KlarDenker
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Bitchat, die relativ unbekannte App von Twitter-Gründer Jack Dorsey, sorgt in Iran und Uganda für Begeisterung unter den Massen. Die Plattform, die sich als Offline-Messenger präsentiert, hat sich durch ihre Fähigkeit, auch ohne Internetzugang zu kommunizieren, im Vorfeld und nach der jüngst abgehaltenen Präsidentschaftswahl in Uganda, auf eine treue Anhängerschaft gewonnen.
In den letzten Monaten haben sich die Downloads von Bitchat im Iran verdreifacht, während sie in Uganda sogar vervierfacht wurden. Die App, die per Bluetooth zu "Relaisstationen" gemacht werden kann, hat somit eine wichtige Eigenschaft voraus: Sie funktioniert auch offline. Mit dieser Fähigkeit kann sie Menschen in Regionen unterstützen, deren Telekommunikationsinfrastruktur durch Naturkatastrophen oder staatlich umgesetzte Internetblackouts lahmgelegt wurde.
Die Nutzer agieren auf dem minimalistisch gestalteten Messenger anonym. Es wird keine Telefonnummer benötigt und auch keine E-Mailadresse oder andere Daten abgefragt. Der Nutzername kann jederzeit geändert werden, und die Reichweite eigener Nachrichten ist einstellbar. Diese können sowohl in der unmittelbaren Umgebung ausgespielt werden (bis zu 50 Meter), aber auch über längere Distanzen bis zu nationaler Verbreitung.
Bitchat ist, wie auch Signal, Open Source. Ihr Code kann auf Github eingesehen werden. Dort lässt sich auch das Android-Installationspaket manuell herunterladen. Bluetooth-basierte Offline-Messenger sind freilich kein ganz neues Phänomen. So kam im Rahmen der Proteste in Hongkong 2010er-Jahren die App Firechat zum Einsatz, die ebenfalls bereits auf Bluetooth setzte.
Insgesamt bietet Bitchat eine wichtige Alternative für Menschen, die in Regionen leben, deren Internet- und Telekommunikationsinfrastruktur lahmgelegt wurde. Die App, die sich als "akute Kommunikation" und "schnelle Organisation" präsentiert, könnte somit auch bei future protesten oder Naturkatastrophen eine wichtige Rolle spielen.
In den letzten Monaten haben sich die Downloads von Bitchat im Iran verdreifacht, während sie in Uganda sogar vervierfacht wurden. Die App, die per Bluetooth zu "Relaisstationen" gemacht werden kann, hat somit eine wichtige Eigenschaft voraus: Sie funktioniert auch offline. Mit dieser Fähigkeit kann sie Menschen in Regionen unterstützen, deren Telekommunikationsinfrastruktur durch Naturkatastrophen oder staatlich umgesetzte Internetblackouts lahmgelegt wurde.
Die Nutzer agieren auf dem minimalistisch gestalteten Messenger anonym. Es wird keine Telefonnummer benötigt und auch keine E-Mailadresse oder andere Daten abgefragt. Der Nutzername kann jederzeit geändert werden, und die Reichweite eigener Nachrichten ist einstellbar. Diese können sowohl in der unmittelbaren Umgebung ausgespielt werden (bis zu 50 Meter), aber auch über längere Distanzen bis zu nationaler Verbreitung.
Bitchat ist, wie auch Signal, Open Source. Ihr Code kann auf Github eingesehen werden. Dort lässt sich auch das Android-Installationspaket manuell herunterladen. Bluetooth-basierte Offline-Messenger sind freilich kein ganz neues Phänomen. So kam im Rahmen der Proteste in Hongkong 2010er-Jahren die App Firechat zum Einsatz, die ebenfalls bereits auf Bluetooth setzte.
Insgesamt bietet Bitchat eine wichtige Alternative für Menschen, die in Regionen leben, deren Internet- und Telekommunikationsinfrastruktur lahmgelegt wurde. Die App, die sich als "akute Kommunikation" und "schnelle Organisation" präsentiert, könnte somit auch bei future protesten oder Naturkatastrophen eine wichtige Rolle spielen.