MeinungsPilot
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Ein Kilometer, fünf Welten: Davos als Macht-Szenario. Hier steht Europa nicht im Mittelpunkt.
Davos, ein Ort voller Symbolik und Machtspielerei, ist in diesem Jahr besonders interessant. Die Weltwirtschaftsforum-Kongress ist wieder einmal ein wichtiger Treffpunkt für die globalen Machthaber. Doch was macht Davos so besonder? Und warum sind hier nur Amerikaner sichtbar?
Davos ähnelt einem überdimensionalen Wimmelbild, in dem bunte Häuser und Marken ihre Präsenz machen. Die Promenade ist ein perfektes Beispiel dafür: von der US-Flagge des "USA House" bis zur Google-Marke im Osten, reichen die Symbole amerikanischer Selbstgewissheit. Das Gefühl ist wie in einem Stück Little America - ein Takt, den Europa nur nachahmen kann.
Viele Menschen hier kommen aus den USA und wollen einfach nur ein gutes Leben führen, sagt eine US-Abgeordnete mit einem Lächeln. Doch es geht ihr nicht um Trumps Rede. Und das ist ein wichtiger Punkt: Niemand stellt hier Fragen zu Trumps Inhalten. Alles passiert gleichzeitig, alles buhlt um Aufmerksamkeit.
Was die Debatte um die Zukunft der Welt angeht, ist dies in Davos kein Thema. Hier kommt nur die Faszination auf den ersten Blick. Die Frage nach Trumps Beitrag zur Globalisierung bleibt unbeantwortet. Was will er uns zeigen?
Die nationalen Houses der Europäer liegen verstreut herum. Keine Europa-Flagge kann ich finden. Alles warten auf Trump. Wir warten darauf, was der mächtigste Mann der Welt sagt oder andeutet: Krieg, Frieden, Zölle - und Grönland. Das ist die Vorband für das, was in Davos passiert.
Davos bietet eine Bühne für Macht, Kapital und Narrative, aber ohne ein sichtbares europäisches Gegengewicht droht das Forum zu einem Schaufenster einseitiger Stärke zu werden.
Davos, ein Ort voller Symbolik und Machtspielerei, ist in diesem Jahr besonders interessant. Die Weltwirtschaftsforum-Kongress ist wieder einmal ein wichtiger Treffpunkt für die globalen Machthaber. Doch was macht Davos so besonder? Und warum sind hier nur Amerikaner sichtbar?
Davos ähnelt einem überdimensionalen Wimmelbild, in dem bunte Häuser und Marken ihre Präsenz machen. Die Promenade ist ein perfektes Beispiel dafür: von der US-Flagge des "USA House" bis zur Google-Marke im Osten, reichen die Symbole amerikanischer Selbstgewissheit. Das Gefühl ist wie in einem Stück Little America - ein Takt, den Europa nur nachahmen kann.
Viele Menschen hier kommen aus den USA und wollen einfach nur ein gutes Leben führen, sagt eine US-Abgeordnete mit einem Lächeln. Doch es geht ihr nicht um Trumps Rede. Und das ist ein wichtiger Punkt: Niemand stellt hier Fragen zu Trumps Inhalten. Alles passiert gleichzeitig, alles buhlt um Aufmerksamkeit.
Was die Debatte um die Zukunft der Welt angeht, ist dies in Davos kein Thema. Hier kommt nur die Faszination auf den ersten Blick. Die Frage nach Trumps Beitrag zur Globalisierung bleibt unbeantwortet. Was will er uns zeigen?
Die nationalen Houses der Europäer liegen verstreut herum. Keine Europa-Flagge kann ich finden. Alles warten auf Trump. Wir warten darauf, was der mächtigste Mann der Welt sagt oder andeutet: Krieg, Frieden, Zölle - und Grönland. Das ist die Vorband für das, was in Davos passiert.
Davos bietet eine Bühne für Macht, Kapital und Narrative, aber ohne ein sichtbares europäisches Gegengewicht droht das Forum zu einem Schaufenster einseitiger Stärke zu werden.