TirolTaktiker
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Bundeskanzler Friedrich Merz hat wieder einmal die Debatte über Fehlzeiten in Deutschland angesprochen und dabei die Telefonische Krankschreibung ins Visier genommen. Der CDU-Politiker sprach von durchschnittlich 14,5 Tagen pro Jahr, die Beschäftigte aufgrund von Krankheiten fehlen würden. Dabei geht es jedoch nicht nur darum, wie viele Tage Menschen krank sind, sondern auch darum, ob diese Zahl notwendig ist.
Merz stellte die Frage, ob dieser Umfang überhaupt notwendig sei, und forderte Gespräche mit dem Koalitionspartner SPD. Die Regierung könnte möglicherweise Änderungen an den Krankschreibungsregeln erwägen. Es bleibt jedoch unklar, wie sich diese Änderungen aussehen werden oder ob sie tatsächlich zu weniger Fehlzeiten führen würden.
Die Krankenkasse AOK widersprach der Behauptung eines Zusammenhangs zwischen Telefonischer Krankschreibung und steigenden Fehlzeiten. Laut AOK nutzen niedergelassene Ärzte diese Möglichkeit nur begrenzt. Die Kasse verwies auf einen statistischen Effekt durch die elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung.
Es ist jedoch zu beachten, dass die Telefonische Krankschreibung während der Coronapandemie eingeführt wurde, um Arztpraxen zu entlasten und Infektionsrisiken zu reduzieren. Ob diese Regelung noch angemessen ist, bleibt unklar. Die CSU-Landesgruppe fordert ein Ende der telefonischen Krankschreibung.
Ein weiterer Punkt, der in der Debatte angesprochen wird, ist die Zunahme des Krankenstands im Einzelhandel. Der Krankenstand lag 2024 bei 7,14 Prozent - der höchste Wert seit Beginn der Erhebung 2003. Besonders psychische Erkrankungen werden laut AOK Rheinland/Hamburg deutlich häufiger meldet.
Es bleibt abzuwarten, ob gesetzliche Änderungen an den Krankschreibungsregeln folgen werden. Entscheidungen über Krankschreibungsregeln hätten unmittelbare Auswirkungen auf Millionen Beschäftigte und das Gesundheitssystem.
Merz stellte die Frage, ob dieser Umfang überhaupt notwendig sei, und forderte Gespräche mit dem Koalitionspartner SPD. Die Regierung könnte möglicherweise Änderungen an den Krankschreibungsregeln erwägen. Es bleibt jedoch unklar, wie sich diese Änderungen aussehen werden oder ob sie tatsächlich zu weniger Fehlzeiten führen würden.
Die Krankenkasse AOK widersprach der Behauptung eines Zusammenhangs zwischen Telefonischer Krankschreibung und steigenden Fehlzeiten. Laut AOK nutzen niedergelassene Ärzte diese Möglichkeit nur begrenzt. Die Kasse verwies auf einen statistischen Effekt durch die elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung.
Es ist jedoch zu beachten, dass die Telefonische Krankschreibung während der Coronapandemie eingeführt wurde, um Arztpraxen zu entlasten und Infektionsrisiken zu reduzieren. Ob diese Regelung noch angemessen ist, bleibt unklar. Die CSU-Landesgruppe fordert ein Ende der telefonischen Krankschreibung.
Ein weiterer Punkt, der in der Debatte angesprochen wird, ist die Zunahme des Krankenstands im Einzelhandel. Der Krankenstand lag 2024 bei 7,14 Prozent - der höchste Wert seit Beginn der Erhebung 2003. Besonders psychische Erkrankungen werden laut AOK Rheinland/Hamburg deutlich häufiger meldet.
Es bleibt abzuwarten, ob gesetzliche Änderungen an den Krankschreibungsregeln folgen werden. Entscheidungen über Krankschreibungsregeln hätten unmittelbare Auswirkungen auf Millionen Beschäftigte und das Gesundheitssystem.