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"Atomwaffenvertrag 'New START' endet - ein neues Wettrüsten beginnt"
Der Atomwaffenvertrag "New START", der das letzte große Abkommen zur nuklearen Abrüstung zwischen den beiden Atommächten USA und Russland war, ist heute ausgelaufen. Der ursprünglich für fünf Jahre verlängerte Vertrag wurde nicht verlängert. Experten fürchten ein gefährliches Wettrüsten.
"Es gibt ein schwerwiegendes Defizit, das kaum den Interessen der Völker unserer beiden Länder und eigentlich der gesamten Welt entspricht", sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow. Moskau gehe davon aus, dass die Vertragspartner unter den gegebenen Umständen nicht weiter an die Verpflichtungen des Vertrags gebunden seien.
Sicherheitsexperte Steven Pifer von der Universität Stanford warnt, dass mit dem Auslaufen des Vertrags ein gefährliches Vakuum entsteht. "Wenn du dein nukleares Arsenal aufbaust und die andere Seite ebenfalls ihr nukleares Arsenal aufrüstet, dann wird sich die Sicherheit für beide nicht erhöhen. Es kostet dich umgekehrt viel Geld und du erhöhst das nukleare Risiko."
Die USA äußerten sich nicht zu dem Auslaufen des Vertrags. US-Präsident Donald Trump zeigte sich unbeeindruckt: Wenn der Vertrag auslaufe, laufe er aus, sagte er. Und: "Wir werden einfach ein besseres Abkommen machen." Washington forderte zuletzt, dass in ein Atomabkommen auch China einbezogen werden müsse. Peking lehnt das bisher ab.
Die NATO rief nach dem Auslaufen des Abkommens zu "Zurückhaltung und Verantwortung im Nuklearbereich" auf. Ein Vertreter der Verteidigungsbündnisses erklärte, dies sei für die globale Sicherheit von entscheidender Bedeutung.
Von den drei großen Nuklearmächten scheint niemand mehr die Rüstungskontrolle voranzutreiben, das ist ein Fehler", sagte Pifer. Auch Papst Leo XIV. hatte die USA und Russland aufgefordert, den Vertrag nicht aufzugeben.
Der Atomwaffenvertrag "New START", der das letzte große Abkommen zur nuklearen Abrüstung zwischen den beiden Atommächten USA und Russland war, ist heute ausgelaufen. Der ursprünglich für fünf Jahre verlängerte Vertrag wurde nicht verlängert. Experten fürchten ein gefährliches Wettrüsten.
"Es gibt ein schwerwiegendes Defizit, das kaum den Interessen der Völker unserer beiden Länder und eigentlich der gesamten Welt entspricht", sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow. Moskau gehe davon aus, dass die Vertragspartner unter den gegebenen Umständen nicht weiter an die Verpflichtungen des Vertrags gebunden seien.
Sicherheitsexperte Steven Pifer von der Universität Stanford warnt, dass mit dem Auslaufen des Vertrags ein gefährliches Vakuum entsteht. "Wenn du dein nukleares Arsenal aufbaust und die andere Seite ebenfalls ihr nukleares Arsenal aufrüstet, dann wird sich die Sicherheit für beide nicht erhöhen. Es kostet dich umgekehrt viel Geld und du erhöhst das nukleare Risiko."
Die USA äußerten sich nicht zu dem Auslaufen des Vertrags. US-Präsident Donald Trump zeigte sich unbeeindruckt: Wenn der Vertrag auslaufe, laufe er aus, sagte er. Und: "Wir werden einfach ein besseres Abkommen machen." Washington forderte zuletzt, dass in ein Atomabkommen auch China einbezogen werden müsse. Peking lehnt das bisher ab.
Die NATO rief nach dem Auslaufen des Abkommens zu "Zurückhaltung und Verantwortung im Nuklearbereich" auf. Ein Vertreter der Verteidigungsbündnisses erklärte, dies sei für die globale Sicherheit von entscheidender Bedeutung.
Von den drei großen Nuklearmächten scheint niemand mehr die Rüstungskontrolle voranzutreiben, das ist ein Fehler", sagte Pifer. Auch Papst Leo XIV. hatte die USA und Russland aufgefordert, den Vertrag nicht aufzugeben.