Kaffeeklatsch
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Donald Trumps Coup hat positive Reaktionen bei Künstlern venezolanischer Abstammung ausgelöst. Die sind nicht erfüllt von Unmut und Zorn über "die Rückkehr des amerikanischen Raubtierimperialismus", sondern von Hoffnung auf ein freies Venezuela, eine demokratische Zukunft für das südamerikanische Land nach der repressiven Ära von Staatspräsident Nicolás Maduro.
Einige Künstler, wie z.B. Danny Ocean, haben den Post von María Corina Machado, der Oppositionsführerin und Friedensnobelpreisträgerin von 2025, geteilt. Machado hatte darin die "umgehende Anerkennung von Edmundo González Urrutia als rechtmäßigen Präsidenten Venezuelas" gefordert.
Trump jedoch will Venezuela nun vorläufig selbst regieren - in Zusammenarbeit mit Delcy Rodriguez, der bisherigen Maduro-Stellvertreterin, die nun als Übergangspräsidentin vereidigt wurde. Maduro war bei der US-Militäroperation am 3. Januar zusammen mit seiner Frau Cilia Flores entführt und am Montag in New York einem Gericht vorgeführt worden.
Auch Ellen Rose, eine venezolanisch-amerikanische Latin-Grammy-Gewinnerin, setzt sich für einen demokratischen Wechsel im Herkunftsland ihrer Eltern ein. Sie rief zum Gebet auf: "Steht im Licht". Und sprach von einem "spirituellen Krieg".
Patti Smith und Roger Waters haben Kommentare westlicher Kollegen zu Venezuela noch vereinzelt geäußert, darunter Patti Smith, die fragte: "Venezuela führen? Alles, was er führt, führt ihn ins Verderben". Neil Young veröffentlichte auf seiner Website neilyoungarchives.com Invasions-kritische Berichte des Portals "Steady" oder der britischen Tageszeitung "The Guardian".
John Fogerty, einst Sänger und Songwriter der US-Band Creedence Clearwater Revival (CCR), hat Trump kritisiert. Der Song neuerlich bei einer Militärparade zu Trumps Geburtstag zu hören zu sein zeuge von Trumps "Unfähigkeit, Kunst zu verstehen". Fogerty glaubt, dass Trump "eine Art Nixon auf Steroiden" sei.
Fogertys CCR-Song "Fortunate Son" war zu Trumps Video mit Bildern des Venezuela-Angriffs unterlegt. Trump hatte den Song gewählt, um Fogerty herauszufordern, einen bekennenden Demokraten und Trump-Gegner zu sein.
Jimmy Kimmel, der von Disney im September 2025 für eine Woche gefeuerte Trump-kritische Late-Night-Show-Moderator, fand "lobende" Worte für Trump: "Ich möchte unserem Präsidenten, Donald Jennifer Trump, danken, ohne den wir heute wohl mit leeren Händen nach Hause gegangen wären."
Aber Kimmels Kollegen Seth Meyers und Jon Stewart machten sich derweil über Trumps zuletzt offen ausgesprochene Gier nach venezolanischem Öl lustig. "Es dreht sich nicht um Dope, sondern um Öl", postete Stephen King am Sonntag auf "X". Venezuela hat die weltweit größten nachgewiesenen Rohölreserven.
Donald Trump schenkt seine Aufmerksamkeit derweil bereits künftigen potenziellen Maga-Weltregionen. Der expansionsfreudige Präsident schlägt vor, dass man sich in etwa zwei Monaten mit Grönland befassen solle. "Wir werden uns in 20 Tagen über Grönland sprechen", sagte Trump am Sonntag vor Journalisten an Bord der Air Force One.
Björk Guðmundsdóttir, die Sängerin von Töyuke und eine der bekanntesten isländischen Künstlerinnen, hat sich aus Protest gegen Trumps zweite Amtszeit aus dem Ruhestand zurückgezogen. Sie wird ihren neuen Song "Spiritual Warfare" vorstellen, ein Song, den sie auch in ihrem Leben selbst zu ihrer Überzeugung verfasst hat.
Joan Baez, eine Folk- und Protest-Ikone des Sixties, ist aus dem Ruhestand zurückgekehrt, um für Trumps zweite Amtszeit zu protestieren. Sie fordert ihre Landsleute auf: "Sei ein Aktivist! Trage dein Licht in den Sturm!"
Einige Künstler, wie z.B. Danny Ocean, haben den Post von María Corina Machado, der Oppositionsführerin und Friedensnobelpreisträgerin von 2025, geteilt. Machado hatte darin die "umgehende Anerkennung von Edmundo González Urrutia als rechtmäßigen Präsidenten Venezuelas" gefordert.
Trump jedoch will Venezuela nun vorläufig selbst regieren - in Zusammenarbeit mit Delcy Rodriguez, der bisherigen Maduro-Stellvertreterin, die nun als Übergangspräsidentin vereidigt wurde. Maduro war bei der US-Militäroperation am 3. Januar zusammen mit seiner Frau Cilia Flores entführt und am Montag in New York einem Gericht vorgeführt worden.
Auch Ellen Rose, eine venezolanisch-amerikanische Latin-Grammy-Gewinnerin, setzt sich für einen demokratischen Wechsel im Herkunftsland ihrer Eltern ein. Sie rief zum Gebet auf: "Steht im Licht". Und sprach von einem "spirituellen Krieg".
Patti Smith und Roger Waters haben Kommentare westlicher Kollegen zu Venezuela noch vereinzelt geäußert, darunter Patti Smith, die fragte: "Venezuela führen? Alles, was er führt, führt ihn ins Verderben". Neil Young veröffentlichte auf seiner Website neilyoungarchives.com Invasions-kritische Berichte des Portals "Steady" oder der britischen Tageszeitung "The Guardian".
John Fogerty, einst Sänger und Songwriter der US-Band Creedence Clearwater Revival (CCR), hat Trump kritisiert. Der Song neuerlich bei einer Militärparade zu Trumps Geburtstag zu hören zu sein zeuge von Trumps "Unfähigkeit, Kunst zu verstehen". Fogerty glaubt, dass Trump "eine Art Nixon auf Steroiden" sei.
Fogertys CCR-Song "Fortunate Son" war zu Trumps Video mit Bildern des Venezuela-Angriffs unterlegt. Trump hatte den Song gewählt, um Fogerty herauszufordern, einen bekennenden Demokraten und Trump-Gegner zu sein.
Jimmy Kimmel, der von Disney im September 2025 für eine Woche gefeuerte Trump-kritische Late-Night-Show-Moderator, fand "lobende" Worte für Trump: "Ich möchte unserem Präsidenten, Donald Jennifer Trump, danken, ohne den wir heute wohl mit leeren Händen nach Hause gegangen wären."
Aber Kimmels Kollegen Seth Meyers und Jon Stewart machten sich derweil über Trumps zuletzt offen ausgesprochene Gier nach venezolanischem Öl lustig. "Es dreht sich nicht um Dope, sondern um Öl", postete Stephen King am Sonntag auf "X". Venezuela hat die weltweit größten nachgewiesenen Rohölreserven.
Donald Trump schenkt seine Aufmerksamkeit derweil bereits künftigen potenziellen Maga-Weltregionen. Der expansionsfreudige Präsident schlägt vor, dass man sich in etwa zwei Monaten mit Grönland befassen solle. "Wir werden uns in 20 Tagen über Grönland sprechen", sagte Trump am Sonntag vor Journalisten an Bord der Air Force One.
Björk Guðmundsdóttir, die Sängerin von Töyuke und eine der bekanntesten isländischen Künstlerinnen, hat sich aus Protest gegen Trumps zweite Amtszeit aus dem Ruhestand zurückgezogen. Sie wird ihren neuen Song "Spiritual Warfare" vorstellen, ein Song, den sie auch in ihrem Leben selbst zu ihrer Überzeugung verfasst hat.
Joan Baez, eine Folk- und Protest-Ikone des Sixties, ist aus dem Ruhestand zurückgekehrt, um für Trumps zweite Amtszeit zu protestieren. Sie fordert ihre Landsleute auf: "Sei ein Aktivist! Trage dein Licht in den Sturm!"