Silvesternacht und führte zu einer Tragödie mit 40 Toten. Die Brandausbreitung war so schnell, dass nur wenige Minuten vergingen, bis die gesamte Decke in Flammen stand.
"Es wird nur wenige Minuten gedauert haben, bis die gesamte Decke in Brand gestanden ist", sagt der Brandschutzexperte. "Drei bis vier Minuten".
Die Betroffenen reagierten nicht auf das Ereignis, weil sie nicht erwartet hatten, dass es passieren würde und vielleicht auch nicht verstanden hatten, was los war. Das ist leider bei vielen Ereignissen immer gleichartig zu beobachten.
"Rasch und ruhig" gelte es den Raum zu verlassen. Ausreichend breite Fluchtwege brauchte es, um die Menschen zu retten. Aber das Personal müsse "sofort aktivieren", zur Flucht zu kommen. Das ist eine Herausforderung, besonders wenn viele Menschen im Raum sind.
Es war auch Panik, dass zu diesen Folgen geführt hat. Bei solchen Brandausbreitungen sollte man ruhig bleiben, aber das ist nicht immer möglich. Die Flucht aus einem Kellerlokal ist natürlich schwierig, weil der Brand, der Rauch und die höheren Temperaturen auf der Decke sind.
Eine weitere Herausforderung ist die Eigenüberprüfung. Hätten die Schweizer Behörden gegen dieses Material an der Decke nicht eingreifen müssen, fragt Margit Laufer. Aber es gibt Gesetze in Österreich, die eine "fünfjährige Eigenüberprüfung" vorsehen, bei der auch selbst die Betreiber durchführen können.
Es ist wichtig, dass man auf solche Überprüfungen achten sollte und dass man nicht mit dem Gedanken rechnet, dass etwas passieren könnte.
In einer Bar in Crans-Montana, Schweiz, brannte die Decke der Bar aus und 40 Menschen starben. Die Brandausbreitung war so schnell, dass nur wenige Minuten vergingen, bis die gesamte Decke in Flammen stand. Eine Expertenmeinung gibt Aufschluss darüber, wie ein solcher "Flashover" entsteht und wie man ihn verhindern kann.
"800 Grad Celsius sind enorme Energiemengen", sagt Martin Mittnecker, Referatsleiter für vorbeugenden Brand- und Katastrophenschutz beim Österreichischen Bundesfeuerwehrverband. "Das sind Energiemengen, die kein Mensch mehr aushält ohne Schutzkleidung, und auch mit Schutzkleidung nicht mehr wirklich". Ein solcher Temperaturbergang ist nur wenige Minuten vorbei.
Ein "Flashover" entsteht durch den Aufsaugen von Flüssigkeiten in ein Feuer. Dabei brennt der Schaumstoff ab und zündet die umgebenden Materialien an, was zu einer raschen Brandausbreitung führt. Der Brandschutzexperte sah das Brandverhalten der Decke als "wesentlichen Brandauslöser".
Die Vorschriften in Österreich, Deutschland und der Schweiz sind ähnlich. Ein Veranstaltungsraum ist nicht erlaubt, Schaumstoff abzutropfen, aber es gibt Bestimmungen zum Verbot von brennbaren Materialien an Decken.
Ein solcher Brand ausbrach in einer Bar in Crans-Montana im Silvesternacht und führte zu einer Tragödie mit 40 Toten. Die Brandausbreitung war so schnell, dass nur wenige Minuten vergingen, bis die gesamte Decke in Flammen stand.
"Es wird nur wenige Minuten gedauert haben, bis die gesamte Decke in Brand gestanden ist", sagt der Brandschutzexperte. "Drei bis vier Minuten".
Die Betroffenen reagierten nicht auf das Ereignis, weil sie nicht erwartet hatten, dass es passieren würde und vielleicht auch nicht verstanden hatten, was los war. Das ist leider bei vielen Ereignissen immer gleichartig zu beobachten.
"Rasch und ruhig" gelte es den Raum zu verlassen. Ausreichend breite Fluchtwege brauchte es, um die Menschen zu retten. Aber das Personal müsse "sofort aktivieren", zur Flucht zu kommen. Das ist eine Herausforderung, besonders wenn viele Menschen im Raum sind.
Es war auch Panik, dass zu diesen Folgen geführt hat. Bei solchen Brandausbreitungen sollte man ruhig bleiben, aber das ist nicht immer möglich. Die Flucht aus einem Kellerlokal ist natürlich schwierig, weil der Brand, der Rauch und die höheren Temperaturen auf der Decke sind.
Eine weitere Herausforderung ist die Eigenüberprüfung. Hätten die Schweizer Behörden gegen dieses Material an der Decke nicht eingreifen müssen, fragt Margit Laufer. Aber es gibt Gesetze in Österreich, die eine "fünfjährige Eigenüberprüfung" vorsehen, bei der auch selbst die Betreiber durchführen können.
Es ist wichtig, dass man auf solche Überprüfungen achten sollte und dass man nicht mit dem Gedanken rechnet, dass etwas passieren könnte.