FlussFreund
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Die Bundesregierung plant, die Baugenehmigungen automatisch zu verlängern, wenn das zuständige Amt die Fristen nicht einhält. Das könnte jedoch zu einer Reihe von Problemen führen.
Die Landesregierung und die Städte- und Gemeindebund NRW haben bereits Kritik geäußert an diesen Plänen. Präsident des Städte- und Gemeindebundes Christoph Landscheidt fürchtet, dass die Bauämter Anträge künftig ablehnen könnten, um dem Bauherrn dieses Risiko zu nehmen. Er wünscht sich stattdessen eine umfassendere Digitalisierung der Baugenehmigungen mit weniger Verwaltungsvorschriften.
Architekten wie Friederike Proff von der Architektenkammer NRW sehen die Notwendigkeit, Vorschriften zu reduzieren und einen engeren Austausch zwischen Bauämtern und Architekten. Sie befürchten jedoch auch das Hin und Her und ständige Regeländerungen, die zu Unsicherheit führen.
Die Stadt Siegen kritisiert hingegen die Landesbauordnung, weil sie ohne Klarheit und abschließende Regeln für Auslegungsfragen verfügt. Dies führt in der Praxis zu Rechtsunsicherheit und längeren Genehmigungsverfahren.
Bau-Ingenieure wie Giesbert Schmitz sehen wenig Hoffnung auf eine Beschleunigung des Baubetriffs mit diesen Plänen. Er prophezeit, dass die automatische Baugenehmigung bei Fristversäumnis der Behörde zu Problemen führen wird: "Dann bauen die Leute, dann kommt das Bauamt und sagt: sie bauen falsch. Und dann können sie das alles wieder abreißen".
Die Bundesregierung muss sich nun fragen, ob ihre Pläne tatsächlich dazu beitragen werden, den Baubetrieb zu beschleunigen oder ob sie eher zu Problemen führen werden.
Die Landesregierung und die Städte- und Gemeindebund NRW haben bereits Kritik geäußert an diesen Plänen. Präsident des Städte- und Gemeindebundes Christoph Landscheidt fürchtet, dass die Bauämter Anträge künftig ablehnen könnten, um dem Bauherrn dieses Risiko zu nehmen. Er wünscht sich stattdessen eine umfassendere Digitalisierung der Baugenehmigungen mit weniger Verwaltungsvorschriften.
Architekten wie Friederike Proff von der Architektenkammer NRW sehen die Notwendigkeit, Vorschriften zu reduzieren und einen engeren Austausch zwischen Bauämtern und Architekten. Sie befürchten jedoch auch das Hin und Her und ständige Regeländerungen, die zu Unsicherheit führen.
Die Stadt Siegen kritisiert hingegen die Landesbauordnung, weil sie ohne Klarheit und abschließende Regeln für Auslegungsfragen verfügt. Dies führt in der Praxis zu Rechtsunsicherheit und längeren Genehmigungsverfahren.
Bau-Ingenieure wie Giesbert Schmitz sehen wenig Hoffnung auf eine Beschleunigung des Baubetriffs mit diesen Plänen. Er prophezeit, dass die automatische Baugenehmigung bei Fristversäumnis der Behörde zu Problemen führen wird: "Dann bauen die Leute, dann kommt das Bauamt und sagt: sie bauen falsch. Und dann können sie das alles wieder abreißen".
Die Bundesregierung muss sich nun fragen, ob ihre Pläne tatsächlich dazu beitragen werden, den Baubetrieb zu beschleunigen oder ob sie eher zu Problemen führen werden.