SachsenSusi
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Bund-Länder-Arbeitsgruppe veröffentlicht Pflegereform-Ergebnisse, aber keine klaren Antworten.
Die von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) einberufene Bund-Länder-Arbeitsgruppe hat ihre Ergebnisse der Pflegereform vorgestellt. Doch die Mehrheit der Experten urteilt den Bericht als mangelhaft und fehlerhaft.
"Konkrete Lösungsvorschläge sucht man vergeblich", kritisierte der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenversicherungen, der auch die Pflegekassen vertritt. Die Arbeitsgruppe habe keine klaren Antworten auf die wichtigsten Fragen geliefert.
Die Opposition war ebenfalls enttäuscht. Grünen-Gesundheitsexperte Janosch Dahmen sagte: "Pflege braucht klare politische Entscheidungen, nicht weitere Prüfaufträge."
Die Linken-Fachpolitikerin Evelyn Schötz beklagte den "fast ergebnislosen Prozess", der die nötige Reform nur verzögert habe. Die Arbeitsgruppe habe sich in einigen Punkten sogar gegenseitig entgegengesetzt, was zu einer mangelhaften Lösung geführt habe.
Die Pflegereform soll eine wichtige Stufe darstellen, um das Pflegensystem in Deutschland zu reformieren und die Kosten für die Pflege zu reduzieren. Doch die Mehrheit der Experten ist sich nicht sicher, ob die Arbeitsgruppe ihre Aufgabe erfolgreich erfüllt hat.
Der Bericht der Arbeitsgruppe empfiehlt unter anderem eine stärkere Prävention und Rehabilitation, ein besseres Konzept für die Pflegeeinstufung und eine stärkere Förderung von Eigenanteilen in Heimen. Doch alle Vorschläge haben zu Lasten des Bundeshaushalts, was den Widerstand der Finanzministerin Lars Klingbeil vor allem in sich trägt.
Die Pflegereform wird nun erst kommendes Jahr entschieden werden. Doch die Experten sind sich nicht sicher, ob sie das System wirklich ändern können. Die Arbeitsgruppe hat zwar einige klare Vorschläge gemacht, doch leider ohne klare politische Entscheidungen und konkrete Lösungsvorschläge.
Die von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) einberufene Bund-Länder-Arbeitsgruppe hat ihre Ergebnisse der Pflegereform vorgestellt. Doch die Mehrheit der Experten urteilt den Bericht als mangelhaft und fehlerhaft.
"Konkrete Lösungsvorschläge sucht man vergeblich", kritisierte der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenversicherungen, der auch die Pflegekassen vertritt. Die Arbeitsgruppe habe keine klaren Antworten auf die wichtigsten Fragen geliefert.
Die Opposition war ebenfalls enttäuscht. Grünen-Gesundheitsexperte Janosch Dahmen sagte: "Pflege braucht klare politische Entscheidungen, nicht weitere Prüfaufträge."
Die Linken-Fachpolitikerin Evelyn Schötz beklagte den "fast ergebnislosen Prozess", der die nötige Reform nur verzögert habe. Die Arbeitsgruppe habe sich in einigen Punkten sogar gegenseitig entgegengesetzt, was zu einer mangelhaften Lösung geführt habe.
Die Pflegereform soll eine wichtige Stufe darstellen, um das Pflegensystem in Deutschland zu reformieren und die Kosten für die Pflege zu reduzieren. Doch die Mehrheit der Experten ist sich nicht sicher, ob die Arbeitsgruppe ihre Aufgabe erfolgreich erfüllt hat.
Der Bericht der Arbeitsgruppe empfiehlt unter anderem eine stärkere Prävention und Rehabilitation, ein besseres Konzept für die Pflegeeinstufung und eine stärkere Förderung von Eigenanteilen in Heimen. Doch alle Vorschläge haben zu Lasten des Bundeshaushalts, was den Widerstand der Finanzministerin Lars Klingbeil vor allem in sich trägt.
Die Pflegereform wird nun erst kommendes Jahr entschieden werden. Doch die Experten sind sich nicht sicher, ob sie das System wirklich ändern können. Die Arbeitsgruppe hat zwar einige klare Vorschläge gemacht, doch leider ohne klare politische Entscheidungen und konkrete Lösungsvorschläge.