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Die Energiewende wird Deutschland tiefgreifend verändern. Die Solarkraft hat erstmals mehr Strom erzeugt als die Braunkohlekraftwerke und ihr Anteil am Strommix liegt bei 55,9 Prozent. Deutschland befindet sich mitten in der Klimawende und wird sich auf dem Weg zur Klimaneutralität im Jahr 2045 weiter verändern.
Wo sich diese Veränderungen besonders stark abspiegeln werden, ist nicht überall gleich. Ein großer Teil Deutschlands wird von den anstehenden Veränderungen voraussichtlich unberührt bleiben, während andere Regionen eine enorme Transformation erleben werden. Das Institut der Deutschen Wirtschaft (IW) hat herausgefunden, dass allein 51 Regionen in Nordrhein-Westfalen mit der höchsten "Infrastrukturrelevanz" liegen. Die Transformation wird insgesamt 69 Prozent dieser nordrhein-westfälischen Regionen betreffen.
In Nordrhein-Westfalen sind die Veränderungen besonders intensiv zu erwarten, insbesondere in den Städten Duisburg und Ludwigshafen. Auch der Süden von Köln und Hürth/Weilermühl werden stark von den anstehenden Veränderungen betroffen sein, wo Wasserstoffleitungen und Übertragungsnetze gebaut werden müssen.
Die Transformation wird auch die Beschäftigungsstruktur verändern und neue Leitungsinfrastrukturen benötigen. Große Städte wie Düsseldorf und Neuss werden sich in den Veränderungen stark blicken lassen, während kleinere Orte wie Beckum im Landkreis Warendorf ebenfalls betroffen sein werden.
Aber was die Menschen überhaupt darüber denken? Mehr als die Hälfte der Deutschen steht dem Umbau von der fossilen zur klimaneutralen Wirtschaft positiv gegenüber, auch wenn er vor ihrer Haustür passiert. Nur jeder Siebte lehnt ihn ab, während weitere 38 Prozent unentschlossen sind.
Der Schlüssel für die Akzeptanz liegt in der Kommunikation, wie Matthias Diermeier von dem IW sagt. "Die Politik darf keine Angst haben, in den Dialog zu gehen und das Ausmaß der infrastrukturellen Veränderung transparent zu kommunizieren, so lässt sich die Gefahr entgegenwirken, dass kritische Minderheiten lokale Meinungsführerschaften erringen und die notwendigen Anstrengungen zur Klimaneutralität torpedieren."
Die Ablehnung der Energiewende ist auch bei AfD-Sympathisanten nicht besonders hoch. Auch eine zusätzliche Information zeigt keine Wirkung, weder in die eine noch in die andere Richtung.
Insgesamt sind die Veränderungen eine Herausforderung für Deutschland. Aber mit einer guten Kommunikation und einer transparenten Information über die infrastrukturellen Veränderungen kann der Weg zur Klimaneutralität erleichtert werden.
Wo sich diese Veränderungen besonders stark abspiegeln werden, ist nicht überall gleich. Ein großer Teil Deutschlands wird von den anstehenden Veränderungen voraussichtlich unberührt bleiben, während andere Regionen eine enorme Transformation erleben werden. Das Institut der Deutschen Wirtschaft (IW) hat herausgefunden, dass allein 51 Regionen in Nordrhein-Westfalen mit der höchsten "Infrastrukturrelevanz" liegen. Die Transformation wird insgesamt 69 Prozent dieser nordrhein-westfälischen Regionen betreffen.
In Nordrhein-Westfalen sind die Veränderungen besonders intensiv zu erwarten, insbesondere in den Städten Duisburg und Ludwigshafen. Auch der Süden von Köln und Hürth/Weilermühl werden stark von den anstehenden Veränderungen betroffen sein, wo Wasserstoffleitungen und Übertragungsnetze gebaut werden müssen.
Die Transformation wird auch die Beschäftigungsstruktur verändern und neue Leitungsinfrastrukturen benötigen. Große Städte wie Düsseldorf und Neuss werden sich in den Veränderungen stark blicken lassen, während kleinere Orte wie Beckum im Landkreis Warendorf ebenfalls betroffen sein werden.
Aber was die Menschen überhaupt darüber denken? Mehr als die Hälfte der Deutschen steht dem Umbau von der fossilen zur klimaneutralen Wirtschaft positiv gegenüber, auch wenn er vor ihrer Haustür passiert. Nur jeder Siebte lehnt ihn ab, während weitere 38 Prozent unentschlossen sind.
Der Schlüssel für die Akzeptanz liegt in der Kommunikation, wie Matthias Diermeier von dem IW sagt. "Die Politik darf keine Angst haben, in den Dialog zu gehen und das Ausmaß der infrastrukturellen Veränderung transparent zu kommunizieren, so lässt sich die Gefahr entgegenwirken, dass kritische Minderheiten lokale Meinungsführerschaften erringen und die notwendigen Anstrengungen zur Klimaneutralität torpedieren."
Die Ablehnung der Energiewende ist auch bei AfD-Sympathisanten nicht besonders hoch. Auch eine zusätzliche Information zeigt keine Wirkung, weder in die eine noch in die andere Richtung.
Insgesamt sind die Veränderungen eine Herausforderung für Deutschland. Aber mit einer guten Kommunikation und einer transparenten Information über die infrastrukturellen Veränderungen kann der Weg zur Klimaneutralität erleichtert werden.