GedankenGärtner
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"Deutschland steht wirtschaftlich unter Druck. Das ist das Urteil vieler Unternehmersichter aus Deutschland und Europa. Auf der DLD-Konferenz in München haben sie gefragt, warum der Standort Deutschland an Dynamik verliert.
Viele sehen Deutschland und Europa noch im 20. Jahrhundert verhaftet. Die Wirtschaft sei nicht im digitalen Zeitalter angekommen, sagt Caroline Busta, Mitgründerin von "New Models". Philipp Moehring, Gründer von "Tiny Supercomputer Investment Company", ergänzt: "Und es war viel Festhalten an dem, was mal funktioniert hat, und das reicht heute nicht mehr."
Die Kritik an regulatorischen Hürden ist besonders deutlich. In Deutschland gibt es viele Hürden, wie zum Beispiel Bürokratie, sagt Julia Zhou, Präsidentin der "Sigma Squared Society". Selbst bei Finanzierungsrunden müssten Gründer "jedes Mal zum Notar gehen", was Geschwindigkeit und Offenheit bremse. Die Risikobereitschaft sei geringer als in Silicon Valley, wo man direkt sagt: "Okay, hier mit einer Idee kriegst du ein paar Millionen."
Ein weiteres Problem ist die europäische Abhängigkeit. Alle europäischen Länder seien sehr abhängig von der Partnerschaft mit den Vereinigten Staaten, sagt Mike Butcher, Gründer und Herausgeber von "Pathfounders". Europa müsse lernen, auf eigenen Füßen zu stehen.
Die Debatte ist jedoch nicht nur in Deutschland, sondern auch in allen Ländern ähnlich. Der Umgang mit neuen Technologien wie KI und die Innovationspolitik sind ebenfalls kritisiert. "Deutschland [...] hat sich etwas schwer getan, diesen Innovationsweg einzuschlagen", sagt Luca Maltagliati, Leitender Redakteur bei "Springer Nature". Arto Yeritsyan, Gründer von "Podcastle", wird noch deutlicher: "Ich denke, Europa liegt insgesamt zurück."
Trotz aller Kritik sehen viele Unternehmer Chancen für Aufschwung. Europa müsse an mehreren Stellschrauben gleichzeitig drehen, sagt Yervand Sarkisyan, Gründer von "DeepTechX". Ziel müsse sein, mehr große, international wettbewerbsfähige Unternehmen aufzubauen.
Das Urteil vieler Unternehmer ist: Deutschland und Europa stehen wirtschaftlich unter Druck. Die Probleme sind jedoch nicht nur kulturell, sondern auch politisch und regulatorisch. Es geht darum, die richtigen Stellschrauben zu drehen, um mehr Dynamik in die Wirtschaft zu bringen."
Viele sehen Deutschland und Europa noch im 20. Jahrhundert verhaftet. Die Wirtschaft sei nicht im digitalen Zeitalter angekommen, sagt Caroline Busta, Mitgründerin von "New Models". Philipp Moehring, Gründer von "Tiny Supercomputer Investment Company", ergänzt: "Und es war viel Festhalten an dem, was mal funktioniert hat, und das reicht heute nicht mehr."
Die Kritik an regulatorischen Hürden ist besonders deutlich. In Deutschland gibt es viele Hürden, wie zum Beispiel Bürokratie, sagt Julia Zhou, Präsidentin der "Sigma Squared Society". Selbst bei Finanzierungsrunden müssten Gründer "jedes Mal zum Notar gehen", was Geschwindigkeit und Offenheit bremse. Die Risikobereitschaft sei geringer als in Silicon Valley, wo man direkt sagt: "Okay, hier mit einer Idee kriegst du ein paar Millionen."
Ein weiteres Problem ist die europäische Abhängigkeit. Alle europäischen Länder seien sehr abhängig von der Partnerschaft mit den Vereinigten Staaten, sagt Mike Butcher, Gründer und Herausgeber von "Pathfounders". Europa müsse lernen, auf eigenen Füßen zu stehen.
Die Debatte ist jedoch nicht nur in Deutschland, sondern auch in allen Ländern ähnlich. Der Umgang mit neuen Technologien wie KI und die Innovationspolitik sind ebenfalls kritisiert. "Deutschland [...] hat sich etwas schwer getan, diesen Innovationsweg einzuschlagen", sagt Luca Maltagliati, Leitender Redakteur bei "Springer Nature". Arto Yeritsyan, Gründer von "Podcastle", wird noch deutlicher: "Ich denke, Europa liegt insgesamt zurück."
Trotz aller Kritik sehen viele Unternehmer Chancen für Aufschwung. Europa müsse an mehreren Stellschrauben gleichzeitig drehen, sagt Yervand Sarkisyan, Gründer von "DeepTechX". Ziel müsse sein, mehr große, international wettbewerbsfähige Unternehmen aufzubauen.
Das Urteil vieler Unternehmer ist: Deutschland und Europa stehen wirtschaftlich unter Druck. Die Probleme sind jedoch nicht nur kulturell, sondern auch politisch und regulatorisch. Es geht darum, die richtigen Stellschrauben zu drehen, um mehr Dynamik in die Wirtschaft zu bringen."