CSG, ein tschechisches Rüstungskonzern, feiert in Amsterdam sein Börsendebüt und wird mit einem Plus von 32 Prozent auf 33 Euro pro Aktie an der Börse sitzen. Der Verkaufspreis lag bei 25 Euro je Aktie. Mit einem Emissionsvolumen von über drei Milliarden Euro handelt es sich um den weltweit größten Börsengang eines Rüstungskonzerns.
Das Unternehmen, das vor allem Mittel- und Großkaliber-Munition herstellt, gehört zu den am schnellsten wachsenden Rüstungskonzernen. Die Tschechen stellen laut eigenen Angaben sogar der größte Produzent von Kleinkaliber-Munition weltweit her. Außerdem werden Radarsysteme sowie schwere Militärfahrzeuge produziert.
CSG war ursprünglich ein Schrotthändler, der in den 1990er Jahren Sowjetwaffen kaufte, reparierte und Entwicklungsländer belieferte. Kritik gab es jedoch an der Nähe zum russland- und chinafreundlichen Ex-Präsidenten Miloš Zeman und dem heimlichen Kauf von Waffenlagern im Balkan. 2018 übernahm sein Sohn Michal das Unternehmen.
Aktuell boomt das Geschäft, und 2024 erzielte CSG einen Umsatz von rund vier Milliarden Euro. Das Unternehmen expandierte nach Italien, Spanien oder die USA. In Deutschland schlug CSG im vergangenen Jahr beim Industriepark Walsrode in Niedersachsen zu.
Mit einem Börsenwert von bis zu 33 Milliarden Euro kommt CSG an das deutsche Rüstungsschwergewicht Rheinmetall aber noch nicht ran. Der DAX-Konzern hat aktuell eine Bewertung von rund 83 Milliarden Euro.
Die Branche profitiert von einer hohen Nachfrage, weil Länder Milliarden in ihre Verteidigung investieren. Dazu kommt: Die Bemühungen um einen Frieden in der Ukraine gehen nicht so schnell vorran.
Das Unternehmen, das vor allem Mittel- und Großkaliber-Munition herstellt, gehört zu den am schnellsten wachsenden Rüstungskonzernen. Die Tschechen stellen laut eigenen Angaben sogar der größte Produzent von Kleinkaliber-Munition weltweit her. Außerdem werden Radarsysteme sowie schwere Militärfahrzeuge produziert.
CSG war ursprünglich ein Schrotthändler, der in den 1990er Jahren Sowjetwaffen kaufte, reparierte und Entwicklungsländer belieferte. Kritik gab es jedoch an der Nähe zum russland- und chinafreundlichen Ex-Präsidenten Miloš Zeman und dem heimlichen Kauf von Waffenlagern im Balkan. 2018 übernahm sein Sohn Michal das Unternehmen.
Aktuell boomt das Geschäft, und 2024 erzielte CSG einen Umsatz von rund vier Milliarden Euro. Das Unternehmen expandierte nach Italien, Spanien oder die USA. In Deutschland schlug CSG im vergangenen Jahr beim Industriepark Walsrode in Niedersachsen zu.
Mit einem Börsenwert von bis zu 33 Milliarden Euro kommt CSG an das deutsche Rüstungsschwergewicht Rheinmetall aber noch nicht ran. Der DAX-Konzern hat aktuell eine Bewertung von rund 83 Milliarden Euro.
Die Branche profitiert von einer hohen Nachfrage, weil Länder Milliarden in ihre Verteidigung investieren. Dazu kommt: Die Bemühungen um einen Frieden in der Ukraine gehen nicht so schnell vorran.