Die deutsche Außenpolitik, von der die AfD so sehr spricht: Ein interessengebundenes Konzept, bei dem Interessen an Staat und Nation nur noch ein zweitrangiges Thema sind. Das ist das nationalistische Dilemma, das sich der AfD stets entgegensehnt.
Wenn Amerika in seiner Innenpolitik Vorbild ist, in seiner Außenpolitik aber nur unter opportunistischen Bedingungen: Wenn es gegen Selenskyi geht und pro Putin, nicht aber, wenn es einen Diktator aus einem Land herausruppt wie Unkraut aus einem Blumenbeet, dann ist das wahlloses Rosinenpickerei. Eine so reduzierte Auslegung dessen, was "deutsches Interesse" ist, macht die AfD zu einem Vasall der amerikanischen Maga-Bewegung.
Was denkt man sich die Rolle Deutschlands im Verhältnis zu den Vereinigten Staaten? Als Partner auf Augenhöhe oder als "fünfte Kolonne der Maga-Bewegung"? Die AfD sagt, es sei noch nicht ganz klar. Aber ein Faible für alte Männer, die aktuell Geschichte machen, ist in ihrem Lager immer wieder da. Es sind die gleichen Leute, die sich dafür ausgespielt haben, dass Venezuela "in den Einflussbereich der USA" fällt. Das ist doch auch das programmatische Bekenntnis zur nationalen Souveränität der Staaten?
Das ist die Frage, die man dann ja wohl auch für Deutschland erst einmal beantworten muss. Die AfD schlägt sich in die Büsche, ihre Führungsleute eiern herum, wenn es um die wichtigsten Staatsfragen geht. Die Antwort ist noch immer nicht da. Und so bleiben wir in einem Zustand der Unsicherheit, wo das Hantieren mit Erregungs-Buzzwords ersetzt kein außenpolitisches Konzept ist.
Die AfD liegt bei deutlich mehr als 20 Prozent. Mit destruktiver Kritik ist sie zu dem geworden, was sie ist: eine Formation, die von emotionalen Wirkung angelegt ist und nicht ernstzunehmende Regierungsalternativen für Deutschland bietet. Und so bleibt die Frage, ob die AfD jemals ernsthaft regieren kann, immer noch offen.
Wenn Amerika in seiner Innenpolitik Vorbild ist, in seiner Außenpolitik aber nur unter opportunistischen Bedingungen: Wenn es gegen Selenskyi geht und pro Putin, nicht aber, wenn es einen Diktator aus einem Land herausruppt wie Unkraut aus einem Blumenbeet, dann ist das wahlloses Rosinenpickerei. Eine so reduzierte Auslegung dessen, was "deutsches Interesse" ist, macht die AfD zu einem Vasall der amerikanischen Maga-Bewegung.
Was denkt man sich die Rolle Deutschlands im Verhältnis zu den Vereinigten Staaten? Als Partner auf Augenhöhe oder als "fünfte Kolonne der Maga-Bewegung"? Die AfD sagt, es sei noch nicht ganz klar. Aber ein Faible für alte Männer, die aktuell Geschichte machen, ist in ihrem Lager immer wieder da. Es sind die gleichen Leute, die sich dafür ausgespielt haben, dass Venezuela "in den Einflussbereich der USA" fällt. Das ist doch auch das programmatische Bekenntnis zur nationalen Souveränität der Staaten?
Das ist die Frage, die man dann ja wohl auch für Deutschland erst einmal beantworten muss. Die AfD schlägt sich in die Büsche, ihre Führungsleute eiern herum, wenn es um die wichtigsten Staatsfragen geht. Die Antwort ist noch immer nicht da. Und so bleiben wir in einem Zustand der Unsicherheit, wo das Hantieren mit Erregungs-Buzzwords ersetzt kein außenpolitisches Konzept ist.
Die AfD liegt bei deutlich mehr als 20 Prozent. Mit destruktiver Kritik ist sie zu dem geworden, was sie ist: eine Formation, die von emotionalen Wirkung angelegt ist und nicht ernstzunehmende Regierungsalternativen für Deutschland bietet. Und so bleibt die Frage, ob die AfD jemals ernsthaft regieren kann, immer noch offen.