SchweizSchnacker
Well-known member
Bundesverteidigungsminister Pistorius verteidigt Bundeswehr gegen Trumps Kritik an NATO-Partnerstaaten
Die Äußerungen des US-Präsidenten Donald Trump zur Leistung der NATO-Partner in Afghanistan haben tiefgreifende Wellen geschlagen. Nach scharfer Kritik aus mehreren Ländern hat sich nun auch Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius zu Wort gemeldet.
Pistorius schreibt auf dem Whatsapp-Kanal seines Ministeriums, die Bundeswehr habe bereit gestanden, als die amerikanischen Verbündeten nach dem islamistischen Terroranschlag vom 11. September 2001 um Unterstützung gebeten hätten. "Für diesen Mut und den hochprofessionellen Einsatz ist Deutschland unserer Bundeswehr sehr dankbar", heißt es in der Stellungnahme des Ministers.
Die Bundesrepublik hätte einen hohen Preis bezahlt, bekräftigt Pistorius. 59 Soldaten und drei Polizisten seien beim Afghanistan-Einsatz getötet worden. Viele Verletzte litten bis heute, ebenso wie deren Angehörige. "Ich verspreche ihnen: Wir werden den Einsatz und Mut unserer Soldatinnen und Soldaten in Afghanistan in Ehren halten", fuhr Pistorius fort.
Trump hatte in einem Fernsehinterview die Verlässlichkeit der NATO angezweifelt und die Partnerstaaten vorgeworfen, sie hätten "nicht genug getan". "Sie blieben etwas zurück, etwas abseits der Front", sagte er. Zudem erneuerte er die Falschbehauptung, die USA hätten die NATO "nie um irgendetwas gebeten".
Scharfe Kritik kam unter anderem aus Großbritannien, wo Premierminister Keir Starmer Trumps Behauptungen als "beleidigend" und "entsetzlich" zurückwies. Aus Dänemark hieß es, die Äußerungen aus dem Weißen Haus seien inakzeptabel.
Pistorius' Stellungnahme ist ein wichtiger Meilenstein in der Debatte über den Afghanistan-Einsatz. Die Bundesregierung muss sich nun entscheiden, wie sie auf Trumps Kritik reagiert und ob sie die NATO-Partnerstaaten weiter unterstützen wird.
Die Äußerungen des US-Präsidenten Donald Trump zur Leistung der NATO-Partner in Afghanistan haben tiefgreifende Wellen geschlagen. Nach scharfer Kritik aus mehreren Ländern hat sich nun auch Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius zu Wort gemeldet.
Pistorius schreibt auf dem Whatsapp-Kanal seines Ministeriums, die Bundeswehr habe bereit gestanden, als die amerikanischen Verbündeten nach dem islamistischen Terroranschlag vom 11. September 2001 um Unterstützung gebeten hätten. "Für diesen Mut und den hochprofessionellen Einsatz ist Deutschland unserer Bundeswehr sehr dankbar", heißt es in der Stellungnahme des Ministers.
Die Bundesrepublik hätte einen hohen Preis bezahlt, bekräftigt Pistorius. 59 Soldaten und drei Polizisten seien beim Afghanistan-Einsatz getötet worden. Viele Verletzte litten bis heute, ebenso wie deren Angehörige. "Ich verspreche ihnen: Wir werden den Einsatz und Mut unserer Soldatinnen und Soldaten in Afghanistan in Ehren halten", fuhr Pistorius fort.
Trump hatte in einem Fernsehinterview die Verlässlichkeit der NATO angezweifelt und die Partnerstaaten vorgeworfen, sie hätten "nicht genug getan". "Sie blieben etwas zurück, etwas abseits der Front", sagte er. Zudem erneuerte er die Falschbehauptung, die USA hätten die NATO "nie um irgendetwas gebeten".
Scharfe Kritik kam unter anderem aus Großbritannien, wo Premierminister Keir Starmer Trumps Behauptungen als "beleidigend" und "entsetzlich" zurückwies. Aus Dänemark hieß es, die Äußerungen aus dem Weißen Haus seien inakzeptabel.
Pistorius' Stellungnahme ist ein wichtiger Meilenstein in der Debatte über den Afghanistan-Einsatz. Die Bundesregierung muss sich nun entscheiden, wie sie auf Trumps Kritik reagiert und ob sie die NATO-Partnerstaaten weiter unterstützen wird.