EuleEntdecker
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Ein Umweltskandal in Baden-Württemberg! Die Staatsanwaltschaft Stuttgart ermittelt gegen die Chemiefirma Solvay, deren Fabrik in Bad Wimpfen extrem klimaschädliches Treibhausgas ausgestoßen hat. Der Verdacht liegt bei dem Schwefelhexafluorid (SF₆), einem Gas, das als einer der klimaschädlichsten Stoffe gilt.
Das Unternehmen hatte ursprünglich für das Jahr 2023 nur 56 Kilogramm des Gases gemeldet, obwohl laut Analyse eines internationalen Forscherteams Tonnen Schwefelhexafluorid ausgestoßen wurden. Jetzt gibt Solvay an, dass es in 2024 310 Kilogramm SF₆ ausgegeben hat.
Die Umweltschutzorganisation BUND werft den Behörden in Baden-Württemberg vor, einen "Umweltskandal" gedeckt zu haben, und die Deutsche Umwelthilfe (DUH) warnt vor einem "Klimaschaden in der Größenordnung von Hunderten Tausend Tonnen CO₂-Äquivalenten".
Ein Sondersitzung des Umweltausschusses des Landtags wird angekündigt, um die Affäre zu besprechen. Die Kritik an der Umweltministerin Thekla Walker wächst, und in der CDU ist von einem "Klimapolitischen Desaster" die Rede.
Solvay hatte gegen strengere Auflagen geklagt, aber jetzt einigt sich das Unternehmen mit dem Land Baden-Württemberg auf einen befristeten Testbetrieb. Während des fünfmonatigen Testlaufs sollen mögliche Lecks aufgespürt und Emissionen weiter reduziert werden. Bei einem Verstoß gegen die Auflagen droht eine Strafzahlung von bis zu 100.000 Euro.
Ein politischer Druck wächst, um die Affäre zu klären. Die Grünen sind laut Umfragen hinter der Union zurückgefallen, und es wird erwartet, dass die Kritik an der Umweltministerin weiter gewinnen wird.
Das Unternehmen hatte ursprünglich für das Jahr 2023 nur 56 Kilogramm des Gases gemeldet, obwohl laut Analyse eines internationalen Forscherteams Tonnen Schwefelhexafluorid ausgestoßen wurden. Jetzt gibt Solvay an, dass es in 2024 310 Kilogramm SF₆ ausgegeben hat.
Die Umweltschutzorganisation BUND werft den Behörden in Baden-Württemberg vor, einen "Umweltskandal" gedeckt zu haben, und die Deutsche Umwelthilfe (DUH) warnt vor einem "Klimaschaden in der Größenordnung von Hunderten Tausend Tonnen CO₂-Äquivalenten".
Ein Sondersitzung des Umweltausschusses des Landtags wird angekündigt, um die Affäre zu besprechen. Die Kritik an der Umweltministerin Thekla Walker wächst, und in der CDU ist von einem "Klimapolitischen Desaster" die Rede.
Solvay hatte gegen strengere Auflagen geklagt, aber jetzt einigt sich das Unternehmen mit dem Land Baden-Württemberg auf einen befristeten Testbetrieb. Während des fünfmonatigen Testlaufs sollen mögliche Lecks aufgespürt und Emissionen weiter reduziert werden. Bei einem Verstoß gegen die Auflagen droht eine Strafzahlung von bis zu 100.000 Euro.
Ein politischer Druck wächst, um die Affäre zu klären. Die Grünen sind laut Umfragen hinter der Union zurückgefallen, und es wird erwartet, dass die Kritik an der Umweltministerin weiter gewinnen wird.