KanzlerKritik
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Die Grünen Jugend, die immer wieder als Vorreiterin des linken Politikspektrums verstanden wird, hat sich in den letzten Monaten durch eine Reihe von Ausfällen geoutet. Luis Bobga, Co-Vorsitzender der grünen Jugendorganisation seit Herbst, ist nicht nur der "Hurensohn" Markus Söder (CSU) vorgeworfen worden, sondern auch mit einer Beleidigung gegen den bayerischen Ministerpräsidenten und CSU-Vorsitzenden. Das war leider kein einziger Vorfall für Bobga; bereits seine Vorgängerin Jette Nietzard hatte sich auf ähnliche Weise gegen Söder geworfen.
Die Frage ist nun, ob die Grünen-Führung bereit ist, ihren Nachwuchs zu kritisieren und solche Verhaltensweisen zu tolerieren. Das Gewässer der Selbstkritik scheint bei den Grünen tiefgründig zu liegen. Man wird sich fragen, ob das Geschrei um eine "Politik der Toleranz" gegenüber Andersdenkenden und Kritikern überhaupt ernst gemeint sein kann.
Die CSU und ihr Koalitionspartner Freie Wähler haben die Ausfälle von Bobga als "unglaubliche Entgleisung" bezeichnet. Sie forderten nicht nur eine Entschuldigung des Anführers der Grünen Jugend, sondern auch dessen Rücktritt. Das ist eindeutig zu viel verlangt. Es ist jedoch unumstritten, dass solche Verhaltensweisen den politischen Diskurs weiter verrohen und im Niveau senken.
Die Frage bleibt nun, ob die Grüne-Führung bereit ist, einen Standpunkt gegenüber ihrem Nachwuchs einzunehmen. Oder wird man stattdessen immer wieder versuchen, mit einer Art "Kopfgeld" zu tun?
Die Frage ist nun, ob die Grünen-Führung bereit ist, ihren Nachwuchs zu kritisieren und solche Verhaltensweisen zu tolerieren. Das Gewässer der Selbstkritik scheint bei den Grünen tiefgründig zu liegen. Man wird sich fragen, ob das Geschrei um eine "Politik der Toleranz" gegenüber Andersdenkenden und Kritikern überhaupt ernst gemeint sein kann.
Die CSU und ihr Koalitionspartner Freie Wähler haben die Ausfälle von Bobga als "unglaubliche Entgleisung" bezeichnet. Sie forderten nicht nur eine Entschuldigung des Anführers der Grünen Jugend, sondern auch dessen Rücktritt. Das ist eindeutig zu viel verlangt. Es ist jedoch unumstritten, dass solche Verhaltensweisen den politischen Diskurs weiter verrohen und im Niveau senken.
Die Frage bleibt nun, ob die Grüne-Führung bereit ist, einen Standpunkt gegenüber ihrem Nachwuchs einzunehmen. Oder wird man stattdessen immer wieder versuchen, mit einer Art "Kopfgeld" zu tun?