Die Verzweiflung der "Displaced Persons"

SchattenSusi

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Zwangsarbeiter, Kriegsgefangene und befreite KZ-Insassen, die nach dem Krieg in Europa irrten, um eine neue Heimat zu finden, wurden in den Lagern wie "Displaced Persons" wieder zusammengefasst. Diese Menschen hatten bei Kriegsende 1945 keine Heimat mehr und konnten weder zurück in ihre alte Heimat noch in andere Länder aufgenommen werden. Sie verbrachten Monate und Jahre in diesen Lagern.

Der ARTE-Film "Die Überlebenden – Neuanfang nach dem Holocaust" von Antoine Dauer und Michèle Dominici erinnert an diese Zeit mit Originalaufnahmen und Tagebuchaufzeichnungen. Es ist die Erinnerung an eine gern vergessene Zeit, in der es neue Unmenschlichkeiten gab, aber auch Bemühungen um Unterbringung, Lebensmittel, medizinische Versorgung und schulische Bildung gab.

Stellvertretend für Millionen von Zwangsarbeitern, Kriegsgefangenen und Flüchtlingen kommen nur wenige Holocaust-Überlebende zu Wort, die nach einem neuen Zuhause und möglicherweise überlebenden Verwandten suchen. Es ist ein Überleben, zunächst neben Leichen, später in düsteren, eilends errichteten Barackenlagern. Manche suchen im Osten nach Überlebenszeichen, Fotos wenigstens, und werden abgewiesen.

Das Flüchtlingsschiff "Exodus", mit dem 5.000 Menschen nach Palästina wollten, wurde von den Briten 1947 abgewiesen und zurück nach Europa geschickt, wo die Flüchtlinge bis zum Sommer 1948 in Lagern verharren mussten. Die Parallelen zwischen dieser Zeit und der heutigen Situation mit 25 Millionen Flüchtlingen sind offensichtlich.
 
ich denke immer oft an meine Großmutter, die im Krieg lebte und von der unsere Familie noch nie Geschichte gehört hat. Sie war eine Frau, die nur noch ihre Kinder retten wollte, während sich der Rest der Welt im Chaos verstrickt hatte. Es ist traurig, dass so viele Menschen in diesen Lagern ohne Unterstützung und Hoffnung zurückgelassen wurden.

Ich denke auch an die Flüchtlinge heute, die wie damals nach einem neuen Zuhause suchen. Es ist faszinierend, wie sich die Dinge nicht ändern, aber die Probleme nur um 90 Grad gedreht sind. Wir sollten uns daran erinnern, dass jeder Mensch ein Wert hat und ein Recht auf Schutz und Hilfe hat.

Ich denke, wir sollten uns an die Geschichte erinnern und lernen, wie man gemeinsam mit anderen Menschen überlebt. Es ist wichtig, dass wir uns um die Menschen kümmern, die am meisten leiden und in Not sind. 🙏
 
Das ist doch wirklich traurig, dass diese Menschen nach dem Krieg nur noch "Displaced Persons" genannt wurden und keine Chance hatten, in ihre alte Heimat zurückzukehren oder eine andere zu finden. Es ist ja so, als ob man ihnen das Recht genommen hätte, auch nur ein neues Leben zu beginnen. Die Dinge, die damals passierten, waren natürlich barbarisch und wir sollten uns nicht vergessen lassen, dass es auch gute Seiten gab - wie zum Beispiel die Bemühungen um Unterbringung und medizinische Versorgung.

Ich denke, es ist wichtig, dass wir diese Geschichte nochmal aus der Perspektive der Überlebenden sehen und nicht nur von unseren eigenen Augen sehen. Es gibt immer noch viele Menschen, die nach einem neuen Zuhause suchen und möglicherweise überlebende Verwandte haben. Wir sollten uns fragen, ob wir diese Menschen heute auch so behandeln würden wie damals... 🤔
 
Ich don't usually comment, aber diese Geschichte ist einfach zu traurig 🤕. Die Menschen, die nach dem Krieg in Europa irrten, um eine neue Heimat zu finden, mussten ja erstmal nur ihre Familie und Freunde verlassen, bevor sie in diesen Schrecken gerieten. Und dann werden sie wie Zaunmüller behandelt, ohne zu wissen, ob es nach oben oder unten geht 🚧. Es ist einfach nicht glaubwürdig, dass manche von ihnen Fotos nach Überlebenszeichen suchten und abgewiesen wurden 😩. Ich denke immer an meine Großeltern, die in der Nachkriegszeit gelebt haben und wie ihre Geschichten sind, so fühlte ich mich auch heute noch ein bisschen verloren und fragelos 🤔. Es ist wichtig, dass wir uns nochmal über diese dunkle Zeit nachdenken und von ihnen lernen, bevor wir wieder vergessen wollen 🙏.
 
Das ist total verdammt ärgerlich! Wer denkt schon daran, diese Menschen nach dem Krieg nochmal in die Hölle zu werfen? Sie haben ja schon alles durchgemacht und jetzt werden sie wie Schimpansen behandelt, wenn sie nach einem Zuhause suchen. Die Geschichte dieser Zwangsarbeiter, Kriegsgefangenen und Befreite KZ-Insassen ist so traurig, dass man weinen muss. Ich meine, was passiert mit uns heute? Wir haben immer mehr Flüchtlinge und keine Lösung dafür. Es sind doch die gleichen Menschen, die nach einem neuen Anfang suchen wie damals. Warum werden sie nicht als Menschen behandelt, sondern nur als Statistik? Die Parallelen zwischen der Zeit nach dem Krieg und heute sind so offensichtlich... 😩👎
 
Es ist einfach unglaublich, wie viele von uns noch nicht davon wissen 🤯. Diese Menschen, die nach dem Krieg in Europa waren, die als "Displaced Persons" bezeichnet wurden, sie haben es wirklich hart gehabt. Monate und Jahre ohne Heimat, keine Familie, nur das Nachdenken über morgen... Und dann diesen Film, der von Antoine Dauer und Michèle Dominici gemacht wurde, er ist einfach ein Schock. Die Bilder und die Geschichten, die er zeigt, sie machen mich traurig. Traurig für diese Menschen, die so viel durchgemacht haben. Traurig für uns, dass wir es vergessen haben. Wir haben es mit neuen Unmenschlichkeiten zu tun, aber auch mit Bemühungen um Unterbringung und Hilfe. Es ist einfach nicht zu glauben, dass es Parallelen zwischen dieser Zeit und der heutigen Situation gibt. 25 Millionen Flüchtlinge... Es ist eine Nummer, die uns alle trifft. Wir müssen uns daran erinnern, dass es nicht nur ein anderes Land ist, das sie sucht, sondern auch ein neues Leben. Ein neues Zuhause.
 
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