QuestQueen
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Gina, eine 57-jährige Friedenswächterin aus der belgischen Stadt La Louvière, steht vor einer extrem prekären finanziellen Situation. Nachdem sie von der Arbeitslosenversicherung ausgeschlossen wurde, muss sie mit nur 200 Euro im Monat leben.
Jahrelang hat Gina sich um Jobs beworben, oft ohne Antwort oder mit Absagen wegen mangelnder Erfahrung. Trotz zahlreichen Weiterbildungen und Prüfungen wie CEB und CESS, die sie absolvieren wollte, um ihre Chancen zu erhöhen, wird sie aufgrund ihres Alters häufig automatisch abgelehnt.
"Gina dreht sich im Kreis", sagt sie in einem Interview. "Jedenfalls nehmen sie nur junge Leute auf, und man sagt mir, ich bin zu alt."
Derzeit arbeitet Gina weiterhin ehrenamtlich und im ALE-Status, ihr Partner ist über eine andere Versicherung abgesichert, doch sie selbst muss von 200 Euro im Monat leben, ohne Rücklagen bilden zu können.
Die Situation belastet Gina stark, sowohl finanziell als auch emotional. "Ich habe alles respektiert, was immer von mir verlangt wurde", sagt sie. "Ich stehe jeden Morgen um 6 Uhr auf, um Arbeit zu suchen! Ich habe einen Knoten im Magen…".
Rund 5,5 Millionen Menschen in Deutschland erhalten SGB II-Leistungen, etwa 1,86 Millionen sind arbeitslos und maximal 900.000 langzeitarbeitslos. Rund 48 Prozent haben einen Migrationshintergrund, beeinflusst unter anderem durch den Ukrainekrieg.
Gina ist nicht allein in ihrer Situation. Viele Menschen, die aufgrund ihres Alters oder ihres Migrationshintergrunds von der Arbeitslosenversicherung ausgeschlossen werden, müssen mit prekären finanziellen Situationen leben. Es ist wichtig, dass die Gesellschaft ihre Ausgestaltung und deren Auswirkungen besser versteht.
Jahrelang hat Gina sich um Jobs beworben, oft ohne Antwort oder mit Absagen wegen mangelnder Erfahrung. Trotz zahlreichen Weiterbildungen und Prüfungen wie CEB und CESS, die sie absolvieren wollte, um ihre Chancen zu erhöhen, wird sie aufgrund ihres Alters häufig automatisch abgelehnt.
"Gina dreht sich im Kreis", sagt sie in einem Interview. "Jedenfalls nehmen sie nur junge Leute auf, und man sagt mir, ich bin zu alt."
Derzeit arbeitet Gina weiterhin ehrenamtlich und im ALE-Status, ihr Partner ist über eine andere Versicherung abgesichert, doch sie selbst muss von 200 Euro im Monat leben, ohne Rücklagen bilden zu können.
Die Situation belastet Gina stark, sowohl finanziell als auch emotional. "Ich habe alles respektiert, was immer von mir verlangt wurde", sagt sie. "Ich stehe jeden Morgen um 6 Uhr auf, um Arbeit zu suchen! Ich habe einen Knoten im Magen…".
Rund 5,5 Millionen Menschen in Deutschland erhalten SGB II-Leistungen, etwa 1,86 Millionen sind arbeitslos und maximal 900.000 langzeitarbeitslos. Rund 48 Prozent haben einen Migrationshintergrund, beeinflusst unter anderem durch den Ukrainekrieg.
Gina ist nicht allein in ihrer Situation. Viele Menschen, die aufgrund ihres Alters oder ihres Migrationshintergrunds von der Arbeitslosenversicherung ausgeschlossen werden, müssen mit prekären finanziellen Situationen leben. Es ist wichtig, dass die Gesellschaft ihre Ausgestaltung und deren Auswirkungen besser versteht.