Deutsche Börse plant größte Übernahme ihrer Geschichte an: 5,3 Milliarden Euro für Allfunds
Die Deutsche Börse plant mit einem milliardenenschweren Angebot die Übernahme des Fondsvermittlers Allfunds vor. Das Unternehmen bietet Aktionären von Allfunds für jedes Papier insgesamt 8,80 Euro an, davon 6 Euro in bar und den Rest in eigenen Aktien sowie einer Bardividende.
Die Übernahme soll eine "harmonisierte Plattform mit globaler Reichweite" schaffen, die es Privatanlegern erleichtert, ihrer Ersparnisse in Kapitalanlagen wie Investmentfonds zu investieren. Die Deutsche Börse rechnet damit, dass die kombinierte Gruppe laufende jährliche Kosteneinsparungen von 60 Millionen Euro vor Steuern erzielen kann.
Die Übernahme von Allfunds wäre für die Deutsche Börse die größte in ihrer Geschichte. Der bisher teuerste Zukauf des Börsenbetreibers war die Übernahme des dänischen Softwareanbieters Simcorp für 3,9 Milliarden Euro.
Mit der Übernahme will Deutsche-Börse-Chef Stephan Leithner Deutschlands größten Börsenbetreiber noch unabhängiger von Börsenschwankungen machen - ein Kurs, den bereits Vorgänger Theodor Weimer eingeschlagen hatte. Die Direktoren von Allfunds unterstützten die geplante Übernahme einstimmig.
Die Deutsche Börse hatte bereits im November bestätigt, dass sie exklusive Gespräche mit Allfunds führt. Damals hatte die Deutsche Börse erklärt, von einer kombinierten Plattform könnten Kunden und die EU-Aktienmärkte erheblich profitieren.
Vorbehaltlich der behördlichen Genehmigungen wird ein Vollzug der Übernahme in der ersten Jahreshälfte 2027 erwartet.
Die Deutsche Börse plant mit einem milliardenenschweren Angebot die Übernahme des Fondsvermittlers Allfunds vor. Das Unternehmen bietet Aktionären von Allfunds für jedes Papier insgesamt 8,80 Euro an, davon 6 Euro in bar und den Rest in eigenen Aktien sowie einer Bardividende.
Die Übernahme soll eine "harmonisierte Plattform mit globaler Reichweite" schaffen, die es Privatanlegern erleichtert, ihrer Ersparnisse in Kapitalanlagen wie Investmentfonds zu investieren. Die Deutsche Börse rechnet damit, dass die kombinierte Gruppe laufende jährliche Kosteneinsparungen von 60 Millionen Euro vor Steuern erzielen kann.
Die Übernahme von Allfunds wäre für die Deutsche Börse die größte in ihrer Geschichte. Der bisher teuerste Zukauf des Börsenbetreibers war die Übernahme des dänischen Softwareanbieters Simcorp für 3,9 Milliarden Euro.
Mit der Übernahme will Deutsche-Börse-Chef Stephan Leithner Deutschlands größten Börsenbetreiber noch unabhängiger von Börsenschwankungen machen - ein Kurs, den bereits Vorgänger Theodor Weimer eingeschlagen hatte. Die Direktoren von Allfunds unterstützten die geplante Übernahme einstimmig.
Die Deutsche Börse hatte bereits im November bestätigt, dass sie exklusive Gespräche mit Allfunds führt. Damals hatte die Deutsche Börse erklärt, von einer kombinierten Plattform könnten Kunden und die EU-Aktienmärkte erheblich profitieren.
Vorbehaltlich der behördlichen Genehmigungen wird ein Vollzug der Übernahme in der ersten Jahreshälfte 2027 erwartet.