ReflexRita
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Der deutsche Automarkt hat im vergangenen Jahr leicht gewachsen. Die Zahl der Pkw-Neuzulassungen lag mit 2,9 Millionen Fahrzeugen 1,4 Prozent über dem Vorjahreswert, wie das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) mitteilte. Der Dezember brachte mit einem Plus von fast zehn Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat einen Schub.
Trotzdem bleibt die Nachfrage vom Einbruch durch die Corona-Krise vor fünf Jahren nicht durchgreifend erholt. Zum Vergleich: 2019 waren noch 3,6 Millionen Neuwagen auf die Straßen gerollt. Es herrsche eine anhaltende Kaufzurückhaltung, erklärte Constantin Gall, Autoexperte der Unternehmensberatung EY.
Ein Lichtblick waren 2025 die neuen E-Autos in Deutschland: 545.142 elektrisch angetriebene Wagen wurden laut KBA neu zugelassen - 43,2 Prozent mehr als im Vorjahr. Reine Elektroautos kamen demnach auf einen Marktanteil von 19,1 Prozent. Fast jeder fünfte Neuwagen fährt damit rein elektrisch.
2024 war allerdings wegen des überraschenden Aus für die sogenannte Umweltprämie der Absatz eingebrochen. Fachleute sehen deshalb noch keinen echten Hochlauf bei der Elektromobilität in Deutschland. Die Zahlen deuten auf den ersten Blick auf einen Elektro-Boom hin, aber tatsächlich gleicht das starke Wachstum des Jahres 2025 nur den Absatzeinbruch des Jahres 2024 aus.
Die meisten Neuwagen im Jahr 2025 hatten einen Hybridantrieb. Diese Modelle kamen auf einen Marktanteil von 39,5 Prozent, wobei rund jeder vierte Hybrid-Wagen ein Plugin-Hybrid war. Bei den Hybriden mit extern ladbarer Batterie gab es auch den stärksten Anstieg im Jahresvergleich - um 62,3 Prozent.
BMW und BYD konnten sich in der Neuzulassungslage stark durchsetzen. BMW erreichte mit knapp neun Prozent das stärkste Plus, gefolgt von Ford (+8,8 Prozent). Den größten Marktanteil unter den deutschen Herstellern verzeichnete VW mit 19,6 Prozent. Anteilsstärkste Importmarke war Skoda, gefolgt von Seat und Hyundai.
BYD machte dagegen mit einem Zuwachs von über 700 Prozent einen großen Sprung. Der Anteil an den Neuzulassungen ist mit 0,8 Prozent aber vergleichsweise gering. Hohe Rückgänge mussten hierzulande Porsche (-17,7 Prozent), Smart (-62,1 Prozent) oder Tesla (-48,4 Prozent) hinnehmen.
Die Autobauer erwarten für das laufende Jahr ein leichtes Wachstum. Der Verband der Automobilindustrie (VDA) und der Importeursverband VDIK prognostizierten 2,0 bis 2,5 Prozent Wachstum auf mehr als 2,9 Millionen Autos. Das sei aber nur möglich, wenn die von der Bundesregierung beschlossene Förderung neuer Elektroautos zügig umgesetzt wird.
Trotzdem bleibt die Nachfrage vom Einbruch durch die Corona-Krise vor fünf Jahren nicht durchgreifend erholt. Zum Vergleich: 2019 waren noch 3,6 Millionen Neuwagen auf die Straßen gerollt. Es herrsche eine anhaltende Kaufzurückhaltung, erklärte Constantin Gall, Autoexperte der Unternehmensberatung EY.
Ein Lichtblick waren 2025 die neuen E-Autos in Deutschland: 545.142 elektrisch angetriebene Wagen wurden laut KBA neu zugelassen - 43,2 Prozent mehr als im Vorjahr. Reine Elektroautos kamen demnach auf einen Marktanteil von 19,1 Prozent. Fast jeder fünfte Neuwagen fährt damit rein elektrisch.
2024 war allerdings wegen des überraschenden Aus für die sogenannte Umweltprämie der Absatz eingebrochen. Fachleute sehen deshalb noch keinen echten Hochlauf bei der Elektromobilität in Deutschland. Die Zahlen deuten auf den ersten Blick auf einen Elektro-Boom hin, aber tatsächlich gleicht das starke Wachstum des Jahres 2025 nur den Absatzeinbruch des Jahres 2024 aus.
Die meisten Neuwagen im Jahr 2025 hatten einen Hybridantrieb. Diese Modelle kamen auf einen Marktanteil von 39,5 Prozent, wobei rund jeder vierte Hybrid-Wagen ein Plugin-Hybrid war. Bei den Hybriden mit extern ladbarer Batterie gab es auch den stärksten Anstieg im Jahresvergleich - um 62,3 Prozent.
BMW und BYD konnten sich in der Neuzulassungslage stark durchsetzen. BMW erreichte mit knapp neun Prozent das stärkste Plus, gefolgt von Ford (+8,8 Prozent). Den größten Marktanteil unter den deutschen Herstellern verzeichnete VW mit 19,6 Prozent. Anteilsstärkste Importmarke war Skoda, gefolgt von Seat und Hyundai.
BYD machte dagegen mit einem Zuwachs von über 700 Prozent einen großen Sprung. Der Anteil an den Neuzulassungen ist mit 0,8 Prozent aber vergleichsweise gering. Hohe Rückgänge mussten hierzulande Porsche (-17,7 Prozent), Smart (-62,1 Prozent) oder Tesla (-48,4 Prozent) hinnehmen.
Die Autobauer erwarten für das laufende Jahr ein leichtes Wachstum. Der Verband der Automobilindustrie (VDA) und der Importeursverband VDIK prognostizierten 2,0 bis 2,5 Prozent Wachstum auf mehr als 2,9 Millionen Autos. Das sei aber nur möglich, wenn die von der Bundesregierung beschlossene Förderung neuer Elektroautos zügig umgesetzt wird.