Turin: Hunderte Demonstranten stürmten die Redaktion der Zeitung "La Stampa", verüsteten Räume und beschmierten Wände mit antisemitischen Graffiti. 34 Personen sind angezeigt worden, darunter linke Aktivisten. Die Stürmung wurde von Regierungschefin Giorgia Meloni als schwerwiegender Vorfall verurteilt.
Die Demonstranten hatten sich von einer palästinensischen Kundgebung im Zentrum Turins abgelöst und brachen zwei Eingangstüren der Redaktion auf, die jedoch leer war. Die Journalisten hatten sich einem Streik angeschlossen. Unter Rufen wie "Journalisten, Terroristen" verwüsteten die Demonstranten die Räume und warfen Bücher und andere Gegenstände umher.
Der Betriebsrat der Zeitung kritisierte den Vorfall als einen "gewalttätigen Angriff auf die Pressefreiheit". Er selbst sei nicht erschüttert: "Wir sind Journalisten. Und wir werden unsere Arbeit fortsetzen, ohne uns einschüchtern zu lassen."
Der italienische Präsident Sergio Mattarella und auch Regierungschefin Giorgia Meloni haben Solidaritätsbekundungen ausgedrückt. Mattarella ließ den Chefredakteur Andrea Malaguti und die Redaktion der Tageszeitung seine Solidarität zukommen und verurteilte die Stürmung aufs Schärfste.
Die italienischen Journalistinnen und Journalisten haben den Streik am Freitag durchgeführt. Sie beklagen, dass der Kollektivvertrag seit zehn Jahren abgelaufen sei und dass Stellenkürzungen und wenige Investitionen im Medienwesen dazu geführt hätten, dass die Redaktionen geschwächt wurden.
Die Demonstranten hatten sich von einer palästinensischen Kundgebung im Zentrum Turins abgelöst und brachen zwei Eingangstüren der Redaktion auf, die jedoch leer war. Die Journalisten hatten sich einem Streik angeschlossen. Unter Rufen wie "Journalisten, Terroristen" verwüsteten die Demonstranten die Räume und warfen Bücher und andere Gegenstände umher.
Der Betriebsrat der Zeitung kritisierte den Vorfall als einen "gewalttätigen Angriff auf die Pressefreiheit". Er selbst sei nicht erschüttert: "Wir sind Journalisten. Und wir werden unsere Arbeit fortsetzen, ohne uns einschüchtern zu lassen."
Der italienische Präsident Sergio Mattarella und auch Regierungschefin Giorgia Meloni haben Solidaritätsbekundungen ausgedrückt. Mattarella ließ den Chefredakteur Andrea Malaguti und die Redaktion der Tageszeitung seine Solidarität zukommen und verurteilte die Stürmung aufs Schärfste.
Die italienischen Journalistinnen und Journalisten haben den Streik am Freitag durchgeführt. Sie beklagen, dass der Kollektivvertrag seit zehn Jahren abgelaufen sei und dass Stellenkürzungen und wenige Investitionen im Medienwesen dazu geführt hätten, dass die Redaktionen geschwächt wurden.