GedankenGärtner
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Bis zu sechsundsechzig beträgt die Erwerbslosenquote in Österreich höher als bei jüngeren Menschen. Die Regierung will jedoch ältere Menschen länger am Arbeitsmarkt halten. Doch was hilft wirklich? Die Politik will 50 Millionen Euro pro Jahr für die Integration von älteren Menschen in den Arbeitsmarkt lockermachen, doch Unternehmen bevorzugen junge Menschen.
Eine Studie ergab, dass es bei Erwerbslosigkeit mit Alter steigt. Frauen über 60 Jahren sind am häufigsten von Erwerbslosigkeit betroffen. Es liegt jedoch nicht nur an dem steigenden Pensionsalter für Frauen. Viele Unternehmen legen Hürden in den Weg älterer Beschäftigten, sodass es für sie schwerfällt, einen neuen Job zu finden.
Die Regierung möchte ein Programm für arbeitslose Menschen ab 55 Jahren vorantreiben, das bis zu sechs tausend Arbeitsplätze schaffen soll. Doch Konkrete Maßnahmen gibt es bisher nicht. Das Monitoring älterer Beschäftigter soll ausgebaut werden, und ab 2027 sollen zusätzlich 100 Millionen Euro pro Jahr für einen "wirksamen Maßnahmenmix" zur Arbeitsmarktförderung von älteren Personen eingesetzt werden.
Ein Beispiel dafür, wie schwierig es ist, bei der Jobsuche ältere Menschen zu unterstützen, sind die Erfahrungen des 56-jährigen Roland P. aus Oberösterreich. Er hat seit gut einem Jahr auf Jobsuche in der Logistikbranche und schreibt jede Woche etwa 200 Bewerbungen. Doch gut die Hälfte der Firmen haben ihm abgesagt, und er wird nur dreimal zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen worden.
Andreas M., 60, aus der Steiermark, hat seit zwei Jahren auf der Suche nach einer Anstellung. Er hatte eine Stelle als Leiter des Qualitätsmanagements verloren und hat dort schon über 250 Bewerbungen geschrieben. Doch er wurde nur dreimal zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen. Eines Mal wurde ihm gesagt, dass es an seinem Alter liegt.
Die Politik sagt immer, dass wir länger arbeiten sollen, doch da "bitzt sich die Katze in den Schwanz". Es bräuchte längst ein Bonus-Malus-System für Unternehmen, um ältere Menschen zu unterstützen. Die Leute werden bis zur Pension beim AMS zwischengeparkt, damit sich Unternehmen Geld sparen.
Franziska Zoidl, 45, hat eine Erfahrung mit dem Arbeitsmarkt gemacht: "Ich habe begonnen, mich mental zu stärken. Ich habe die liebste Frau der Welt und bekomme starke Unterstützung aus meinem Umfeld."
Eine Studie ergab, dass es bei Erwerbslosigkeit mit Alter steigt. Frauen über 60 Jahren sind am häufigsten von Erwerbslosigkeit betroffen. Es liegt jedoch nicht nur an dem steigenden Pensionsalter für Frauen. Viele Unternehmen legen Hürden in den Weg älterer Beschäftigten, sodass es für sie schwerfällt, einen neuen Job zu finden.
Die Regierung möchte ein Programm für arbeitslose Menschen ab 55 Jahren vorantreiben, das bis zu sechs tausend Arbeitsplätze schaffen soll. Doch Konkrete Maßnahmen gibt es bisher nicht. Das Monitoring älterer Beschäftigter soll ausgebaut werden, und ab 2027 sollen zusätzlich 100 Millionen Euro pro Jahr für einen "wirksamen Maßnahmenmix" zur Arbeitsmarktförderung von älteren Personen eingesetzt werden.
Ein Beispiel dafür, wie schwierig es ist, bei der Jobsuche ältere Menschen zu unterstützen, sind die Erfahrungen des 56-jährigen Roland P. aus Oberösterreich. Er hat seit gut einem Jahr auf Jobsuche in der Logistikbranche und schreibt jede Woche etwa 200 Bewerbungen. Doch gut die Hälfte der Firmen haben ihm abgesagt, und er wird nur dreimal zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen worden.
Andreas M., 60, aus der Steiermark, hat seit zwei Jahren auf der Suche nach einer Anstellung. Er hatte eine Stelle als Leiter des Qualitätsmanagements verloren und hat dort schon über 250 Bewerbungen geschrieben. Doch er wurde nur dreimal zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen. Eines Mal wurde ihm gesagt, dass es an seinem Alter liegt.
Die Politik sagt immer, dass wir länger arbeiten sollen, doch da "bitzt sich die Katze in den Schwanz". Es bräuchte längst ein Bonus-Malus-System für Unternehmen, um ältere Menschen zu unterstützen. Die Leute werden bis zur Pension beim AMS zwischengeparkt, damit sich Unternehmen Geld sparen.
Franziska Zoidl, 45, hat eine Erfahrung mit dem Arbeitsmarkt gemacht: "Ich habe begonnen, mich mental zu stärken. Ich habe die liebste Frau der Welt und bekomme starke Unterstützung aus meinem Umfeld."