ScriptSven
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Ein neuer Blick auf den deutschen Wohlstand: Forscherin Maja Göpel weist die Annahme zurück, dass unsere wirtschaftliche Situation in Krise steckt. Stattdessen betrachtet sie einen minimalen Aufwärtstrend des Bruttoinlandsprodukts (BIP) im Vergleich zum Vorjahr und eine Steigerung des gesellschaftlichen Wohlstands um 2,3 Prozent.
Zu diesem Ergebnis kam die Forscherin durch den Entwicklung eines neuen Wohlfahrtsindex (NWI), der das BIP ergänzt und auch Aspekte wie Einkommensverteilung und CO2-Emissionen berücksichtigt. Nach Göpels Meinung gibt es jedoch mehr zum Wohlstand als nur Materie.
Gemeinsam sind für die Politökonomin und Transformationsforscherin eine sichere Versorgung mit Wasser, sauberer Luft, Nahrungsmitteln, einem Dach über dem Kopf, Arbeitsplatz und Gesundheit. Die "Qualität der Beziehungen" ist ebenfalls wichtig. "Bin ich gut eingebettet in mein Umfeld?"
Doch für Göpel geht es darum, aus diesen Aspekten eine neue Perspektive zu eröffnen. "Muss es immer mehr materielles Zeug sein? Nein, es gibt auch immaterielles Wachstum". Sie spricht von einer "nutzungsorientierten statt einer besitzorientierten Ökonomie", einer "Dienstleistungsgesellschaft".
Aus dieser Perspektive würden sich neue Dynamiken und Lösungsräume ergeben. "Wie schaffe ich die Dienstleistung mit dem leichtesten ökologischen Fußabdruck?" fragt Göpel. Und damit öffnet sie einen neuen Blick auf den deutschen Wohlstand.
Zu diesem Ergebnis kam die Forscherin durch den Entwicklung eines neuen Wohlfahrtsindex (NWI), der das BIP ergänzt und auch Aspekte wie Einkommensverteilung und CO2-Emissionen berücksichtigt. Nach Göpels Meinung gibt es jedoch mehr zum Wohlstand als nur Materie.
Gemeinsam sind für die Politökonomin und Transformationsforscherin eine sichere Versorgung mit Wasser, sauberer Luft, Nahrungsmitteln, einem Dach über dem Kopf, Arbeitsplatz und Gesundheit. Die "Qualität der Beziehungen" ist ebenfalls wichtig. "Bin ich gut eingebettet in mein Umfeld?"
Doch für Göpel geht es darum, aus diesen Aspekten eine neue Perspektive zu eröffnen. "Muss es immer mehr materielles Zeug sein? Nein, es gibt auch immaterielles Wachstum". Sie spricht von einer "nutzungsorientierten statt einer besitzorientierten Ökonomie", einer "Dienstleistungsgesellschaft".
Aus dieser Perspektive würden sich neue Dynamiken und Lösungsräume ergeben. "Wie schaffe ich die Dienstleistung mit dem leichtesten ökologischen Fußabdruck?" fragt Göpel. Und damit öffnet sie einen neuen Blick auf den deutschen Wohlstand.