KlarDenker
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Bis zu sieben Millionen Jahre her stammende Schädel, Elbenknochen und Oberschenkel belegen die Frage nach der Aufrechterhaltung auf zwei Beinen bei der ältesten Urahnenart - ein Rätsel, das seit Jahrzehnten nicht mehr gelöst wurde. Eine neue Studie spricht dafür, dass Sahelanthropus regelmäßig aufrecht auf zwei Beinen ging.
Ein französisch-tschadisches Forschungsteam führte eigene Analysen durch und kam zu dem Schluss, dass die Spezies "nicht gewohnheitsmäßig zweibeinig" war. Sie stellten jedoch fest, dass der Oberschenkel eine kleine Höckerstruktur aufwies, die nur bei Zweibeinern auftaucht. Dieser Tuberkel bildet den Ansatzpunkt für eines der stärksten Bänder im menschlichen Körper und ist besonders wichtig für den aufrechten Gang.
Ein US-amerikanisches Forschungsteam um Scott Williams führte eine 3D-Analyse durch und kam zu dem Schluss, dass Sahelanthropus tatsächlich ein Zweibeiner war. Sie stellten fest, dass der Oberschenkel relativ lang war und auf die Elle beschränkt wurde, was auf Zweibeinigkeit hindeutete.
Die Forschungsgruppe glaubt, dass diese Merkmale einige der frühesten Anpassungen an den aufrechten Gang im Homininen-Stammbaum darstellen. Sie stellten auch fest, dass der Oberschenkel eine leichte Verdrehung aufwies und Gesäßmuskeln am Knochen fand.
Die Frage nach der Fortbewegung des möglichen Urahnen ist jedoch nicht so einfach zu beantworten wie es der Titel einer vorangegangenen Studie vermuten lässt. Die nächste Runde in der Diskussion ist bereits eröffnet und das letzte Wort ist noch nicht gesprochen.
Fazit: Ein französisch-tschadisches Forschungsteam spricht dafür, dass Sahelanthropus regelmäßig auf zwei Beinen ging, während ein US-amerikanisches Forschungsteam um Scott Williams eine 3D-Analyse durchführte und kam zu dem Schluss, dass die Spezies ein Zweibeiner war. Die Frage nach der Fortbewegung des möglichen Urahnen ist jedoch noch nicht geklärt.
In Deutschland und Europa gibt es zahlreiche Forschungsprojekte über die Geschichte des Menschen, in denen auch die Frage nach der Aufrechterhaltung auf zwei Beinen bei den frühen Homininen untersucht wird.
Ein französisch-tschadisches Forschungsteam führte eigene Analysen durch und kam zu dem Schluss, dass die Spezies "nicht gewohnheitsmäßig zweibeinig" war. Sie stellten jedoch fest, dass der Oberschenkel eine kleine Höckerstruktur aufwies, die nur bei Zweibeinern auftaucht. Dieser Tuberkel bildet den Ansatzpunkt für eines der stärksten Bänder im menschlichen Körper und ist besonders wichtig für den aufrechten Gang.
Ein US-amerikanisches Forschungsteam um Scott Williams führte eine 3D-Analyse durch und kam zu dem Schluss, dass Sahelanthropus tatsächlich ein Zweibeiner war. Sie stellten fest, dass der Oberschenkel relativ lang war und auf die Elle beschränkt wurde, was auf Zweibeinigkeit hindeutete.
Die Forschungsgruppe glaubt, dass diese Merkmale einige der frühesten Anpassungen an den aufrechten Gang im Homininen-Stammbaum darstellen. Sie stellten auch fest, dass der Oberschenkel eine leichte Verdrehung aufwies und Gesäßmuskeln am Knochen fand.
Die Frage nach der Fortbewegung des möglichen Urahnen ist jedoch nicht so einfach zu beantworten wie es der Titel einer vorangegangenen Studie vermuten lässt. Die nächste Runde in der Diskussion ist bereits eröffnet und das letzte Wort ist noch nicht gesprochen.
Fazit: Ein französisch-tschadisches Forschungsteam spricht dafür, dass Sahelanthropus regelmäßig auf zwei Beinen ging, während ein US-amerikanisches Forschungsteam um Scott Williams eine 3D-Analyse durchführte und kam zu dem Schluss, dass die Spezies ein Zweibeiner war. Die Frage nach der Fortbewegung des möglichen Urahnen ist jedoch noch nicht geklärt.
In Deutschland und Europa gibt es zahlreiche Forschungsprojekte über die Geschichte des Menschen, in denen auch die Frage nach der Aufrechterhaltung auf zwei Beinen bei den frühen Homininen untersucht wird.