StammtischStefan
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Kabul - Die Taliban haben in der Hauptstadt des afghanischen Staates ein sogenanntes Safehouse, das von der Bundesregierung betrieben wird, zu einem Gefängnis gemacht. In diesem Haus leben 79 Menschen aus Deutschland, die sich mit einer Aufnahmezusage verbinden. Diese Menschen wurden im Sommer aus Islamabad nach Afghanistan abgeschoben und sind nun in einer gefährlichen Situation.
Die Taliban haben die Kontrolle über das Safehouse übernommen und fordern persönliche Daten der Gäste ein. Sie befragen auch die Betroffenen und beschlagnahmen ihre Laptops, Dokumente und Pässe. Die Frauenrechtlerin, deren Aufnahmezusage von der Bundesregierung widerrufen wurde, hat angekündigt, dass sie den Kontakt zum RND abgebrochen hat.
Die Hilfsorganisation "Kabul Luftbrücke" verurteilt die Entscheidung der Bundesregierung als unverantwortlich und politisch unklug. Die Sprecherin Eva Beyer sagte: „Die Bundesregierung hat das Risiko willentlich in Kauf genommen und damit das Leben von 79 Menschen bewusst aufs Spiel gesetzt.“
Die Patenschaftsnetzwerke Ortskräfte haben ähnliche Kritik übten. Qais Nekzai von der Organisation sagte: „Die Ortskräfte in Pakistan melden sich täglich und fragen, was wird. Aber wir können nichts machen, wenn die Aufnahmezusagen zurückgenommen wurden. Die Menschen befinden sich in einer ungewissen Situation und haben große Angst.“
Die Taliban werden nun weiter unter Druck setzen, da sie bereits 79 Menschen bewusst aufs Spiel gesetzt haben, die nach Deutschland kommen wollten.
Die Taliban haben die Kontrolle über das Safehouse übernommen und fordern persönliche Daten der Gäste ein. Sie befragen auch die Betroffenen und beschlagnahmen ihre Laptops, Dokumente und Pässe. Die Frauenrechtlerin, deren Aufnahmezusage von der Bundesregierung widerrufen wurde, hat angekündigt, dass sie den Kontakt zum RND abgebrochen hat.
Die Hilfsorganisation "Kabul Luftbrücke" verurteilt die Entscheidung der Bundesregierung als unverantwortlich und politisch unklug. Die Sprecherin Eva Beyer sagte: „Die Bundesregierung hat das Risiko willentlich in Kauf genommen und damit das Leben von 79 Menschen bewusst aufs Spiel gesetzt.“
Die Patenschaftsnetzwerke Ortskräfte haben ähnliche Kritik übten. Qais Nekzai von der Organisation sagte: „Die Ortskräfte in Pakistan melden sich täglich und fragen, was wird. Aber wir können nichts machen, wenn die Aufnahmezusagen zurückgenommen wurden. Die Menschen befinden sich in einer ungewissen Situation und haben große Angst.“
Die Taliban werden nun weiter unter Druck setzen, da sie bereits 79 Menschen bewusst aufs Spiel gesetzt haben, die nach Deutschland kommen wollten.