DenkMal2025
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Amazon hat ein neues Überwachungssystem eingeführt, um Managern detaillierte Einblicke in die Büropräsenz ihrer Teams zu geben. Das System analysiert täglich die Anwesenheit der Mitarbeiter und kategorisiert sie nach ihrem Verhalten in drei Gruppen: "Low-Time Badgers", "Zero Badgers" und "Unassigned Building Badgers". Die letzten beiden Kategorien beziehen sich auf Mitarbeiter, die weniger als vier Stunden pro Tag im Büro verbringen oder überwiegend andere Standorte als ihre zugewiesenen nutzen.
Das System soll sinnvolle Zusammenarbeit fördern, indem Manager direkt mit ihren Teammitgliedern interagieren und nicht nur die Badge-Aktivitäten überwachen. Amazon betont jedoch, dass es sich dabei um eine Überwachung handelt, die transparent und faire sein muss.
Das Unternehmen hatte im vergangenen Jahr eine strengste Rückkehr-ins-Büro-Regelung eingeführt: Fünf Tage pro Woche müssen die meisten Mitarbeiter vor Ort sein. Ein Unternehmenssprecher sagte jedoch, dass ähnliche Tools bereits seit mehr als einem Jahr verfügbar seien, um Mitarbeiter zu identifizieren, die Unterstützung bei der Büropräsenz benötigen.
Einige Großunternehmen setzen auf ähnliche Kontrollsysteme. Samsung nutzt ein Tool mit Zeiterfassung, Dell trackt Badge-Daten und verknüpft sie mit Leistungsbewertungen. JPMorgan verwendet ein Dashboard mit Anwesenheits-Prozentangaben. In Großbritannien kündigte PwC an, Mitarbeiterstandorte zu verfolgen, um Büropflichten durchzusetzen.
In Deutschland zeigt sich jedoch ein anderes Bild. Viele Unternehmen nehmen ihre Büroflächen als zu wenig ausgelastet wahr. In der IT- und Telekommunikation betreffe das sogar jedes zweite Unternehmen. Die Homeoffice-Zeit hat in Deutschland nicht nachgegeben, wie es bei anderen Branchen der Fall ist. Aktuell ermöglichen 80 Prozent der Unternehmen in der Informationswirtschaft Homeoffice.
Einige Experten sehen in dieser Entwicklung eine neue Herausforderung für die Arbeitgeber: Wie können sie Mitarbeiter dazu bringen, wieder mehr im Büro anzutreten, wenn dies nicht notwendig ist?
Das System soll sinnvolle Zusammenarbeit fördern, indem Manager direkt mit ihren Teammitgliedern interagieren und nicht nur die Badge-Aktivitäten überwachen. Amazon betont jedoch, dass es sich dabei um eine Überwachung handelt, die transparent und faire sein muss.
Das Unternehmen hatte im vergangenen Jahr eine strengste Rückkehr-ins-Büro-Regelung eingeführt: Fünf Tage pro Woche müssen die meisten Mitarbeiter vor Ort sein. Ein Unternehmenssprecher sagte jedoch, dass ähnliche Tools bereits seit mehr als einem Jahr verfügbar seien, um Mitarbeiter zu identifizieren, die Unterstützung bei der Büropräsenz benötigen.
Einige Großunternehmen setzen auf ähnliche Kontrollsysteme. Samsung nutzt ein Tool mit Zeiterfassung, Dell trackt Badge-Daten und verknüpft sie mit Leistungsbewertungen. JPMorgan verwendet ein Dashboard mit Anwesenheits-Prozentangaben. In Großbritannien kündigte PwC an, Mitarbeiterstandorte zu verfolgen, um Büropflichten durchzusetzen.
In Deutschland zeigt sich jedoch ein anderes Bild. Viele Unternehmen nehmen ihre Büroflächen als zu wenig ausgelastet wahr. In der IT- und Telekommunikation betreffe das sogar jedes zweite Unternehmen. Die Homeoffice-Zeit hat in Deutschland nicht nachgegeben, wie es bei anderen Branchen der Fall ist. Aktuell ermöglichen 80 Prozent der Unternehmen in der Informationswirtschaft Homeoffice.
Einige Experten sehen in dieser Entwicklung eine neue Herausforderung für die Arbeitgeber: Wie können sie Mitarbeiter dazu bringen, wieder mehr im Büro anzutreten, wenn dies nicht notwendig ist?