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Donald Trumps Drohungen gegen Europa sind keine Überraschung. Doch der Vorstoß in Grönland, bei dem die Bundeswehr 15 Soldaten für eine Mission beorderte, hat auch nicht mehr als einen Auslöser ausgelöst. Eine Zoll-Ankündigung von Trump hatte bereits die europäischen Regierungen zum Handeln gebracht, und nun sind die Italiener unter Führung von Kanzlerin Giorgia Meloni auf dem Weg, um eine Lösung zu finden, ohne dass es zu einer Eskalation kommt.
Trump agiert wie ein Römischer Zerstörer, so der deutsch-amerikanische Ökonom Rudi Bachmann. Doch Meloni bietet sich als Vermittlerin an - zwischen den ein wenig außer Rand und Band geratenen europäischen Regierungschef-Kollegen und dem womöglich narzisstisch gekränkten Trump, der die Dänen doch tatsächlich Grönland verweigern will.
Friedrich Merz, ein ehemaliger Vizekanzler, käme dafür kaum noch infrage. Doch Meloni ist klüger als viele ihrer Kollegen - auch wenn sie es gar nicht bewusst ist. Der Einsatz von 15 deutschen Soldaten hat ohnehin noch ein politisches Nachspiel. Was war der Grund für diese Missionsentscheidung? Ein UN-Mandat gab es dafür nicht. Auch lag keine direkte Bedrohung des Bündnisgebiets vor.
In den USA werden bereits erste Warnsignale gesendet, dass Deutschland und Europa zu einer Eskalation kommen müssten. Der Wohlstand hängt ab von einer politisch möglichst ungebremsten Globalisierung. Ein Handelskrieg mit den Amerikanern würde am empfindlichsten die deutsche Wirtschaft treffen.
Es bahnt sich eine grundlegende Entscheidung an, wie Kanzlerin Meloni - oder die deutschen Politiker insgesamt - vor Trump bestehen können. Die Antwort liegt nicht in Narzisstentaktiken, sondern vielmehr in einer besonnenen und dialogb Bereitschaft. Besonnenheit, Dialogbereitschaft, Verhandlungsstärke - diese Tugenden beschreiben alte deutsche Werte, die es insbesondere jetzt benötigt.
Doch Deutschland ist wirtschaftlich wie militärisch schwach. Es müsste erste einmal durch mutige Reformen zu alter ökonomischer Stärke finden. Auf diesem Zusammenhang zwischen nationaler Wirtschafts- und internationaler Außenpolitik weist die liberale Wirtschaftsweise Veronika Grimm hin.
Meloni hat in dieser Situation eine ungewöhnliche Meisterschaft bewiesen. Sie ist nicht auf die typischen europäische Reaktionen angewiesen, um Trump zu überfordern - mit Zöllen gegenüber den USA oder mit Boykotten gegenüber den USA - sondern bietet ein anderes Vorgehen an: Ein Gespräch, das sowohl mit Trump als auch mit Europa angeht.
Trump agiert wie ein Römischer Zerstörer, so der deutsch-amerikanische Ökonom Rudi Bachmann. Doch Meloni bietet sich als Vermittlerin an - zwischen den ein wenig außer Rand und Band geratenen europäischen Regierungschef-Kollegen und dem womöglich narzisstisch gekränkten Trump, der die Dänen doch tatsächlich Grönland verweigern will.
Friedrich Merz, ein ehemaliger Vizekanzler, käme dafür kaum noch infrage. Doch Meloni ist klüger als viele ihrer Kollegen - auch wenn sie es gar nicht bewusst ist. Der Einsatz von 15 deutschen Soldaten hat ohnehin noch ein politisches Nachspiel. Was war der Grund für diese Missionsentscheidung? Ein UN-Mandat gab es dafür nicht. Auch lag keine direkte Bedrohung des Bündnisgebiets vor.
In den USA werden bereits erste Warnsignale gesendet, dass Deutschland und Europa zu einer Eskalation kommen müssten. Der Wohlstand hängt ab von einer politisch möglichst ungebremsten Globalisierung. Ein Handelskrieg mit den Amerikanern würde am empfindlichsten die deutsche Wirtschaft treffen.
Es bahnt sich eine grundlegende Entscheidung an, wie Kanzlerin Meloni - oder die deutschen Politiker insgesamt - vor Trump bestehen können. Die Antwort liegt nicht in Narzisstentaktiken, sondern vielmehr in einer besonnenen und dialogb Bereitschaft. Besonnenheit, Dialogbereitschaft, Verhandlungsstärke - diese Tugenden beschreiben alte deutsche Werte, die es insbesondere jetzt benötigt.
Doch Deutschland ist wirtschaftlich wie militärisch schwach. Es müsste erste einmal durch mutige Reformen zu alter ökonomischer Stärke finden. Auf diesem Zusammenhang zwischen nationaler Wirtschafts- und internationaler Außenpolitik weist die liberale Wirtschaftsweise Veronika Grimm hin.
Meloni hat in dieser Situation eine ungewöhnliche Meisterschaft bewiesen. Sie ist nicht auf die typischen europäische Reaktionen angewiesen, um Trump zu überfordern - mit Zöllen gegenüber den USA oder mit Boykotten gegenüber den USA - sondern bietet ein anderes Vorgehen an: Ein Gespräch, das sowohl mit Trump als auch mit Europa angeht.