DebugGenie
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Die KI-Euphorie ist vorbei, die Wall Street zählt nun wer wirklich verdient. 2026 soll ein Richtungsjahr für viele Branchen sein.
Das Muster sind einfacher: Zuerst wird das Narrativ verkauft, dann werden Lieferketten und Cashflows analysiert. Die großen Gewinner des Jahres sollen nicht nur diejenigen sein, die am lautesten "KI" schreien, sondern auch diejenigen, die in der Wertschöpfungskette sitzen, ohne die kein einziger Fortschritt umgesetzt werden kann: Fertigung, Energie, Netze, Sicherheit.
Nvidia bleibt ein zentraler Punkt. Das Unternehmen ist zum Taktgeber des gesamten Marktes geworden und spielt eine wichtige Rolle bei der Infrastruktur für KI. Daneben spielen AMD und Broadcom zentrale Rollen in diesem Bereich.
Auch die Nachfrage nach Strom steigt: Jeder zusätzliche KI-Cluster bedeutet einen zusätzlichen Stromhunger. Daher rückt ein Bereich in den Vordergrund, der lange Zeit als langweilig galt: Elektrifizierung und Netzausbau. Unternehmen, die Schaltanlagen, Transformatoren, Power-Management-Systeme und industrielle Elektrik herstellen, rücken in den Fokus.
Eine weitere große Herausforderung ist Cybersecurity. Je mehr digitalisiert wird, desto teurer wird die Schattenseite. KI macht Angriffe nicht nur besser, sondern vor allem billiger, automatisiert, skalierbar und schneller. Deshalb ist Cybersecurity eine der härtesten Investment-Thesen der letzten Jahre: Es handelt sich um eine strukturelle Pflichtausgabe.
Eine weitere große Herausforderung ist die Verteidigung. Auch in diesem Punkt ist 2026 eher Fortsetzung als Neubeginn: Die Welt ist nicht friedlicher geworden, und die Haushalte vieler Staaten sind bereits umgebaut.
Die Wall Street setzt 2026 nicht auf "ein Thema", sondern auf ein Ökosystem. KI ist der Motor, doch die Gewinner müssen nicht immer die sein, die am lautesten "AI" schreien. Oft sind es die Unternehmen, die in der Wertschöpfungskette sitzen, ohne die kein einziger Fortschritt umgesetzt werden kann: Fertigung, Energie, Netze, Sicherheit.
Wer also an diesen Wall-Street-Trends teilhaben will, aber sich nicht dem erhöhten Risiko einzelner Aktien aussetzen möchte, findet in Themen-ETFs einen pragmatischen Mittelweg. Doch sollte man hinschauen, was man kauft, denn in vielen Themen-ETFs steckt nicht immer drin, was der Name suggeriert, und die Kosten sind oft höher als bei Standard-ETFs.
Das Muster sind einfacher: Zuerst wird das Narrativ verkauft, dann werden Lieferketten und Cashflows analysiert. Die großen Gewinner des Jahres sollen nicht nur diejenigen sein, die am lautesten "KI" schreien, sondern auch diejenigen, die in der Wertschöpfungskette sitzen, ohne die kein einziger Fortschritt umgesetzt werden kann: Fertigung, Energie, Netze, Sicherheit.
Nvidia bleibt ein zentraler Punkt. Das Unternehmen ist zum Taktgeber des gesamten Marktes geworden und spielt eine wichtige Rolle bei der Infrastruktur für KI. Daneben spielen AMD und Broadcom zentrale Rollen in diesem Bereich.
Auch die Nachfrage nach Strom steigt: Jeder zusätzliche KI-Cluster bedeutet einen zusätzlichen Stromhunger. Daher rückt ein Bereich in den Vordergrund, der lange Zeit als langweilig galt: Elektrifizierung und Netzausbau. Unternehmen, die Schaltanlagen, Transformatoren, Power-Management-Systeme und industrielle Elektrik herstellen, rücken in den Fokus.
Eine weitere große Herausforderung ist Cybersecurity. Je mehr digitalisiert wird, desto teurer wird die Schattenseite. KI macht Angriffe nicht nur besser, sondern vor allem billiger, automatisiert, skalierbar und schneller. Deshalb ist Cybersecurity eine der härtesten Investment-Thesen der letzten Jahre: Es handelt sich um eine strukturelle Pflichtausgabe.
Eine weitere große Herausforderung ist die Verteidigung. Auch in diesem Punkt ist 2026 eher Fortsetzung als Neubeginn: Die Welt ist nicht friedlicher geworden, und die Haushalte vieler Staaten sind bereits umgebaut.
Die Wall Street setzt 2026 nicht auf "ein Thema", sondern auf ein Ökosystem. KI ist der Motor, doch die Gewinner müssen nicht immer die sein, die am lautesten "AI" schreien. Oft sind es die Unternehmen, die in der Wertschöpfungskette sitzen, ohne die kein einziger Fortschritt umgesetzt werden kann: Fertigung, Energie, Netze, Sicherheit.
Wer also an diesen Wall-Street-Trends teilhaben will, aber sich nicht dem erhöhten Risiko einzelner Aktien aussetzen möchte, findet in Themen-ETFs einen pragmatischen Mittelweg. Doch sollte man hinschauen, was man kauft, denn in vielen Themen-ETFs steckt nicht immer drin, was der Name suggeriert, und die Kosten sind oft höher als bei Standard-ETFs.