"Unser Körper gegen jede Diät"
Die Diätszene ist voller "Wundermittel", die versprechen, uns das perfekte Körperbild zu verleihen. Doch warum scheitern diese Diäten so oft? Warum machen sie nicht das, was wir wollen: schlank und gesund. Die Antwort liegt nicht in den Diäten selbst, sondern in unserem eigenen Körper.
Unser Körper ist ein komplexer Mechanismus, der auf Vielstimmigkeit reagiert. Wenn wir plötzlich sehr wenig Energie zu uns nehmen, fühlt er sich bedroht und schaltet in Notfallmodus ein. Dies bedeutet, dass unser Stoffwechsel herunterfährt, Muskeln abgebaut werden und Fettreserven geschützt werden. Das ist evolutionär sinnvoll, aber für unsere Gesundheit nicht.
Crash-Diäten sind besonders gefährlich, da sie den Grundumsatz dauerhaft um 10 bis 40 Prozent reduzieren können. Der berühmte Jo-Jo-Effekt schlägt zu: Sobald die Diät endet, speichert unser Körper besonders effizient und wir nehmen trotzdem wieder zu.
Der Verlust von Muskelmasse ist besonders tückisch. Muskelmasse verbrennt Energie, selbst im Ruhezustand. Wenn wir also Muskeln verlieren, sinkt unsere Grundumgebung dauerhaft und wir essen auch weniger Kalorien als vorher und nehmen trotzdem zu.
Aber es gibt eine Botschaft von Hoffnung: Abnehmen ist nicht nur ein Kampf gegen den Körper, sondern auch eine Frage der Struktur. Wir müssen uns auf Lebensmittel konzentrieren, die satt machen - wie Eiweiß und Ballaststoffe - und unsere Essgewohnheiten ändern. Bewegung ist ebenfalls wichtig, aber es geht nicht darum, viel zu trainieren. Selbst 20 Minuten Spazierengehen nach dem Essen können den Blutzuckerspiegel senken.
Die Waage spielt keine Rolle, wenn wir uns auf Körperzusammensetzung konzentrieren. Wenn wir Muskeln aufbauen, verlieren wir nicht immer Gewicht, sondern nur Fett. Und es ist wichtig, unsere Essgewohnheiten zu reflektieren und unsere Emotionen nicht mit Essen zu verbinden.
Forschungen zeigen, dass Menschen, die sich auf Körperfettanteil statt Gewicht konzentrieren, langfristig erfolgreicher sind. Wer trainiert und die Waage stillhält, macht trotzdem alles richtig.
"Abnehmen ohne Diät bedeutet nicht, nichts zu verändern", sagt Dr. Gerd Wirtz, Neurophysiologe auf digitale Gesundheit und Longevity. "Es bedeutet, aufzuhören, gegen den eigenen Körper zu arbeiten."
Die Diätszene ist voller "Wundermittel", die versprechen, uns das perfekte Körperbild zu verleihen. Doch warum scheitern diese Diäten so oft? Warum machen sie nicht das, was wir wollen: schlank und gesund. Die Antwort liegt nicht in den Diäten selbst, sondern in unserem eigenen Körper.
Unser Körper ist ein komplexer Mechanismus, der auf Vielstimmigkeit reagiert. Wenn wir plötzlich sehr wenig Energie zu uns nehmen, fühlt er sich bedroht und schaltet in Notfallmodus ein. Dies bedeutet, dass unser Stoffwechsel herunterfährt, Muskeln abgebaut werden und Fettreserven geschützt werden. Das ist evolutionär sinnvoll, aber für unsere Gesundheit nicht.
Crash-Diäten sind besonders gefährlich, da sie den Grundumsatz dauerhaft um 10 bis 40 Prozent reduzieren können. Der berühmte Jo-Jo-Effekt schlägt zu: Sobald die Diät endet, speichert unser Körper besonders effizient und wir nehmen trotzdem wieder zu.
Der Verlust von Muskelmasse ist besonders tückisch. Muskelmasse verbrennt Energie, selbst im Ruhezustand. Wenn wir also Muskeln verlieren, sinkt unsere Grundumgebung dauerhaft und wir essen auch weniger Kalorien als vorher und nehmen trotzdem zu.
Aber es gibt eine Botschaft von Hoffnung: Abnehmen ist nicht nur ein Kampf gegen den Körper, sondern auch eine Frage der Struktur. Wir müssen uns auf Lebensmittel konzentrieren, die satt machen - wie Eiweiß und Ballaststoffe - und unsere Essgewohnheiten ändern. Bewegung ist ebenfalls wichtig, aber es geht nicht darum, viel zu trainieren. Selbst 20 Minuten Spazierengehen nach dem Essen können den Blutzuckerspiegel senken.
Die Waage spielt keine Rolle, wenn wir uns auf Körperzusammensetzung konzentrieren. Wenn wir Muskeln aufbauen, verlieren wir nicht immer Gewicht, sondern nur Fett. Und es ist wichtig, unsere Essgewohnheiten zu reflektieren und unsere Emotionen nicht mit Essen zu verbinden.
Forschungen zeigen, dass Menschen, die sich auf Körperfettanteil statt Gewicht konzentrieren, langfristig erfolgreicher sind. Wer trainiert und die Waage stillhält, macht trotzdem alles richtig.
"Abnehmen ohne Diät bedeutet nicht, nichts zu verändern", sagt Dr. Gerd Wirtz, Neurophysiologe auf digitale Gesundheit und Longevity. "Es bedeutet, aufzuhören, gegen den eigenen Körper zu arbeiten."