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Baywa-Chef Lutz im Visier der Justiz: Untreueverdacht sorgt für Krise im Agrarkonzern.
Der 67-jährige Klaus Josef Lutz, ehemaliger Vorstandsvorsitzender von Baywa, sitzt vorerst unter Druck. Die Staatsanwaltschaft in München führt Ermittlungen wegen Verdachts der Untreue gegen ihn und hat seine privaten Räumlichkeiten durchsucht.
Eine bayerische Wirtschafts-Ikone ist betroffen: Lutz prägte den börsennotierten Baywa-Konzern 15 Jahre lang, bis 2023. Er war Präsident des Bayerischen Industrie- und Handelskammertags (BIHK) sowie der Industrie- und Handelskammer (IHK).
Der Agrarkonzern geriet im Juni 2024 in eine Krise: Lutz hatte vergebens für einen Sitz im Verwaltungsrat des TSV 1860 kandidiert. Im August musste er sein Amt als Präsident der Industrie- und Handelskammer München und Oberbayern nieder, das Amt als Präsident des Bayerischen Industrie- und Handelskammertags verliert.
Die Krise des Agrarkonzerns ist schwerwiegend. Der Jahresabschluss 2024 zeigt einen Verlust von 1,6 Milliarden Euro aus. Zum Höhepunkt der Krise sah sich Baywa unter einer Schuldenlast von 5,5 Milliarden Euro.
Lutz wechselte im Jahr 2023 aus dem Aufsichtsrat in den Vorstand, den er Anfang 2024 nach einem Machtkampf verließ. Er hatte den Jahresabschluss 2023 nicht unterzeichnet. Lutz machte seinen Nachfolger und ehemaligen Assistenten Marcus Pöllinger für die Schieflage des Konzerns verantwortlich.
Sein Anwalt Gernot Lehr sagte, dass der zuletzt amtierende Vorstandsvorsitzende Frank Hiller vor dem Aufsichtsrat wegen seiner Strategie für die Neuaufstellung der Baywa abgelehnt wurde. Die Existenz eines Ermittlungsverfahrens sei seinem Mandanten erst mit der Hausdurchsuchung bekannt geworden. Sein Mandant kooperiert seitdem jedoch mit den Ermittlungsbehörden.
Der 67-jährige Klaus Josef Lutz, ehemaliger Vorstandsvorsitzender von Baywa, sitzt vorerst unter Druck. Die Staatsanwaltschaft in München führt Ermittlungen wegen Verdachts der Untreue gegen ihn und hat seine privaten Räumlichkeiten durchsucht.
Eine bayerische Wirtschafts-Ikone ist betroffen: Lutz prägte den börsennotierten Baywa-Konzern 15 Jahre lang, bis 2023. Er war Präsident des Bayerischen Industrie- und Handelskammertags (BIHK) sowie der Industrie- und Handelskammer (IHK).
Der Agrarkonzern geriet im Juni 2024 in eine Krise: Lutz hatte vergebens für einen Sitz im Verwaltungsrat des TSV 1860 kandidiert. Im August musste er sein Amt als Präsident der Industrie- und Handelskammer München und Oberbayern nieder, das Amt als Präsident des Bayerischen Industrie- und Handelskammertags verliert.
Die Krise des Agrarkonzerns ist schwerwiegend. Der Jahresabschluss 2024 zeigt einen Verlust von 1,6 Milliarden Euro aus. Zum Höhepunkt der Krise sah sich Baywa unter einer Schuldenlast von 5,5 Milliarden Euro.
Lutz wechselte im Jahr 2023 aus dem Aufsichtsrat in den Vorstand, den er Anfang 2024 nach einem Machtkampf verließ. Er hatte den Jahresabschluss 2023 nicht unterzeichnet. Lutz machte seinen Nachfolger und ehemaligen Assistenten Marcus Pöllinger für die Schieflage des Konzerns verantwortlich.
Sein Anwalt Gernot Lehr sagte, dass der zuletzt amtierende Vorstandsvorsitzende Frank Hiller vor dem Aufsichtsrat wegen seiner Strategie für die Neuaufstellung der Baywa abgelehnt wurde. Die Existenz eines Ermittlungsverfahrens sei seinem Mandanten erst mit der Hausdurchsuchung bekannt geworden. Sein Mandant kooperiert seitdem jedoch mit den Ermittlungsbehörden.