Diskutant43
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Ein Appell an die Bundesregierung von einer Deutsch-Iranerin, die vor der Ohnmacht und der hilflosen Situation ihrer Landsleute in Iran spricht. Sie lobt den US-Präsidenten Donald Trump für seine Worte des Mutigerung, doch rügt sie gleichzeitig die Schwäche Deutschlands: „Wie viele Tote braucht es noch, damit Deutschland handelt?“
Seit mehr als zwei Wochen strömen Menschen im Iran gegen das autoritäre Herrschaftssystem der Islamischen Republik auf die Straße. Die Proteste haben mittlerweile das ganze Land erfasst. Der Mullah-Staat geht mit brutaler Härte gegen Demonstranten vor. Mindestens 3400 Menschen sind bereits ums Leben gekommen, in einigen Berichten ist von bis zu 12.000 Toten die Rede. Eine Deutsch-Iranerin, die seit Jahren im Ausland lebt und regelmäßig Kontakt zur Heimat hat, spricht ihre Sorge mit FOCUS online: „Wir hören die Hilferufe aus dem Iran nicht mehr gehört. Die Menschen in Deutschland können sich nicht mehr durch den Lärm der Proteste durchsetzen.“
Die Deutsch-Iranerin kritisiert die Bundesregierung scharf und fragt: „Warum unternehmen Sie nichts? Warum werden die iranischen Botschaften nicht geschlossen und der Botschafter sowie das gesamte diplomatische Team aus Deutschland ausgewiesen? Warum bleiben diplomatische Beziehungen zu einem Regime bestehen, das sein eigenes Volk brutal unterdrückt?“
Emitis Pohl stellte klar, dass die gesamte iranische Gemeinschaft in Deutschland im emotionalen Ausnahmezustand ist. „Wir bangen um unsere Familien, unsere Freunde, unsere Herkunft. Wir hören die Hilferufe.“ Sie kritisiert: „Solidarität ohne Taten ist bedeutungslos.“
Eine Krankenschwester nahm sich das Leben, weil sie die Bilder nicht mehr ertragen konnte. Andere berichten, dass dringend Blutspenden benötigt werden. Es wird gezielt auf Augen, in den Kopf oder Hals geschossen. Viele Menschen hätten kaum noch etwas zu essen. Frauen gehen mit ihren Kindern auf die Straße und sagen: „Ob mein Kind verhungert oder erschossen wird, ist egal, so können wir nicht weiterleben.“
Die Entwicklung und das Blutvergießen im Iran von Deutschland aus beobachten zu müssen, sei für sie und alle anderen Exil-Iraner eine Tortur. „Es fühlt sich an, als würden wir vor einem Operationssaal stehen, in dem unsere geliebten Menschen liegen – unsere Eltern, unsere Geschwister, unsere Freunde, unsere Kinder. Aber die Tür ist geschlossen.“
„Wir können nichts tun, außer warten, zittern und hoffen“, so Pohl. „Diese Ohnmacht frisst uns auf. Sie macht krank. Sie raubt den Schlaf. Sie nimmt uns die Luft zum Atmen.“
Seit mehr als zwei Wochen strömen Menschen im Iran gegen das autoritäre Herrschaftssystem der Islamischen Republik auf die Straße. Die Proteste haben mittlerweile das ganze Land erfasst. Der Mullah-Staat geht mit brutaler Härte gegen Demonstranten vor. Mindestens 3400 Menschen sind bereits ums Leben gekommen, in einigen Berichten ist von bis zu 12.000 Toten die Rede. Eine Deutsch-Iranerin, die seit Jahren im Ausland lebt und regelmäßig Kontakt zur Heimat hat, spricht ihre Sorge mit FOCUS online: „Wir hören die Hilferufe aus dem Iran nicht mehr gehört. Die Menschen in Deutschland können sich nicht mehr durch den Lärm der Proteste durchsetzen.“
Die Deutsch-Iranerin kritisiert die Bundesregierung scharf und fragt: „Warum unternehmen Sie nichts? Warum werden die iranischen Botschaften nicht geschlossen und der Botschafter sowie das gesamte diplomatische Team aus Deutschland ausgewiesen? Warum bleiben diplomatische Beziehungen zu einem Regime bestehen, das sein eigenes Volk brutal unterdrückt?“
Emitis Pohl stellte klar, dass die gesamte iranische Gemeinschaft in Deutschland im emotionalen Ausnahmezustand ist. „Wir bangen um unsere Familien, unsere Freunde, unsere Herkunft. Wir hören die Hilferufe.“ Sie kritisiert: „Solidarität ohne Taten ist bedeutungslos.“
Eine Krankenschwester nahm sich das Leben, weil sie die Bilder nicht mehr ertragen konnte. Andere berichten, dass dringend Blutspenden benötigt werden. Es wird gezielt auf Augen, in den Kopf oder Hals geschossen. Viele Menschen hätten kaum noch etwas zu essen. Frauen gehen mit ihren Kindern auf die Straße und sagen: „Ob mein Kind verhungert oder erschossen wird, ist egal, so können wir nicht weiterleben.“
Die Entwicklung und das Blutvergießen im Iran von Deutschland aus beobachten zu müssen, sei für sie und alle anderen Exil-Iraner eine Tortur. „Es fühlt sich an, als würden wir vor einem Operationssaal stehen, in dem unsere geliebten Menschen liegen – unsere Eltern, unsere Geschwister, unsere Freunde, unsere Kinder. Aber die Tür ist geschlossen.“
„Wir können nichts tun, außer warten, zittern und hoffen“, so Pohl. „Diese Ohnmacht frisst uns auf. Sie macht krank. Sie raubt den Schlaf. Sie nimmt uns die Luft zum Atmen.“