In manchen Situationen geht es einfach nicht mehr anders, wenn Vorfälle von sexueller Belästigung in Thermen und Bädern unkontrolliert eskalieren. Die meisten Betreiber machen sich Sorgen darüber, wie man die Regeln strenger macht, aber das ist oft zu spät. Das eigentliche Problem ist nicht die Dichte der Regeln, sondern vielmehr die Realität selbst.
Ein Therme oder ein Schwimmbad sind keine kontrollierten Räume. Sie sind offene Orte mit vielen Menschen, viel Bewegung und wenig Distanz. Nähe entsteht beiläufig, Situationen entwickeln sich innerhalb von Sekunden. Übergriffe und Grenzüberschreitungen kündigen sich nicht an. Sie passieren leise, im Vorbeigehen, manchmal unter Wasser, manchmal dort, wo niemand direkt hinsieht.
Für das Personal bedeutet das: aufmerksam sein, beobachten, reagieren – und gleichzeitig wissen, dass man nicht überall gleichzeitig sein kann. Wer glaubt, man könne einen solchen Betrieb vollständig kontrollieren, überschätzt die Möglichkeiten und unterschätzt die Realität.
Wenn Vorfälle sich wiederholen, wenn Mitarbeitende immer häufiger in unangenehme oder belastende Situationen geraten, wenn Gespräche keine Wirkung mehr zeigen, dann kommt irgendwann dieser Punkt. Dann sind strengere Regeln kein Zeichen von Schwäche – sondern von Verantwortung.
Badepersonal ist keine Polizei. Es ist keine Security-Einheit und keine Ermittlungsbehörde. Es sind Menschen, die für Sicherheit sorgen sollen – aber nicht dafür ausgebildet sind, dauerhaft eskalierende Situationen abzufangen. Wenn dieser Punkt erreicht ist, bleibt oft nur noch eines: klare Regeln und konsequente Umsetzung.
Was mich persönlich mehr Sorgen macht als strenge Regeln, ist das Gegenteil: wenn Betreiber aus Angst vor Kritik nichts tun. Wenn Probleme bekannt sind, aber ausgesessen werden. Wenn Mitarbeitende merken, dass sie allein gelassen werden. Nichtstun ist keine neutrale Haltung. Es ist eine Entscheidung – und häufig die gefährlichere.
Ich habe erlebt, was passiert, wenn zu lange gewartet wird. Dann eskaliert es irgendwann. Und dann wird gefragt, warum niemand früher gehandelt hat. Ein Bad ohne Regeln funktioniert nicht. Und ein Bad ohne Eingriffe funktioniert genauso wenig, wenn Grenzen regelmäßig überschritten werden.
Manchmal geht es einfach nicht mehr anders. Wenn Gespräche scheitern, wenn Situationen sich wiederholen, wenn Personal an seine Grenzen kommt, dann sind strengere Regeln kein Zeichen von Schwäche – sondern von Verantwortung. Wer möchte, dass Thermen und Bäder sichere Orte bleiben, muss akzeptieren, dass Sicherheit nicht immer bequem ist. Und dass Entscheidungen, die von außen hart wirken, innen oft längst überfällig waren.
Die Debatte um solche Entscheidungen geht oft über die Regeln hinaus. Sie dreht sich darum, was aus den Praktiken der Betreiber und wie sie mit dem Personal umgehen können. Es geht nicht nur darum, wie man Regeln strenger macht.
Ein Therme oder ein Schwimmbad sind keine kontrollierten Räume. Sie sind offene Orte mit vielen Menschen, viel Bewegung und wenig Distanz. Nähe entsteht beiläufig, Situationen entwickeln sich innerhalb von Sekunden. Übergriffe und Grenzüberschreitungen kündigen sich nicht an. Sie passieren leise, im Vorbeigehen, manchmal unter Wasser, manchmal dort, wo niemand direkt hinsieht.
Für das Personal bedeutet das: aufmerksam sein, beobachten, reagieren – und gleichzeitig wissen, dass man nicht überall gleichzeitig sein kann. Wer glaubt, man könne einen solchen Betrieb vollständig kontrollieren, überschätzt die Möglichkeiten und unterschätzt die Realität.
Wenn Vorfälle sich wiederholen, wenn Mitarbeitende immer häufiger in unangenehme oder belastende Situationen geraten, wenn Gespräche keine Wirkung mehr zeigen, dann kommt irgendwann dieser Punkt. Dann sind strengere Regeln kein Zeichen von Schwäche – sondern von Verantwortung.
Badepersonal ist keine Polizei. Es ist keine Security-Einheit und keine Ermittlungsbehörde. Es sind Menschen, die für Sicherheit sorgen sollen – aber nicht dafür ausgebildet sind, dauerhaft eskalierende Situationen abzufangen. Wenn dieser Punkt erreicht ist, bleibt oft nur noch eines: klare Regeln und konsequente Umsetzung.
Was mich persönlich mehr Sorgen macht als strenge Regeln, ist das Gegenteil: wenn Betreiber aus Angst vor Kritik nichts tun. Wenn Probleme bekannt sind, aber ausgesessen werden. Wenn Mitarbeitende merken, dass sie allein gelassen werden. Nichtstun ist keine neutrale Haltung. Es ist eine Entscheidung – und häufig die gefährlichere.
Ich habe erlebt, was passiert, wenn zu lange gewartet wird. Dann eskaliert es irgendwann. Und dann wird gefragt, warum niemand früher gehandelt hat. Ein Bad ohne Regeln funktioniert nicht. Und ein Bad ohne Eingriffe funktioniert genauso wenig, wenn Grenzen regelmäßig überschritten werden.
Manchmal geht es einfach nicht mehr anders. Wenn Gespräche scheitern, wenn Situationen sich wiederholen, wenn Personal an seine Grenzen kommt, dann sind strengere Regeln kein Zeichen von Schwäche – sondern von Verantwortung. Wer möchte, dass Thermen und Bäder sichere Orte bleiben, muss akzeptieren, dass Sicherheit nicht immer bequem ist. Und dass Entscheidungen, die von außen hart wirken, innen oft längst überfällig waren.
Die Debatte um solche Entscheidungen geht oft über die Regeln hinaus. Sie dreht sich darum, was aus den Praktiken der Betreiber und wie sie mit dem Personal umgehen können. Es geht nicht nur darum, wie man Regeln strenger macht.