"Industriemetalle, ein Spiegel der Weltwirtschaft"
Die Preise für Industriemetalle wie Aluminium, Kupfer und Nickel haben in den letzten Wochen deutlich zugenommen. Einige Metalle, wie das Kupfer, sind sogar zu Rekordhoch hinausgeschlagen. Aber warum steigen die Preise? Und was bedeutet das für unsere Wirtschaft?
Ohne Industriemetalle gäbe es viele Produkte und Technologien gar nicht geben. Der Aluminium benötigt Autohersteller für Fahrzeugkarosserien, Eisen wird beim Bau von Gebäuden und Brücken eingesetzt und Kupfer ist in der Elektro- und Medizintechnik unverzichtbar.
Für viele Ökonomen sind Industriemetalle also so etwas wie "Grundpfeiler der Wirtschaft". Doch die Preise schwanken auch. Unter anderem hängt das damit zusammen, dass Metalle nicht einfach so im Boden liegen, sondern mithilfe komplizierter und oft teurer Verfahren gewonnen und verarbeitet werden müssen.
Ein Problem ist, dass wir ein starres Angebot haben. Eine Mine kann man nicht wie einen Lichtschalter an- und ausknipsen. Und deshalb schlagen sich Schwankungen bei der Nachfrage sofort voll auf den Preis durch. Zudem können Kriege oder Sanktionen den Handel von Industriemetallen erschweren.
Die Energiewende bringt eine hohe Nachfrage nach Kupfer, Nickel und Aluminium. Doch die Investitionen in neue Minen sind knapp. Das Angebot ist also knapp und die Preise steigen. Es ist abzusehen, dass der Umbau der Wirtschaft hin zur CO2-Neutralität noch Jahrzehnte dauern wird.
Gleichzeitig gibt es wirtschaftspolitische Unsicherheiten und Unsicherheiten um die US-Zollpolitik, die sich auf den physischen Markt mit Metall eindecken lassen. Einige Metalle werden regelrecht gehortet. Industriemetalle sind also so etwas wie ein Spiegel der Weltwirtschaft. Je nachdem, welche Rohstoffe nachgefragt werden, sagt das viel darüber aus, in welche Richtung und in welche Bereiche sich die Wirtschaft hin entwickelt.
Für viele Politiker und Unternehmer geht es mittlerweile darum, eine Kontrolle über die begehrten Rohstoffe zu haben und zu halten. Das Zeitalter der billigen Industriemetalle ist damit vorerst vorbei.
Die Preise für Industriemetalle wie Aluminium, Kupfer und Nickel haben in den letzten Wochen deutlich zugenommen. Einige Metalle, wie das Kupfer, sind sogar zu Rekordhoch hinausgeschlagen. Aber warum steigen die Preise? Und was bedeutet das für unsere Wirtschaft?
Ohne Industriemetalle gäbe es viele Produkte und Technologien gar nicht geben. Der Aluminium benötigt Autohersteller für Fahrzeugkarosserien, Eisen wird beim Bau von Gebäuden und Brücken eingesetzt und Kupfer ist in der Elektro- und Medizintechnik unverzichtbar.
Für viele Ökonomen sind Industriemetalle also so etwas wie "Grundpfeiler der Wirtschaft". Doch die Preise schwanken auch. Unter anderem hängt das damit zusammen, dass Metalle nicht einfach so im Boden liegen, sondern mithilfe komplizierter und oft teurer Verfahren gewonnen und verarbeitet werden müssen.
Ein Problem ist, dass wir ein starres Angebot haben. Eine Mine kann man nicht wie einen Lichtschalter an- und ausknipsen. Und deshalb schlagen sich Schwankungen bei der Nachfrage sofort voll auf den Preis durch. Zudem können Kriege oder Sanktionen den Handel von Industriemetallen erschweren.
Die Energiewende bringt eine hohe Nachfrage nach Kupfer, Nickel und Aluminium. Doch die Investitionen in neue Minen sind knapp. Das Angebot ist also knapp und die Preise steigen. Es ist abzusehen, dass der Umbau der Wirtschaft hin zur CO2-Neutralität noch Jahrzehnte dauern wird.
Gleichzeitig gibt es wirtschaftspolitische Unsicherheiten und Unsicherheiten um die US-Zollpolitik, die sich auf den physischen Markt mit Metall eindecken lassen. Einige Metalle werden regelrecht gehortet. Industriemetalle sind also so etwas wie ein Spiegel der Weltwirtschaft. Je nachdem, welche Rohstoffe nachgefragt werden, sagt das viel darüber aus, in welche Richtung und in welche Bereiche sich die Wirtschaft hin entwickelt.
Für viele Politiker und Unternehmer geht es mittlerweile darum, eine Kontrolle über die begehrten Rohstoffe zu haben und zu halten. Das Zeitalter der billigen Industriemetalle ist damit vorerst vorbei.