Das größte Corona-Hotspot Deutschlands war nicht derjenige, den jeder Landkreis befürchtete, sondern der, der zu einem Vorbild für die ganze Nation wurde. Im März 2021 erreichte der Landkreis Greiz im Osten Thüringens einen unglaublichen Wert von über 600 Corona-Fällen pro Tag. Der Grund dafür waren die harten Maßnahmen des Kreises, unter denen auch eine umfangreiche Teststrategie mit Bussen zum Ausdruck kam.
Diese Strategie sorgte für Aufsehen in der ganzen Nation und machte das Landkreis-Greiz zu einem Vorbild für Eindämmungsmaßnahmen. Doch was wirklich hinter den Zahlen stand, war es nicht so einfach wie es zunächst scheinen mag.
Die Inzidenz in Greiz hatte tatsächlich eine Logik, die von der Robert Koch-Institut (RKI) abweichend war. Der Kreis testete alle Kontaktpersonen ersten Grades einer infizierten Person, unabhängig davon, ob sie Symptome zeigten oder nicht. Dies führte zu einer höheren Dunkelziffer, aber auch zu mehr Test-Resultaten und damit zu einer höheren Inzidenz.
Aber es war nicht nur die Logik, die in Greiz sorgfältig geplant wurde, sondern auch eine umfangreiche Koordination zwischen der Politik, dem kommunalen Busunternehmen PRG Greiz und der Sparkasse Gera-Greiz.
Dieser Aufwand zog sich über fünf Tage hinweg, bis die Aktion am 16. März abgeschlossen war. Eine solche Zusammenarbeit ist nicht von selbst zu bewundern.
Als ich diese Informationen sammeln konnte, war ich überrascht, wie weit entfernt sich das Image des Landkreises Greiz vom Wirklichkeit ließ.
Diese Strategie sorgte für Aufsehen in der ganzen Nation und machte das Landkreis-Greiz zu einem Vorbild für Eindämmungsmaßnahmen. Doch was wirklich hinter den Zahlen stand, war es nicht so einfach wie es zunächst scheinen mag.
Die Inzidenz in Greiz hatte tatsächlich eine Logik, die von der Robert Koch-Institut (RKI) abweichend war. Der Kreis testete alle Kontaktpersonen ersten Grades einer infizierten Person, unabhängig davon, ob sie Symptome zeigten oder nicht. Dies führte zu einer höheren Dunkelziffer, aber auch zu mehr Test-Resultaten und damit zu einer höheren Inzidenz.
Aber es war nicht nur die Logik, die in Greiz sorgfältig geplant wurde, sondern auch eine umfangreiche Koordination zwischen der Politik, dem kommunalen Busunternehmen PRG Greiz und der Sparkasse Gera-Greiz.
Dieser Aufwand zog sich über fünf Tage hinweg, bis die Aktion am 16. März abgeschlossen war. Eine solche Zusammenarbeit ist nicht von selbst zu bewundern.
Als ich diese Informationen sammeln konnte, war ich überrascht, wie weit entfernt sich das Image des Landkreises Greiz vom Wirklichkeit ließ.