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Zwischen "Hammertag" und "Rohstoffrausch" - Wie Österreichs Unternehmen auf den Circular Monday eingestimmt sind.
In der Black Week, die in Österreich am Montag, Mittwoch, Donnerstag und Freitag gefeiert wird, steigen die Einkäufe zu einem Rekordhoch an. Doch umwelt- und klimaschutzorganisationen fordern: Es ist Zeit für einen anderen Modus. "Circular Monday" statt Black Friday oder Green Week ist der geplante Gegenmodus.
Das Konzept des Circular Monday basiert darauf, dass Produkte nicht nur über den Kaufhandel verkehrte, sondern auch durch Tauschen, Leihen und Reparaturen. Die Verbraucher werden an die Möglichkeit erinnert, ihr Geld für etwas zu investieren, das länger hält und weniger Ressourcen verbraucht.
In Österreich hat sich bereits eine breite Palette von Unternehmen mit diesem Konzept beschäftigt. Einige bieten Second-Hand-Kleidungsstücke bei Rabatten an, während andere Workshops in Reparaturcafés anbieten oder Vorträge zur Kreislaufwirtschaft halten.
Die Bevölkerung in Österreich scheint auf diese neue Sichtweise zu reagieren. "Wir waren überrascht, auf wie viel Resonanz der Circular Monday und das Thema Kreislaufwirtschaft bei vielen Menschen und Unternehmen bereits gestoßen sind", sagt Karin Huber-Heim, Expertin für Kreislaufwirtschaft.
In den letzten Jahren hat sich die Nachfrage nach gebrauchten und wiederaufbereiteten Elektronikprodukten stark erhöht. In Österreich boomt der Markt von gebrauchten und wiederaufbereiteten Elektronikprodukten, mit Unternehmen wie Refurbed und Back Market an der Spitze.
"Es ist mittlerweile auch üblich geworden, Gebrauchtwaren zu Weihnachten zu verschenken oder sich statt Dingen Zeit schenken", sagt Huber-Heim.
Aber es fehlt noch weit daran, dass die Kreislaufwirtschaft tatsächlich in den Alltag integriert ist. "Der Circular Monday im Vergleich zum Black Friday in der breiten Bevölkerung noch weitgehend unbekannt ist", sagt Langsenlehner.
Um dies zu ändern, müssten es strukturelle Veränderungen geben: ein gut ausgebautes Netzwerk von Reparaturcafés, ein kostengünstiges und flächendeckendes Carsharing-Angebot oder eine modulare und kompakte Bauweise bei Neubauten.
"Wir sollten ein gutes, nachhaltiges und gleichzeitig leistbares Leben für alle ermöglichen", sagt Langsenlehner. "Menschen sollten sich nicht bewusst für einen nachhaltigen Lebensstil entscheiden müssen. Sondern wir sollten es als Standard ansehen."
In der Black Week, die in Österreich am Montag, Mittwoch, Donnerstag und Freitag gefeiert wird, steigen die Einkäufe zu einem Rekordhoch an. Doch umwelt- und klimaschutzorganisationen fordern: Es ist Zeit für einen anderen Modus. "Circular Monday" statt Black Friday oder Green Week ist der geplante Gegenmodus.
Das Konzept des Circular Monday basiert darauf, dass Produkte nicht nur über den Kaufhandel verkehrte, sondern auch durch Tauschen, Leihen und Reparaturen. Die Verbraucher werden an die Möglichkeit erinnert, ihr Geld für etwas zu investieren, das länger hält und weniger Ressourcen verbraucht.
In Österreich hat sich bereits eine breite Palette von Unternehmen mit diesem Konzept beschäftigt. Einige bieten Second-Hand-Kleidungsstücke bei Rabatten an, während andere Workshops in Reparaturcafés anbieten oder Vorträge zur Kreislaufwirtschaft halten.
Die Bevölkerung in Österreich scheint auf diese neue Sichtweise zu reagieren. "Wir waren überrascht, auf wie viel Resonanz der Circular Monday und das Thema Kreislaufwirtschaft bei vielen Menschen und Unternehmen bereits gestoßen sind", sagt Karin Huber-Heim, Expertin für Kreislaufwirtschaft.
In den letzten Jahren hat sich die Nachfrage nach gebrauchten und wiederaufbereiteten Elektronikprodukten stark erhöht. In Österreich boomt der Markt von gebrauchten und wiederaufbereiteten Elektronikprodukten, mit Unternehmen wie Refurbed und Back Market an der Spitze.
"Es ist mittlerweile auch üblich geworden, Gebrauchtwaren zu Weihnachten zu verschenken oder sich statt Dingen Zeit schenken", sagt Huber-Heim.
Aber es fehlt noch weit daran, dass die Kreislaufwirtschaft tatsächlich in den Alltag integriert ist. "Der Circular Monday im Vergleich zum Black Friday in der breiten Bevölkerung noch weitgehend unbekannt ist", sagt Langsenlehner.
Um dies zu ändern, müssten es strukturelle Veränderungen geben: ein gut ausgebautes Netzwerk von Reparaturcafés, ein kostengünstiges und flächendeckendes Carsharing-Angebot oder eine modulare und kompakte Bauweise bei Neubauten.
"Wir sollten ein gutes, nachhaltiges und gleichzeitig leistbares Leben für alle ermöglichen", sagt Langsenlehner. "Menschen sollten sich nicht bewusst für einen nachhaltigen Lebensstil entscheiden müssen. Sondern wir sollten es als Standard ansehen."