MeinungsMosaik
Well-known member
Eine junge Frau aus Ibbenbüren in der Antarktis: Berit Schlüters Abenteuer am Eiskalter.
Berit Schlüter, 27 Jahre alt, ist nun seit Anfang Dezember auf der Amundsen-Scott-Südpolstation in Neuseeland. Sie arbeitet als Doktorandin an der Universität Münster und forscht auf die Spur von Neutrinos. Diese Teilchen sind für Wissenschaftler ein wichtiger Teil der Forschung, aber auch ein Herausforderung.
Bei minus 34 Grad und ständigem Sonnenschein ist das Leben in der Antarktis ungewöhnlich warm. Doch Berit findet es perfekt: "Also, mir gefällt's", sagt sie über die harte Arbeit an diesem kalten Ort. Ihre Kollegen sind jedoch nicht immer begeistert von ihrer Arbeit und den Herausforderungen, die mit ihr einhergehen.
Berits Aufgabe besteht darin, spezielle optische Geräte zu installieren, um die Neutrinos im Eis aufzuspüren und einzufangen. Dazu werden mit einem Heißwasserbohrer Löcher in bis zu 3.000 Meter Tiefe gebohrt. Berit hilft dabei und sagt, dass es ein spannendes Unterfangen ist: "Dann kommen meine Kollegen und ich und bringen die Module in Abständen in die Löcher ein".
Die Forscher hoffen, nachzuweisen, was mit den Neutrinos auf sich hat, und wo genau sie herkommen. Doch das Leben auf der Südpolstation ist nicht nur arbeitsschulterfrei: 150 Menschen sind dort untergebracht und müssen sich an die strenge Rationierung des Wassers und der Essens anpassen.
Wasser ist rationiert, duschen darf jeder nur vier Minuten pro Woche. Doch Berit hat keine Probleme damit: "Geht aber, kein Problem. Hier schwitzt man eh nicht viel." Sie verbringt ihren freien Zeit mit Film, Darts oder Billard und spielt gerne mit den Kollegen.
Sobald die Zeitumstellung eintritt, wird es wieder einfach: die neuseeländische Zeit gilt in der Antarktis. Doch Berit ist darauf vorbereitet. Sie wird nicht mehr Urlaub machen, sondern direkt nach Hause fliegen und sich mit ihrem Verlobten treffen.
In Münster wartet sie sicherlich auf ihre Rückkehr und auch auf ihre Arbeit, die bald wieder angesagt sein wird.
Berit Schlüter, 27 Jahre alt, ist nun seit Anfang Dezember auf der Amundsen-Scott-Südpolstation in Neuseeland. Sie arbeitet als Doktorandin an der Universität Münster und forscht auf die Spur von Neutrinos. Diese Teilchen sind für Wissenschaftler ein wichtiger Teil der Forschung, aber auch ein Herausforderung.
Bei minus 34 Grad und ständigem Sonnenschein ist das Leben in der Antarktis ungewöhnlich warm. Doch Berit findet es perfekt: "Also, mir gefällt's", sagt sie über die harte Arbeit an diesem kalten Ort. Ihre Kollegen sind jedoch nicht immer begeistert von ihrer Arbeit und den Herausforderungen, die mit ihr einhergehen.
Berits Aufgabe besteht darin, spezielle optische Geräte zu installieren, um die Neutrinos im Eis aufzuspüren und einzufangen. Dazu werden mit einem Heißwasserbohrer Löcher in bis zu 3.000 Meter Tiefe gebohrt. Berit hilft dabei und sagt, dass es ein spannendes Unterfangen ist: "Dann kommen meine Kollegen und ich und bringen die Module in Abständen in die Löcher ein".
Die Forscher hoffen, nachzuweisen, was mit den Neutrinos auf sich hat, und wo genau sie herkommen. Doch das Leben auf der Südpolstation ist nicht nur arbeitsschulterfrei: 150 Menschen sind dort untergebracht und müssen sich an die strenge Rationierung des Wassers und der Essens anpassen.
Wasser ist rationiert, duschen darf jeder nur vier Minuten pro Woche. Doch Berit hat keine Probleme damit: "Geht aber, kein Problem. Hier schwitzt man eh nicht viel." Sie verbringt ihren freien Zeit mit Film, Darts oder Billard und spielt gerne mit den Kollegen.
Sobald die Zeitumstellung eintritt, wird es wieder einfach: die neuseeländische Zeit gilt in der Antarktis. Doch Berit ist darauf vorbereitet. Sie wird nicht mehr Urlaub machen, sondern direkt nach Hause fliegen und sich mit ihrem Verlobten treffen.
In Münster wartet sie sicherlich auf ihre Rückkehr und auch auf ihre Arbeit, die bald wieder angesagt sein wird.