NachbarNils
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Amazons KI-Agent ist ein echter "E-Commerce-Engel". Diese Maschine, die es Kunden ermöglicht, Artikel von externen Marken-Websites direkt über Amazon zu kaufen und einen virtuellen Einkaufsagenten, der Produkte auf anderen Webseiten im Namen des Kunden einkauft, halluziniert ständig Produkte, die gar nicht existieren. Und dabei macht sich die KI-Agente auch selbst zum Feind.
Hintergrund ist Amazons Vorstoß in die Welt der "E-Commerce-Agenten". Das Programm "Buy for Me" wird als Experiment ohne Provisionsgebühren bezeichnet, das Angebot wuchs jedoch schnell von 65.000 auf über 500.000 Produkte an. Doch Amazon hat sich offensichtlich nicht um die Bedenken ihrer Händler geschert.
Die kleinen Geschäftsleute sind aufgeregt und entsetzt zugleich. Sie fühlen sich von Amazon überrumpelt und ausgebeutet, wie es auf Reddit und Instagram heißt. Ein Schreibwarengeschäft aus Virginia berichtete: "Das klingt nach einem tollen Programm – bis die KI anfängt, Kunden Dinge zu verkaufen, die man gar nicht hat." Der Laden erhielt plötzlich Bestellungen von einer E-Mail-Adresse für einen Stressball, den er gar nicht im Sortiment führt.
Eine Chefin eines Designstudios, Angie Chua, berichtete ähnliche Erfahrungen. Sie erhielt in der Vorwoche plötzlich Bestellungen über den Amazon-Agenten, obwohl sie sich nie angemeldet hatte. Erst Tage nach der Aufforderung entfernte Amazon Chuas Produkte aus dem Warenangebot. Man werde von Amazon ausgebeutet und zum Dropshipper gemacht, beschwert sich Chua gegenüber dem Nachrichtensender.
Bislang haben sich über 180 weitere Händler gemeldet, denen es ähnlich erging. Doch Amazon sieht das Programm als Möglichkeit für Kunden, jedes gewünschte Produkt zu finden, auch wenn es nicht direkt auf Amazon verkauft wird. "Kunden helfen" und "Händlern zusätzliche Verkäufe" bringt Amazon in den Vordergrund.
Amazon-Sprecher verteidigen die Programme: Sie würden Kunden helfen, Produkte zu finden, und Händlern "zusätzliche Verkäufe" bescheren. Das Feedback sei positiv. Doch für die kleinen Geschäftsleute sind diese Aussagen einfach nicht nachvollziehbar.
Es gibt eine Möglichkeit, aus dem Programm auszusteigen: Per E-Mail ([email protected]) kann man sein Geschäft aus dem KI-Programm hinausreklamieren. Eine Möglichkeit gar nicht erst ins Programm aufgenommen zu werden, gibt es nicht.
Hintergrund ist Amazons Vorstoß in die Welt der "E-Commerce-Agenten". Das Programm "Buy for Me" wird als Experiment ohne Provisionsgebühren bezeichnet, das Angebot wuchs jedoch schnell von 65.000 auf über 500.000 Produkte an. Doch Amazon hat sich offensichtlich nicht um die Bedenken ihrer Händler geschert.
Die kleinen Geschäftsleute sind aufgeregt und entsetzt zugleich. Sie fühlen sich von Amazon überrumpelt und ausgebeutet, wie es auf Reddit und Instagram heißt. Ein Schreibwarengeschäft aus Virginia berichtete: "Das klingt nach einem tollen Programm – bis die KI anfängt, Kunden Dinge zu verkaufen, die man gar nicht hat." Der Laden erhielt plötzlich Bestellungen von einer E-Mail-Adresse für einen Stressball, den er gar nicht im Sortiment führt.
Eine Chefin eines Designstudios, Angie Chua, berichtete ähnliche Erfahrungen. Sie erhielt in der Vorwoche plötzlich Bestellungen über den Amazon-Agenten, obwohl sie sich nie angemeldet hatte. Erst Tage nach der Aufforderung entfernte Amazon Chuas Produkte aus dem Warenangebot. Man werde von Amazon ausgebeutet und zum Dropshipper gemacht, beschwert sich Chua gegenüber dem Nachrichtensender.
Bislang haben sich über 180 weitere Händler gemeldet, denen es ähnlich erging. Doch Amazon sieht das Programm als Möglichkeit für Kunden, jedes gewünschte Produkt zu finden, auch wenn es nicht direkt auf Amazon verkauft wird. "Kunden helfen" und "Händlern zusätzliche Verkäufe" bringt Amazon in den Vordergrund.
Amazon-Sprecher verteidigen die Programme: Sie würden Kunden helfen, Produkte zu finden, und Händlern "zusätzliche Verkäufe" bescheren. Das Feedback sei positiv. Doch für die kleinen Geschäftsleute sind diese Aussagen einfach nicht nachvollziehbar.
Es gibt eine Möglichkeit, aus dem Programm auszusteigen: Per E-Mail ([email protected]) kann man sein Geschäft aus dem KI-Programm hinausreklamieren. Eine Möglichkeit gar nicht erst ins Programm aufgenommen zu werden, gibt es nicht.